HB FRANKFURT. Es ist derzeit fast täglich das gleiche Spiel: Gebannt schauen Börsianer auf Tickermeldungen aus den USA. Fällt mal ein Konjunkturindikator besser aus als erwartet, steigt sogleich der Dax - und umgekehrt. Am Freitag rutschte der deutsche Leitindex nach enttäuschenden Daten vom US-Arbeitsmarkt und einem schwachen Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia sogar bedrohlich nahe an die 6 000-Punkte-Marke. Die sah Arnim E. Kogge vom Bankhaus Ellwanger & Geiger noch wenige Tage zuvor als "starke Unterstützungslinie".
Der deutsche Aktienmarkt steht derzeit im Bann der US-Konjunkturentwicklung. Nach dem Ende der Berichtssaison richten sich auch in der neuen Woche alle Augen auf frische Daten aus der weltgrößten Volkswirtschaft - mit Bangen. "Der Fokus liegt weiterhin auf den Konjunkturzahlen aus Amerika", sagt Aktienstratege Jörg Rahn von Marcad, Stein & Co. "Die USA machen derzeit eine Phase durch, in der die Nachfrage und der Arbeitsmarkt noch nicht angesprungen sind."
Das Pingpong-Spiel dürfte also weitergehen; die Skepsis über die US-Entwicklung könnte auch in der nächsten Woche die Kurse am deutschen Aktienmarkt drücken. "Es herrscht Unsicherheit darüber, ob es in den USA zu einem neuen Abgleiten in die Rezession kommt. Deshalb besteht die Gefahr, dass in der neuen Woche technisch wichtige Marken im Dax getestet werden", sagt Rahn.
Stichwort Technik: Sören Wiedau von der Weberbank empfiehlt Anlegern, die am Freitag bereits unterschrittene Marke von 6 060 im Dax im Auge zu behalten. "Bei einem nachhaltigen Bruch dieser Marke wären Rücksetzer bis 5 945 bis 5 900 vorstellbar. Darunter wäre 5 700 das nächste Kursziel", warnt Wiedau. Nach oben wiederum bietet - so der Ellwanger-Stratege Kogge - nur ein Ausbruch über die 6 380-Punkte-Marke Chancen auf einen weiteren Anstieg. Dann könne der Dax in Richtung 6 550 bis 6 700 Punkte laufen.
Doch auch der Stuttgarter Marktbeobachter sieht den Pessimismus der Anleger. "Nur so ist das Rekordtief der Zinsen für deutsche Staatsanleihen zu erklären." Die Investoren seien "hin- und hergerissen zwischen den bescheidenen Konjunkturaussichten in den USA und den hervorragenden Exportzahlen in Deutschland". Gewinnmitnahmen könnten nun nach der jüngsten Aufwärtsbewegung die Kurse drücken.
@Makler: „Kauft euch Häuser, Wohnungen, Grundstücke, dann werdet ihr es nicht bereuen“.
immer mehr Kommunen stehen vor dem finanziellen Kollaps. Die Gewerbesteuereinnahmen brechen teilweise komplett weg. Nur mit Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen kann das Siechtum halbwegs erträglich gestaltet werden. Das größte Potential liegt in der Erhöhung der Grundsteuer. Vielleicht reicht ja die Rente mal, um die Grundsteuern zu bezahlen, für das Mittagessen muss dann aber die Suppenküche herhalten. Ganz zu schweigen von den laufenden Unterhaltskosten.
Da haben es die Mieter einfacher. Jetzt das Geld in Edelmetalle anlegen, dann reicht die Rente für Urlaubsreisen, Geschenke, Freundin und tolle Autos.
Durch den demografischen Wandel haben wir bald in vielen Städten ein massives Überangebot an Miet- und Eigentumswohnungen, sowie Häuser, die von Erbengemeinschaften zum Verkauf auf den Markt geworfen werden. Und wer bitteschön soll in 10 Jahren ein Haus finanzieren können? 7,5 Mio. bürger sind auf staatliche Leistungen angewiesen, Tendenz rapide steigend. Und ein Zeitarbeiter bekommt von keiner bank der Welt einen Kredit, um ein Haus kaufen zu können. Und eine reiche Frau heiraten, der Zug ist für die meisten auch schon abgefahren.
Die Zeit für Schnäppchen ist noch lange nicht reif. Um so länger man wartet, um so größer ist die Chance auf sein Traumobjekt. Falls überhaut und man dann das nötige Kleingeld bekommt.
Die Angst geht um - sie war noch nie weg!
Den richtigen Zeitpunkt für den Ausstieg (vor dem Crash) erwischen, das ist doch die Frage, die sich investoren stellen. Die Rally an den börsen wurde mit unendlichen Milliarden der Steuerzahler (Zentralbanken) aufgepuscht, damit die bankster durch die Kursanstiege gleichzeitig noch ihre bilanzen frisieren konnten. Einen Handwerker würde man dafür sofort wegen betrugs einsperren. Aber der Kollaps der bankster soll um jeden Preis noch a bissl hinausgeschoben werden. Technisch aber nicht möglich. im Quartalsbericht 06/2008 der biZ geht hervor, dass die bankster weltweit auf über 600 billionen $ absolut wertloser Papierschnipsel sitzen, die aus den bilanzen ausgelagert wurden, um sie vor dem sofortigem Kollaps zu bewahren. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Jetzt Aktien kaufen, noch schneller werden Sie ihr Geld nicht los. Sollten die Zentralbanker auch nur ansatzweise die veruntreuten und an der börse verzockten Steuergelder wieder zurückfordern, fällt das Kartenhaus börse wie Staub in der Wüste in sich zusammen. Und zwar innerhalb von Stunden, nicht Tagen oder Wochen!!
Die Amis und die Tomys sind noch schlechter dran, die Armen. So bald ein Konjunkturstrohfeuerpaket abgebrannt ist, fällt der Umsatz komplett wieder in sich zusammen. Die Steuergutschrift für Neubauten in den USA in Höhe von 8000 $ wird seit Juni nicht mehr gewährt. im Juli brach der Umsatz um 32% ein, der stärkste Rückgang seit beginn der Aufzeichnungen.
So lange China und Japan die wertlosen Papierschnipsel der USA als Tauschmittel annehmen, so lange ist Geld für neue Konjunkturstrohfeuerpakete da und die Wirtschaft siecht nur dahin. Doch die Chinesen reduzieren kontinuierlich die Währungsreserven in $. Die Frage ist eigentlich nur, wann klappt das ganze Kredit-Kartenhaus der USA zusammen?
Doch wir haben keinen Grund uns zu freuen. Es spielt eigentlich keine Rolle, ob der Euro, der Dollar, oder die chinesischen immobilienblasen kollabieren. Die darauf folgende Kettenreaktion macht die börsianer arbeitslos.
Die müssen dann von Sekt auf Selters umsteigen. Wird ja auch Zeit. Dass der ganze Schwindel überhaupt so lange anhält, hätte ich mir Mitte 2007 nicht träumen lassen.
1929 lässt grüßen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Das wäre nicht mal das Problem. Das Problem wird die beendigung der Krise werden. Die letzte Krise, die um ein vielfaches kleiner war als die derzeitige, von der wir erst einen kleinen Teil sehen, wurde in den USA erst 1941 mit dem Kriegseintritt beendet und in Europa mit Kriegsvorbereitungen.
Die Angst ist berechtigt. Sehr bald kracht es wieder. Absolut NiCHTS hat sich grundlegend geändert um eine erneute Krise zu verhindern - das soll auch so sein !!!!!
Sie ist geplant, ebenso wie das Ausbluten und Versklaven der bevölkerung.
Wer hat das noch nicht gemerkt ????? Viele !!!! Leider
Die Wölfe haben die Schafherde umkreist und können jeden Moment loslegen........





4 Kommentare
Alle Kommentare lesen