
FRANKFURT/BRÜSSEL. Der Druck auf die zuletzt stark gebeutelten griechischen Anleihen nahm ab. Der Renditeabstand (Spread) zehnjähriger Papiere zu deutschen Bundesanleihen mit gleicher Laufzeit verringerte sich weiter. Zehnjährige Griechen-Bonds rentierten am Donnestag bei 5,84 Prozent, nachdem es am Mittwoch noch 6,00 und in den Vorwochen zeitweise über sieben Prozent waren. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg von 3,19 auf 3,23 Prozent, ihr Kurs ging damit zurück.
Auch der Druck auf Staatsanleihen aus Portugal und Irland ließ nach. Sie rentierten bei 4,39 bzw. 4,67 Prozent. Vergleichbare Papiere aus Spanien verharrten im Vergleich zum Mittwoch bei 3,98 Prozent.
Am Aktien- und Devisenmarkt macht sich Enttäuschung breit
Anders war das Bild am Aktien- und Devisenmarkt, wo man noch am Vormittag auf eine rasche Rettung gesetzt hatte, die ab dem Nachmittag der Enttäuschung wich. "Der Markt sollte allmählich von der Erkenntnis durchdrungen sein, dass sich in der Euro-Zone insgesamt ein Problem aufgebaut hat, welches längerfristig nachhallt", sagte Torsten Hähn von der WGZ-Bank.
Der Auftrieb des Euros vom Vormittag war am Nachmittag schon vorbei. Da sank er bis auf 1,3654 Dollar. Das Jahrestief von 1,3586 Dollar von Anfang Februar könnte damit bald unterschritten werden.
Am Aktienmarkt hat sich nach guter Stimmung zum Jahresauftakt mittlerweile deutliche Zurückhaltung breitgemacht. Der Dax und all die anderen bedeutenden Indizes bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen einerseits guten Unternehmens- und Konjunkturnachrichten und den Risiken aus dem europäischen Währungsraum auf der anderen Seite. Weil unklar ist, welche Seite hier dauerhaft die Oberhand behält, dümpelt der Aktienmarkt antriebslos dahin.
Die Vielzahl an überraschend guten Quartalzahlen blieb dadurch bislang nahezu ohne Wirkung. Ein positiver Effekt ist dagegen, dass auch Schreckensnachrichten wie zuletzt aus Griechenland nicht die verheerende Wirkung entfalten, die sie wohl noch im vergangenen Jahr gezeigt hätten. Dennoch sieht Tammo Greetfeld, Aktienstratege bei Unicredit, mit Sorge, dass die Spannungen im europäischen Währungsraum zunehmend die positiven konjunkturellen Faktoren überschatten oder gar beginnen, sie zu beeinträchtigen.
@ El-Grecco
Die Griechen berufen sich gerne auf das, was vor 2500 Jahren war. DAs ist Geschichte und sie ist schon längst in der europäischen Kultur eingeflochten. Seit dem ist aber tote Hose. Ok, ok, 400 Jahre Türken, danach die Militärjunta... ist schon klar. Aber sie müssen trotzdem haushalten. Noch dazu wenn es sich um fremdes Geld handelt. Wenn sie es nicht können müssen sie es lernen. Sie wurden lange genug im bauch getragen. Jetzt müssen Ergebnisse her! Lass Zahlen und Fakten sprechen! Sie haben die Zeit nicht genutzt. Sie haben es sich in der europäischen Hengematte bequem gemacht. Die Griechen können sich eben nur zu dem Marktwert verkaufen, den sie sich erarbeitet haben. Von nichts kommt auch nichts. Wenn sie es nicht getan haben, dann müssen sie eben ganz unten anfangen. Hauptsache sie kommen mal in die Gänge. Und zwar mit dem Geld das sie sich selber erarbeiten. Spätestens wenn der Kühlschrank leer ist un der Magen knurrt werden sie sich bewegen. Manche müssen eben erst ganz unten ankommen um wieder anfangen zu steigen.
Und den nationalsozialistischen Käse kannst Du Dir sparen. Nationalsozialist sein ist eine Sache, das halbe Leben arbeiten um fremde Rechnungen in allen Himmelsrichtungen zu begleichen ist eine andere. irgendwann kommt die Zeit der Geburt und der Nabel wird durchgeschnitten.
Europa kann auch ohne Griechenland. Kann auch Griechenland ohne Europa?
Also bitte @winter, sehe ich da leichte nationalistische anhengsel an dir?, wenn die griechen raus sind dann darf euro auch nicht mer euro heißen, schonmal auf deine geldscheine geguckt??? Euro ist Grichisch und Griechenland gehört zu Europa. das ist wie die butter auf´s brot.
Die Griechen protestieren gegen die Sparpläneder Regierung. Die ersten Jahre des erschlichenen Eurobeitritts regnete es doch immer so warm aus brüssel. Daran haben sich die Griechen gewöhnt, wie Spanier, iren und andere, ohne wirklich sich den eigenen Wohlstand zu erabeiten. Von den Wohltaten anderer zu leben ist eine feine Sache, aber dann auch auf der Subventionierung durch andere als Grundrecht beharren, das ist eine andere Sache. Die auf die Strasse gehenden Griechen denken doch tatsächlich, es sei das Geld des griechischen Staats, also ihr erarbeitetes Steuergeld, was ihnen künftig vorenthalten würde. Diese Griechen sollen mit ihrem Staat pleite gehen. Die Haltung ist nicht vereinbar mit den Grundsätzen der europäischen Einigung. Die Griechen nutzen uns nur aus und müssen die EU verlassen.





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