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Ratingagenturen: Fitch will sechs Krisenländer herabstufen

Den angeschlagenen Euro-Ländern Spanien, Italien, Irland, Zypern, Belgien und Slowenien droht eine Herabwertung durch die Ratingagentur. Im Falle Italiens prüft Fitch sogar, die Bonitätsnote um zwei Stufen zu senken.

Die Fitch-Zentrale in New York. Quelle: dapd
Die Fitch-Zentrale in New York. Quelle: dapd

MailandDie Ratingagentur Fitch wird wahrscheinlich die Kreditwürdigkeit aller sechs im Dezember unter verschärfte Beobachtung gestellten Euroländer herunterstufen. „Wir erwarten, dass unsere Bonitätsüberprüfung bis zum Monatsende zu Absenkungen um ein bis zwei Stufen führen wird“, sagte Managing Director Edward Parker am Mittwoch in Mailand. Fitch hatte die Euro-Mitglieder Spanien, Italien, Irland, Zypern, Belgien und Slowenien im Dezember als Kandidaten für eine Herabstufung unter verschärfte Beobachtung genommen und überprüft seitdem deren Länder-Ratings.

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Vor allem für Italien, dass erst am Freitag von Standard & Poor's (S&P) heruntergestuft wurde, könnte es nun noch dicker kommen: Denn auch Fitch erwägt der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge, die Bewertung für das große Euro-Krisenland bis zum Monatsende gleich um zwei Stufen zu senken. „Eine Herabstufung um zwei Stufen ist eine der möglichen Optionen“, sagte Fitch-Direktor Alessandro Settepani am Mittwoch. „Unser Ausschuss wird das Rating von Italien auf der Grundlage des Refinanzierungsniveaus und der Wachstumsmaßnahmen bewerten.“

Derzeit bewertet Fitch Italien noch mit der viertbesten Note „A+“. Bereits am 10. Januar sagte David Riley, der bei Fitch als Managing Director für die Bewertung von Staatsanleihen zuständig ist, es bestünden erhebliche Risiken einer Herabstufung.

Bei einer Herabstufung um zwei Noten würde das Rating auf A- fallen und damit gerade noch als prinzipiell sichere Anlage gelten. Ende vergangener Woche hatte bereits der Fitch-Konkurrent Standard & Poor's die Bonität Italiens um zwei Stufen auf „BBB+“ gesenkt.

Bereits am Freitag hatte S&P neun Euroländern schlechtere Noten für ihre Kreditwürdigkeit verpasst: Europas zweitgrößte Volkswirtschaft Frankreich sowie Österreich verloren ihre Bestnoten „AAA“. Deutschland behielt indes sein Spitzenrating. „Wir glauben, dass sich Deutschland in einer vergleichsweise starken Position befindet und auch eine mögliche Rezession in diesem Jahr ohne Herabstufung überstehen sollte“, sagte der Europachef der Ratingagentur Standard & Poor's, Moritz Krämer, der „Bild“-Zeitung.

  • 19.01.2012, 09:09 UhrAnonymer Benutzer: Machiavelli

    @ Karl_Heinz_Juergen_von_der_grünen_Wiese,

    weder Rot-Grün noch Scwarz-Gelb führen Regie, nur der deutsche Geldadel, wegen der Werbeverträge und der daraus resultierenden Abhängigkeit der Medien, haben im kapitalistischen Deutschland, das Sagen.

  • 19.01.2012, 08:54 UhrAnonymer Benutzer: GBnichtIsoliert

    Monti in GB:
    «La priorità di Italia e Gran Bretagna è la crescita economica, e siamo d'accordo che la disciplina fiscale è condizione necessaria ma non sufficiente per la crescita». Lo ha detto il presidente del Consiglio Mario Monti, durante la conferenza stampa al London Stock Exchange, seguita all'incontro con il primo ministro David Cameron e a quello con gli investitori della City. Sulla crescita, ha aggiunto Monti, «entrambi pensiamo che non i singoli paesi, ma l'Ue nel suo complesso, come soggetto unico» debba impegnarsi per questo obiettivo.-------

    Deutsche Kurzfassung: Das Wachstum und nicht nur die Fiskaldisciplin, obwohl notwendig aber allein nicht ausreichend, sind wichtig.
    Wir denken dass nicht nur den betroffenen Länder, sondern der gesamten EU als selbstständige Einheit, dieser Aufgabe zufällt.

  • 18.01.2012, 12:31 UhrAnonymer Benutzer: Karl_Heinz_Juergen_von_der_Wiese

    Ich freu mich auf die "heftigen Gegenbewegungen" in Italien. Dann rummst es schön im Eurokarton.
    Aber die Grünen und Bofinger würden in Deutschland für Italien die Steuern erhöhen. Wenn der Michel rot-grün wählt, ist er selbst schuld. Die Freien Wähler müssen erstarken!

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