Termine der kommenden Woche
In der neuen Woche dürften die Investoren ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die US-Immobiliendaten am Mittwoch und den Konjunkturindex der Federal Reserve Bank von Philadelphia am Donnerstag richten. In beiden Fällen rechne der Markt mit einer Verbesserung, sagt Aktienstratege Carsten Klude von MM Warburg.
Ähnlich optimistisch blicken die Experten auf die zur Veröffentlichung anstehenden deutschen Wirtschaftsbarometer. "Die heimische Konjunktur befindet sich weiterhin auf einem moderaten Erholungspfad, und das positive Sentiment hat sich noch nicht gedreht", betonen die Analysten der Landesbank Berlin (LBB). Neben dem ZEW-Index (Dienstag), der die Stimmung der Finanzmarktprofis widerspiegelt, steht am Freitag der Geschäftsklima-Indikator des Ifo-Institutes auf der Agenda.
Von der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank werden allgemein keine Hinweise auf eine baldige Veränderung der lockeren Geldpolitik erwartet. "Die Fed wird ihre Nullzins-Politik nicht so rasch aufgeben. Zwar wächst die US-Wirtschaft wieder, es bleibt allerdings unsicher, wie robust diese Erholung ist", schreibt Commerzbank-Analyst Bernd Weidensteiner.
"Am Donnerstag wirft außerdem die US-Bilanzsaison ihre ersten Schatten voraus", sagt Aktienexperte Klude. Der Sportartikel-Hersteller Nike, das Software-Unternehmen Oracle und der Paketdienst Fedex wollen Quartalsergebnisse vorlegen. Anleger erhoffen sich hiervon Hinweise auf die Geschäftsentwicklung der deutschen Konkurrenten Adidas, SAP und Deutsche Post. Zum Wochenende hin dürfte dann der erwähnte Hexensabbat am Freitag das Börsengeschehen beeinflussen.




