
DüsseldorfErst in schweren Zeiten zeigt sich, was ein Geschäftsmodell wirklich wert ist. Seit fast fünf Jahren rüttelt die Finanzkrise die Kapitalmärkte nun schon durch. Insbesondere Aktien mussten einige Jahre leiden. Doch nicht alle.
Auch in den vergangenen fünf Jahren entwickelten sich manche Papiere so prächtig, als hätte es die starken Schwankungen und Kurseinbrüche an den Märkten gar nicht gegeben. Einige dieser Aktien davon sind eng verbunden mit den reichsten Menschen auf dem Globus. Oft kontrollieren die Milliardäre diese Unternehmen oder sie gestalten deren Schicksal entscheidend mit.
Wer nun zuerst an den weltweit bewunderten Investor Warren Buffett denkt, liegt jedoch falsch. Klar, auch Buffetts Investmentvehikel Berkshire Hathaway taucht unter den hier betrachteten zwanzig Aktien der Superreichen auf. Doch mit der Kursentwicklung in den vergangenen fünf Jahren kann er nicht zufrieden sein. Er rangiert in diesem illustren Kreis nur im hinteren Mittelfeld.
Mehrere Dinge fallen in der betrachteten Liste auf.
1. Mehr als die Hälfte der Milliardärs-Aktien entwickelte sich besser als Dax und Dow und viel, viel besser als die meisten Aktienmärkte in den vergangenen fünf Jahren. Im Schnitt hat das zwanzig Aktien umfassende Portfolio in fünf Jahren fast fünfzig Prozent zugelegt, pro Jahr also im Schnitt knapp zehn Prozent. Der Dax, der sich zuletzt hervorragend entwickelte kommt im gleichen Zeitraum nicht einmal auf zwanzig Prozent. Nur der Index der zweiten Reihe in Deutschland, der MDax, kann mit knapp fünfzig Prozent hier mithalten.
Vergleich von Aktien aus der Milliardärsliste, die Bloomberg veröffentlicht. Nicht alle Superreichen gründen ihren Reichtum auf Unternehmen, die an der Börse notiert sind. Einige der Aktien erlauben zudem keine Betrachtung über fünf Jahre, die hier vorgenommen wurde.
Stand: Ende Januar 2013
Die Aktie: Amazon (906866) Die Performance: 299,41%
Die Aktie: Inditex 756434 Die Performance: 228,00%
Die Aktie: Anheuser-Busch 590932 Die Performance: 107,95%
Die Aktie: LVMH 853292 Die Performance: 100,39%
Die Aktie: Oracle 871460 Die Performance: 96,29%
Die Aktie: Antofagasta 867578 Die Performance: 66,39%
Die Aktie: Hennes & Mauritz 872318 Die Performance: 56,00%
Die Aktie: Wal-Mart 860853 Die Performance: 53,56%
Die Aktie: Google A0B7FY Die Performance: 49,01%
Die Aktie: L'Oreal 853888 Die Performance: 38,39%
2. Hinter fast allen Aktien der Superreichen stecken grundsolide Verkaufsideen: Angeboten wird, was die Menschen brauchen – und am liebsten günstig mit nach Hause nehmen. Essen, Trinken und was zum Anziehen braucht schließlich jeder. Kein Wunder also, dass Unternehmen wie der Bierbrauer Anheuser-Busch, der Modeanbieter Inditex oder die Supermarktkette Wal-Mart gutes Geld verdienen.
3. Auch in Krisenzeiten darf jedoch auch ein wenig Luxus nicht fehlen – genauso wie Kosmetik und Bücher. Der Online-Buchhändler Amazon, der Kosmetikkonzern L’Oreal und der Luxusgüteranbieter LVMH befriedigen diese Bedürfnisse.
4. Ohne Computer, Software und das Internet ist für viele das moderne Leben gar nicht mehr denkbar. Der alles beherrschende Internetkonzern Google hat sich hervorragend entwickelt – genauso wie der Hersteller von Programmen für Firmen, Oracle – ein großer Konkurrent der deutschen SAP.
5. Schließlich gibt es aber auch Milliardäre, deren Aktieninvestments sich in den vergangenen fünf Jahren nicht so gut entwickelt haben. Dazu zählen zwei Reiche, die ihr Vermögen vor allem in Öl, Gas sowie Stahl gesteckt haben. Doch auch eine Glücksspiel-Aktie aus Las Vegas verbuchte Verluste.
Welche Aktien der Superreichen sich gut, welche sich schlecht entwickelt haben und was dahintersteckt.

...dann maile am bessten mal an die redaktion. Um nicht nur die krise zu überstehen,sondern auch das gesamte leben,ink. seinen bedürfnissen, abzusichern - benötigen sie aber eigenkapital, ohne dem geht es wohl nur sperrlich.

wenn interessiert es, wie dieses Superreichen die Finanzkrise überstehen. Mit soviel Geld ist das doch keine Kunststück, ein uninterssanter, dummer Beitrag

" Genauso habe ich es geschafft, in jungen Jahren mit 70-80 Stunden-Wochen, viel Arbeit, jahrzehnten keinen Urlaub"
Welche ein lebenswertes Leben.






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