
FRANKFURT. Spanien hat heute die Märkte überrascht und eine neue Anleihe verkauft, die in zehn Jahren ausläuft. Das Volumen dürfte bei fünf Milliarden Euro festgezurrt werden. Der Bond wurde mit einer Rendite von 5,58 Prozent vermarktet, er bot einen Aufschlag von 0,2 Prozentpunkten zu der vergleichbaren etwas kürzer laufenden Anleihe. Deren Kurs war in den vergangenen Tagen etwas gestiegen und ihre Rendite entsprechend vom Zehn-Jahres-Hoch gesunken.
Da sich die Stimmung der Anleger seit den gelungenen Anleiheaufstockungen Portugals, Spaniens und Italiens in der vergangenen Woche verbessert habe, sei der Zeitpunkt für die Platzierung der neuen Anleihe günstig, meint Johannes Rudolph, Analyst bei HSBCTrinkaus. Gestern geriet der ausstehende Bond nur leicht unter Druck, weil Anleger in ihren Portfolios Platz für das neue Papier machten. Bis zum späten Nachmittag gab es laut Bankern für die neue Anleihe Kaufaufträge über neun Milliarden Euro.
Investoren hatten sich darauf eingestellt, dass Spanien am Donnerstag die aktuelle knapp zehnjährige und die 15-jährige Anleihe aufstockt und die neue Anleihe erst später in diesem Monat platziert. Die Aufstockungen sagte Madrid gestern ab. "Dieses Vorgehen ist üblich, kaum ein Land begibt in einer Woche neue Anleihen via Bankensyndikat und stockt gleichzeitig Anleihen in einer Auktion auf", meint Rudolph.
Bei syndizierten Anleihen verkaufen ausgewählte Banken Bonds zu einem einheitlichen Preis direkt an Investoren; bei Aufstockungen geben viele Banken Gebote ab, zu denen sie die Anleihe ersteigern und dann erst an Anleger weiterverkaufen. Die Platzierung im Syndikat gilt als der sicherere Weg, um Investoren zu finden. Das Mandat für die neue Anleihe teilten sich Barclays, BBVA, BNP Paribas, Citigroup, Santander und Société Générale.
Was hat Angie gesagt: "Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt."
Das heisst auf Gut Deutsch ich muss euch einiges weg nehmen. Das geht durch inflation und Steuern. Das sind noch die besseren Tage.
Der Kampf um den Euro ist als eine Schupserei der Taschentrickdiebe zu sehen, während sie hinschauen, nimmt der dritte ihnen den Geldbeutel ab.
Lange wird das nicht mehr gut gehen, wenn man sich die Charts über Zinsspreads auf bonds so ansieht merkt man dass wenn nicht bald Außerirdische als Nachschuldner oder Gläubiger auftreten mit der ganzen EUdSSR bald Schluß ist.
Grund zum Feiern? Nein - dann kommt Politbüro 2.0, sofern keine Revolte von unten alles wegfegt sehe ich keine Chancen.
Und versifft ist heute so gut wie alles, europaweit.
wird Deutschland 6 mal soviel Kosten wie die DDR!!!
http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/8262685/EMU-policies-are-pushing-Southern-Europe-into-systemic-political-crisis.html
Glaube nicht, dass das gut ausgehen kann. Die Politiker zögern das unvermeidliche nur hinaus.





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