Börse Inside

So meistern Superreiche die Finanzkrise

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Wie wichtig Marktmacht und internationale Präsenz sind

Platz 9: Google

Marktmacht ist auch ein Thema beim Internetkonzern Google. Im Streit mit der EU um den Vorwurf unlauterer Geschäftspraktiken hat der Suchmaschinenanbieter Google zuletzt konkrete Zugeständnisse gemacht. Die EU-Kommission verdächtigt Google, seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen. Die Kartellwächter gehen der Anschuldigung nach, der Internet-Riese reihe bei der Anzeige von Suchergebnissen eigene Dienste vor Angeboten von Wettbewerbern ein und benachteilige sie dadurch.

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Das vergleichsweise junge Unternehmen hat bereits zwei Personen in die Top-Milliardäre gebracht: Larry Page und Sergey Brin. Sie gehören zu den 30 reichsten Personen auf der Welt. Gegründet hatten sie das Unternehmen als Web-Suchmaschine - ein Start-up zweier Studenten. Im Laufe der vergangenen Jahre wandelte sich der Konzern zu einem globalen Schwergewicht in der Online-Werbung und in der mobilen Internetwelt. Google betreibt die größte Internet-Videoplattform der Welt, die erfolgreichste Suchmaschine und den beliebtesten Kartendienst, Google Maps.

Den Softwareanbieter Microsoft hat Google schon längst hinter sich gelassen. Nun heißt das Ziel Apple. Das Google-Betriebssystem Android für Smartphones ist frei für jeden zugänglich. Der Apple-Konkurrent Samsung schaffte mit Googles Android den Durchbruch zur Nummer eins im Mobiltelefonmarkt. Der App-Store für Android-Smartphones holte sogar in knapp drei Jahren den gewaltigen Vorsprung von Apples iPhone-Appstore ein. Daran seien Microsoft und Blackberry bis heute gescheitert, wie der Handelsblatt-Experte Axel Postinett feststellt.

Mehr zur Aktie: Google

Liliane Bettencourt

  • Liliane Bettencourt

    Liliane Bettencourt wurde am 21. Oktober 1922 in Paris geboren. Ihr Mädchenname lautet Schueller, nach ihrem Vater Eugène Schueller. Eugène gründete 1909 die Vorgänger-Firma von L'Oréal, die seit 1936 unter diesem Namen weltbekannt wurde.

  • Heirat

    1950 heiratete sie den französischen Politiker André Bettencourt.

  • Tochter

    Am 10. Juli 1953 kam die einzige Tochter des Paares, Françoise, auf dem Familiensitz in Neuilly-sur-Seine Welt. Sie sitzt heute im Aufsichtsrat von L'Oréal.

  • Tod des Vaters

    Am 23. August 1957 starb ihr Vater. Sie erbte 27,5 Prozent des Unternehmens. Sonst befinden sich noch 26,4 Prozent von L'Oréal in der Hand von Nestlé, die restlichen Aktien sind in Streubesitz.

  • Schenkungen

    Zwischen 2001 und 2007 hat Bettencourt Gemälde, Immobilien, Schecks und Lebensversicherungen im Wert von knapp einer Milliarde Euro an den französischen Fotografen François-Marie Barnier verschenkt. Daraufhin entbrannte ein Streit mit der Tochter, die eine Vormundschaft für ihre Mutter beantragte.

  • Konzerndaten

    2010 setzte L'Oréal 19,5 Milliarden Euro um und erwirtschaftete einen Gewinn von 3,06 Milliarden Euro. Ende vergangenen Jahres arbeiteten 64.600 Menschen für den Kosmetikkonzern.

Platz 10: L'Oreal

Zu den Top-Ten der Superreichen-Aktien gehört schließlich noch der Kosmetikkonzern L’Oreal. Dessen Haupteignerin Liliane Bettencourt ist die reichste Frau Frankreichs und Inhaberin des drittgrößten Vermögens in Frankreich überhaupt. Mit 20 Milliarden Dollar steht sie auf Platz 17 der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt.

Im vergangenen Jahr schied sie als 89-Jährige aus dem Verwaltungsrat des Konzerns aus. Bettencourt ist seit Jahren in Familienzwistigkeiten verwickelt, die in aller Öffentlichkeit ausgetragen wurden. So geht es etwa um ihre Entmündigung, die von einem Gericht bestätigt worden war. Außer Steuerhinterziehung wurde Liliane Bettencourt illegaler Spenden an die konservative Regierungspartei UMP in Frankreich beschuldigt.

Der weltgrößte Kosmetikhersteller L'Oreal stellte zuletzt fest, dass der jahrelange Booms bei Luxus-Produkten abflaue. Auch in Asien nehme die Nachfrage nicht mehr so rasant zu wie bislang. Ein Luxus-Problem, denn L'Oreal verbuchte im dritten Quartal 2012 einen Umsatzanstieg von knapp fünf Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Die Luxussparte legte nur noch um knapp sieben Prozent zu - nach neun Prozent im zweiten Quartal und gut zwölf Prozent zu Jahresanfang. Der Konzern ist unter anderem bekannt für Marken wie Vichy, Lancome, Cacharel und Garnier.

Der Konzern wandelt sich. 2012 dürfte der Umsatzanteil der Neuen Märkte in Asien, Osteuropa, Lateinamerika und Afrika den Umsatz des Heimatmarkts Westeuropa überholen. Bislang stehen beide Bereiche für gut 38 Prozent des Umsatzes mit Kosmetik. Bei weitem wichtigster Umsatzbringer sind die Konsumentenprodukte in Supermärkten und Drogerien. Weitere Vertriebskanäle sind Parfümerien für Luxusprodukte und professionelle Anwender wie Friseure und Kosmetiker. L'Oréal setzte 2011 gut 20 Milliarden Euro um, davon eine Milliarde in Deutschland.

Mehr zur Aktie: L'Oreal

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  • 10.02.2013, 16:12 UhrIrene

    ........uns so möchte ich ein paar Takte zu diesem Artikel von mir geben. Wird hier wieder von Anhäufung von Geld, von Supereichen berichtet und gesprochen. Bedeutet für Paul und Erna, dieses nie zu erreichen. Führt bei beiden nur zu unschönen Gefühlen, die da sind, Neid und Mißgunst zu empfinden dazu die Erkenntnis, eine spezielle Niederlage während des Lesens dieser Zeilen erlitten zu haben.
    Nur so viel.
    Diese Menschen sind nicht zu beneiden. Müssen sie mit sich und ihrem Körper sehr sorgfältig umgehen, damit sie nicht bald schon aus dem Leben scheiden. Und wenn sie glauben, wie einen Scheunendrescher zu leben, wird der Körper ganz schnell das Ende einläuten.Tragen sie überdies noch eine hohe Verantwortung und müssen arbeiten ohne Ende, damit der Laden erhalten bleibt. Und das noch.
    Sie können nichts, aber auch garnichts mitnehmen. Noch nicht einmal ihr Papierhemd, was sie als letztes am Körper tragen. Auch das wird sich in wohlgefallen auflösen. Bedeutet also für Paul und Erna ein bischen gelassener die Sache mit dem Geld zu sehen. Führt der Weg zurück zur vorhandenen Zufriedenheit, und die ist größer als aller Reichtum. So ist es.

  • 10.02.2013, 16:24 UhrSteuerzahler

    Es ist doch nicht nur den "Superreichen" vorbehalten, von der Börse zu profitieren. Man kann auch mit kleineren Beträgen gut an der Börse mithalten. Mit vernünftigen Anlagen und Besonnenheit kann man da richtig gut Geld machen. Ich bin seit zwanzig Jahren dabei, habe gut dabei verdient und kann mich bald zur Ruhe setzen. Diese Neidtiraden gegen die "Reichen" sind absolut unangebracht. Wer nicht mit auf das Karussell aufspringt, ist doch selber schuld. Es kein Privileg für die Reichen, in Aktien zu investieren.

  • 10.02.2013, 16:56 Uhremilioemilio

    Mir kommen die Tränen!!!!!

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