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Das Bernanke-Barometer: „Der Leitzins wird extrem niedrig bleiben“

Riesiger Schuldenberg, hohe Arbeitslosigkeit, schwache Konjunktur. Wer Fed-Chef Bernanke zuhört, ahnt, dass es wirklich schlecht um die USA stehen muss. Seine Warnungen werden immer lauter. Eine beängstigende Chronik.

von Annika WilliamsonBild 10 von 19

10. Februar 2010

"Derzeit benötigt die US-Wirtschaft noch die extrem lockere Geldpolitik, aber irgendwann wird die Federal Reserve die Zügel wieder straffen müssen."

Bernanke hatte 2010 schon eine weit größere Rolle in der Krisenbekämpfung, als er ursprünglich eingehen wollte. Ihre beispiellose Konjunktur-Stimulation könnte die Fed zunächst durch ein Abschöpfen von Liquidität und anschließend mit Zinserhöhungen beenden, schrieb Bernanke in einem veröffentlichten Redetext. Die Anhörung wurde wegen heftiger Schneefälle allerdings abgesagt.

Bild: ap