
MadridSpanien bezahlt die wiederaufflammenden Sorgen wegen politischer Risiken mit höheren Finanzierungskosten. Bei einer Auktion von Anleihen zogen die Zinsen am Donnerstag deutlich an, wie aus Zahlen der spanischen Schuldenagentur hervorgeht. Allerdings konnte die Regierung mehr Geld bei Investoren besorgen als geplant. Insgesamt spülte die Versteigerung dreier Anleihen 4,61 Milliarden Euro in die Staatskasse.
Um sich für zwei Jahre frische Mittel zu leihen, musste Madrid Anlegern Zinsen in Höhe von 2,8 Prozent bieten. Anfang Januar hatten noch 2,5 Prozent ausgereicht. Bei einem fünfjährigen Papier stiegen die Zinsen von 3,8 auf 4,1 Prozent. Im ultralangen Laufzeitbereich bis 2029 legten sie von 5,6 auf 5,8 Prozent zu.
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Noch am Dienstag hatte die Rendite der zehnjährigen Spanien-Bonds ein Acht-Wochen-Hoch erreicht – im Sommer stand sie noch auf einem Rekordhoch seit der Euro-Einführung. Die Rezession hat Spanien bereits das fünfte Jahr in Folge im Griff und bremst die Anstrengungen von Ministerpräsident Mariano Rajoys, Sparmaßnahmen durchzusetzen und somit das Vertrauen der Investoren wiederzugewinnen.
„Es wird einen Schneeballeffekt bei den Schulden geben, weil die Rate nicht niedrig genug ist, um zu verhindern, dass sich das Verhältnis von Verschuldung zu Bruttoinlandsprodukt, weiter verschlechtert“, erklärte Axel Botte, Stratege bei Natixis Asset Management in Paris. „Spanien wird wahrscheinlich seine Defizitziele verfehlen. Die Renditen sind immer noch recht hoch.“
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B1 / 09.05.2011
Ba1 / 26.12.2010
Ba1 / 14.06.2010
A3 / 22.04.2010
Im laufenden Jahr muss Spanien nach Einschätzung von Zinsstratege Justin Knight von der UBS in London durchschnittlich jeden Monat zehn Milliarden Euro an Anleihen auflegen. Im vergangenen Monat beschaffte sich das Land über die Emission einer zehnjährigen Anleihe sieben Milliarden Euro, wobei die Rendite bei rund 5,4 Prozent lag. Für Donnerstag sind Emissionen mit Laufzeiten bis 2015, 2018 und 2029 angekündigt.
Die spanische Regierung hat bereits signalisiert, dass sie das Ziel einer Reduzierung des Haushaltsdefizits im vergangenen Jahr auf 6,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts wohl verfehlt hat. Für dieses Jahr sind 4,5 Prozent angepeilt.

Obwohl Deutschland es könnte, so wird es doch niemals dazu kommen, dass die 2 Billionen Euro eigene Schulden jemals abgetragen werden. Genauso wenig, wie es die USA tun werden. Warum soll sich also Spanien, oder besser gesagt, der spanische Steuerzahler abstrampel??

*Ironie an*
Na das ist doch mal eine gute Nachricht für unsere Altersversorgung/Lebensversicherungen.

"Die gute Nachricht: Spanien kann sich am Geldmarkt mehr Kapital besorgen als geplant"
LOOOOOOOOL Achso...das ist die gute NAchricht? Sorry aber einem "Südländer" Geld zu leihen ist so eine Sache und das weiss jeder der dort mal gelebt hat :D
Die noch bessere NAchricht ist nur "Zurückzahlen werden sie es nicht können und das wissen die bereits jetzt!" :D LOL






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