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Aufregung um Dow-Absturz: Der Börsen-Crash, der aus dem Nichts kam

Selbst langgediente Börsianer haben einen solchen Kursabsturz noch nicht erlebt: Urplötzlich brachen an der Wall Street am Donnerstag die Kurse ein. Zur Erklärung, warum der Dow Jones innerhalb kürzester Zeit um fast 1 000 Punkte in die Tiefe rauschte, dazu gibt es zurzeit zwei Theorien – und ein Dementi vom Börsenbetreiber Nasdaq OMX.

War der Auslöser des Kursdebakels an der NYSE eine Computerpanne? Börsenbetreiber Nasdaq dementiert das. Quelle: ap
War der Auslöser des Kursdebakels an der NYSE eine Computerpanne? Börsenbetreiber Nasdaq dementiert das. Quelle: ap

HB FRANKFURT/NEW YORK. Der Dow Jones raste gestern binnen nicht mal einer Stunde um insgesamt fast 1 000 Punkte in die Tiefe – nie zuvor in der Geschichte der Wall Street ging es derart drastisch abwärts. Nach dem heftigen Absturz ging es schnell wieder nach oben, bis der Dow Jones mit einem Minus von gut drei Prozent bei 10 520 Punkten schloss. Händler und Experten vermuten den Grund für die rasante Berg- und Talfahrt in den Computersystemen. "Das war wie eine Apokalypse für den computergesteuerten Handel", sagte Stefan de Schutter vom Wertpapierhandelsunternehmen Alpha. Hinzu komme die ohnehin angespannte Stimmung auf den Märkten. Wegen der Griechenland-Krise sind die Börsen auf Talfahrt, allein der Dax büßte im Wochenverlauf zeitweise über sechs Prozent ein.

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Der New Yorker Crash aus dem Nichts erfasste neben dem Leitindex Dow Jones unter anderem den Nasdaq-Index für Technologietitel. Dieser verlor an dem bereits mit "Schwarzen Donnerstag" betitelten Tag bis zu neun Prozent. Einige Standardwerte wie der Konsumgüterhersteller Procter & Gamble oder der Mischkonzern 3M brachen um rund ein Drittel ein. Insgesamt hat der Börsencrash in der Spitze mehr als 1 000 Mrd. Dollar vernichtet.

Zwei Theorien

Was war passiert? Die Börsianer schoben die Schuld in einer ersten Reaktion auf die Computersysteme: Werden bestimmte Grenzwerte durchbrochen, beginnen die Rechenmaschinen automatisch, Aktien zu verkaufen. Fängt ein Computer an, kann er eine Kettenreaktion auslösen. Als die Menschen merkten, dass in der Welt da draußen eigentlich nichts Schlimmes passiert war, begannen sie, den Fehler zu korrigieren und kauften wieder fleißig zu.

„Hinsichtlich des Kurssturzes in den USA hat sich zwar inzwischen die Meinung durchgesetzt, dass es wohl durch einen Computerfehler ausgelöst war, das zeigt einem aber klar, dass mehr Unsicherheit im Markt ist, als man zunächst denkt“, sagte Jörg Rahn, Chief Investment Officer beim Vermögensverwalter Marcard, Stein & Co. Dem Chef der Nyse Euronext, Duncan Niederauer, zufolge war der Auslöser für den Kursrutsch, dass Computerprogramme während einer Handelsaussetzung einzelner Aktien an der New York Stock Exchange (NYSE) wegen zu hoher Kursausschläge ihre Aufträge auf anderen Plattformen abwickelten, auf denen die Umsätze deutlich geringer waren. Dadurch hätten sich die heftigen prozentualen Einbrüche ergeben.

Auf Xetra, dem Handelssystem der Deutschen Börse, wird zur Verhinderung solcher Einbrüche bei ungewöhnlich hohen Kursausschlägen eine sogenannte Volatilitätsunterbrechung ausgelöst.

Der Absturz hatte ungewöhnliche Folgen: Die New Yorker Börsen Nyse und Nasdaq kündigten an, dass alle Transaktionen mit Aktien, die zwischen 14.40 und 15.00 Uhr (Ortszeit) mehr als 60 Prozent verloren hatten, zurückgenommen werden sollen. An der Technologiebörse Nasdaq sind davon mehrere hundert Titel betroffen. Die Entscheidung sei mit den anderen Handelsplattform-Anbietern abgestimmt. Gegen sie könne kein Einspruch eingelegt werden. "Das hat nichts mehr mit Werten zu tun, das ist ein Witz", ereiferte sich Börsenexperte Joseph Saluzzi von Themis Trading landesweit im Fernsehen. "Das ist der Markt der Vereinigten Staaten von Amerika, das ist nicht Kasachstan oder so."

Der Börsenbetreiber Nasdaq OMX teilte außerdem in New York mit, die Kursturbulenzen seien nicht durch einen technischen Defekt ausgelöst worden.

  • 08.05.2010, 16:00 UhrAnonymer Benutzer: hennes

    Es wird wohl Menschliches versagen gewesen sei, die Computerprogramme sind doch nur dafür da die Märkte in die Gewünschte Richtung zu manipulieren und das haben sie geschafft! Da hat wohl nur ein User ne falsche Zeitspanne eingegeben. ich binn mir Sicher wir werden in den nächsten Wochen die 9000er Marke wiedersehen!

  • 07.05.2010, 19:16 UhrAnonymer Benutzer: 18-formatic

    :-O
    borats Theorie aus Kasachstan..
    .
    Nervöser Weltmarkt..
    .
    Habe gestern behauptet dass Lehmann Pleite nicht in den Knochen liegt sondern im Knochenmark noch schlummert.
    .
    Diese Falschen Verkäufe Ordern gegeben zu haben?
    .
    Wer's glaubt.
    Psychologie:
    Der Anleger nicht zu Überstrapazieren sind die Gründe dafür falsche Order versehentlich eigegeben zu haben.Augerechnet jetzt wenn es kriselt in Europa werden falsche Order gehandelt. Zur richtigen Zeit zu falschen....( Eingabe button ) Handeln. Zufälle gibt es...
    Meine behauptung Vorsichtig das niemanden zu Verunsichern:
    Die Überhitzung der Märkte war vieleicht kurz vor einer erneuter blase nötig gewesen den so genannte button zu betätätigen? Wer weiß?
    ich spekuliere auf dessen hin aber ganz vorsichtig die Spuren der Finanzmärkte den Sumpf zu verfolgen.
    Meine Spekulation beruft sich nicht in Geld Form sondern auf das Physikalisches Gesetz das die Finanzmärkte zu Konfrontieren.
    Verdammt noch mal bin ich Nervös!
    PORCA MiSERiA
    .
    bLODY HELL
    .
    QUE HORROR
    .
    KRUZE-E FiX NOCH MAL bin ich Aufgebracht.



  • 07.05.2010, 19:09 UhrAnonymer Benutzer: 18-formatic

    Dritte Theorie.. :-(
    .
    Das Argument stimmt zum Teil.
    Das ist der Markt der Vereinigten Staaten von Amerika, das ist nicht Kasachstan.
    .
    Einer muss der Übeltäter sein auch wenn Kasachstan >> bORAT << :-) sein Unwesen ihn sein treiben sein Spaß in New York ausgelebt hatte.
    :-)

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