
noh/HB FRANKFURT. China hat sich von seiner Rolle als größter Gläubiger der USA verabschiedet. Der Titel gehört nun Japan, weil die Regierung in Peking sich allein im Dezember von US-Staatsanleihen im Volumen von mehr als 34 Milliarden Dollar getrennt hat. Sie hält noch Bonds im Wert von 755,4 Milliarden Dollar, wie aus am Dienstag veröffentlichten Daten des US-Finanzministeriums hervorgeht. Der Rückgang der chinesischen Bestände ist der größte seitdem das Ministerium im Jahr 2000 begonnen hatte, entsprechende Zahlen zu veröffentlichen.
Die Nachricht hat bei Analysten die alte Sorge geweckt, das das stark zunehmende Angebot an amerikanischen Staatsanleihen auf eine unzureichende Nachfrage stoßen könnte. Das würde die Renditen nach oben treiben und die wirtschaftliche Entwicklung belasten. Bevor Griechenlands Probleme in den Vordergrund rückten, hatten schon im letzten Jahr immer wieder Spekulationen um den Fortbestand des Reservewährungsstatus des Dollars für Aufregung gesorgt. Am Anleihemarkt machte sich dies allerdings kurzfristig kaum bemerkbar. Die befürchteten negativen Folgen würden sich nach der vorherrschenden Meinung unter Analysten erst im Verlauf von einigen Jahren einstellen.
Die Manager nationaler Devisenreserven haben Dollaranlagen jedoch nicht auf breiter Front verkauft, ist aus den Daten abzulesen. Japan stockte seinen Bestand an US-Anleihen zum Jahresende um 11,5 Milliarden Dollar auf 768 Milliarden Dollar auf. Wegen der Griechenland-Krise kauften auch andere Staaten US-Papiere zu, darunter Großbritannien, Luxemburg und Hongkong.
In den vergangenen fünf Monaten habe China Anleihen im Volumen von 45 Milliarden Dollar verkauft - der Zeitraum sei lang genug, um daraus einen Trend ablesen zu können, sagte Alan Ruskin von RBS Securities. Patrick Artus, Chefvolkswirt der französischen Investmentbank Natixis, warnt allerdings vor vorschnellen Schlüssen. Damit die Kurse von US-Anleihen einbrechen und dadurch die Renditen nach oben ziehen, sei ein Stopp der Anleihekäufe von wichtigen staatlichen Nachfragern nur eine Bedingung. "Zu einem Anleihencrash kann es erst kommen, wenn zusätzlich die Wirtschaft wieder richtig in Gang ist und Inflation wieder zu einem Thema wird", stellt Artus fest. In vielleicht drei Jahren könne das aber durchaus der Fall sein, lautet seine durchaus nicht optimistische Prognose.
An Gallikus
Wegen so Schlaumeiern wie dir sind wir wo wir sind.
intellektuell, brainwashed, obrigkeitshörig und naiv - das ist eine üble Mischung.
das Ding hat 5 Seiten:
1) es koennte die USZinsen hochtreiben und damit die US Wirtschaft schwaechen und damit China die immer noch stark an Exporten haengen,
2) da andere im Moment US Anleihen kaufen, kann die Sache neutral ausgehen,
3) wenn China tatsaechlich in groesserem Umfang vekauft, verliert China ein wichtiges Kontrollinstrument Richtung USA,
4) China verkauft, weil China sieht, dass der Trend immer staerker zu Eigenvebrauch und Verbauch in Asien geht und das China die USA nicht mehr so sehr brauchen, wie bisher,
5) die Verkaeufe richten keine Schaden an, weil im Moment die FED alle Anleihen aufkaufen kann bedingt durch die hohe Zinsmarge. So kann also ganz einfach der Zeitpunt gut sein, etwas zu reduzieren.
Eine Strategie Chinas koennen wir aus den Verkauefen nocht nicht ablesen.
Klar ist, dass US bonds keine risikogerechte Verzisung erbringen, man sollte mit Kauefen noch (lange) warten.
Die Japaner kaufen tatseachlich, weil sie keine Alternative sehen. Ob sie damit Recht haben, wird sich irgendwann zeigen.
Euer Rainer
WAS qualifiziert den u.a. blog?
Wer Zeit hat, diesen Kappes zu formulieren, ist auch sonst .....!





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