Platz 18: Las Vegas Sands
Shelson Adelson ist Mehrheitsaktionär von Las Vegas Sands, der größten Kasinogesellschaft der Welt. Er betreibt nicht nur in den USA Spielhöllen, sondern auch im chinesischen Macao und Singapur. Gerne würde der Kasino-Tycoon auch in Europa ein „Mini-Las-Vegas“ bauen – entweder in Madrid oder Barcelona. Nun erhielt er von der autonomen Region Madrid die Zustimmung.
Das Projekt soll nach spanischen Medienberichten zwölf Hotelkomplexe mit insgesamt 36.000 Zimmern, sechs Kasinos mit 1065 Roulette-Tischen und 18.000 Spielautomaten, neun Theater, bis zu drei Golfplätze und ein Stadion mit 15.000 bis 17.000 Plätzen umfassen. Das Vorhaben, das er bereits seit mehr als fünf Jahren verfolgt, ist allerdings in Spanien sehr umstritten.
Mehr zur Aktie: Las Vegas Sands
Adelson kam als Sohn jüdischer Immigranten aus der Ukraine in Boston zu Welt, wo er auch aufwuchs. Sein Vater war Taxifahrer. Sheldon selbst arbeitete in seiner Jugend unter anderem als Zeitungausträger.
Sheldon gründete Ende der 70er Jahre die Computermesse Comdex, den er zu einem der wichtigsten Branchentreffs in den USA machte.
Mit dem Erlös aus dem Verkauf von Comdex Mitte der neunziger finanzierte er den Start seines Kasinoimperiums. 1999 eröffnete er das luxuriöse Hotel-Resort Venetian für 1,5 Milliarden Dollar, das dem italienischen Venedig nachempfunden ist und mehrere Architektur-Preise bekam.
Einen Großteil seines Vermögens macht Adelson mit Zockerparadiesen im asiatischen Raum, etwa mit dem „Sands Macau“ in China.
Platz 19: Reliance Industries
Mukesh Ambani ist nach Angaben von Bloomberg der reichste Mann aus Indien. Er besitzt 44 Prozent von Reliance Industries. Das Unternehmen operiert weltweit im Öl- und Gasgeschäft. Über Reliance will er jedoch in Indien auch ein Mobilfunknetzwerk, das 700 Städte umfassen soll.
„Wir rollen Märkte durch radikale Paradigmenwechsel auf“, erklärt er sein Erfolgsrezept. Er will Indiens rückständigste Wirtschaftsbereiche in Goldgruben verwandeln: Einzelhandel, Landwirtschaft und Städtebau. Moderne Technik und massiver Kapitaleinsatz versprechen dort hohe Effizienzgewinne und damit Profite.
Mehr zur Aktie: Reliance Industries
Platz 20: Arcelor Mittal
Lakshmi Mittal ist in Indien geboren und besitzt 41 Prozent des Stahlkonzerns Arcelor-Mittal, des größten Stahlherstellers der Welt. Das Geschäft lief im vergangenen Jahr jedoch gar nicht gut. Das zeigt sich nicht daran, dass Mittal mit seiner Aktie das Schlusslicht bildet unter den 20 Superreichen-Aktien. Auch die Zahlen für 2012 bestätigen dies.
Die Schuldenkrise in Europa und die Wirtschaftsflaute in China haben dem Stahlkonzern 2012 einen milliardenschweren Verlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von 3,73 Milliarden Dollar in den Büchern. 2011 hatte Arcelor-Mittal noch 2,26 Milliarden Dollar Gewinn erzielt. Für das laufende Jahr ist der Branchenprimus jedoch wieder optimistischer: Der Einbruch in Europa werde sich abbremsen und auf den wichtigen Märkten in China und Brasilien springe der Wachstumsmotor wieder an.
Mehr zur Aktie: Arcelor Mittal

...dann maile am bessten mal an die redaktion. Um nicht nur die krise zu überstehen,sondern auch das gesamte leben,ink. seinen bedürfnissen, abzusichern - benötigen sie aber eigenkapital, ohne dem geht es wohl nur sperrlich.

wenn interessiert es, wie dieses Superreichen die Finanzkrise überstehen. Mit soviel Geld ist das doch keine Kunststück, ein uninterssanter, dummer Beitrag

" Genauso habe ich es geschafft, in jungen Jahren mit 70-80 Stunden-Wochen, viel Arbeit, jahrzehnten keinen Urlaub"
Welche ein lebenswertes Leben.






15 Kommentare
Alle Kommentare lesen