„Wette auf die US-Konjunktur“

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"Die große systemische Finanzmarktkrise ist überwunden, aber die Nachwehen bleiben bestehen", sagt Klaus Wiener, Chefvolkswirt von Generali Investments. Er blickt "verhalten optimistisch" ins Jahr 2010: "Trotz aller Risiken: Es sieht heute wesentlich besser aus als man inmitten der Krise zu hoffen gewagt hätte." Für europäische Aktien erwartet Wiener einen guten Start ins Jahr 2010; "Der Gesamtertrag dürfte jedoch kaum über fünf Prozent hinausreichen". Im zweiten Halbjahr könne "aus dem Rückenwind der Wirtschaftspolitik ein Gegenwind werden", warnt der Ökonom. "Dies ergibt sich zwangsläufig - es sei denn, es werden neue Pakete geschnürt."

Zu den Optimisten zählen die Aktienstrategen der Fondsgesellschaft Carmignac. Ihnen scheinen "die Märkte für dieses Jahresende und den Jahresauftakt 2010 nicht schlecht aufgestellt zu sein". Vor allem für US-Aktien sehen die Experten Chancen - "über einen Zeithorizont von zwölf Monaten ein Potenzial von zwölf bis 15 Prozent". Allerdings müssten zu den Produktivitätssteigerungen der Unternehmen auch ein Wachstum der Umsätze hinzukommen.

"Ob in den nächsten Monaten ein nachhaltiger, sich selbst tragender Aufschwung gelingt, wird davon abhängen, ob die nachlassenden Effekte der geleisteten Hilfsmaßnahmen durch private Nachfrage abgelöst werden", sagt Michael Schürmann, Portfoliomanager bei der Gries & Heissel Bankiers. Wie andere Beobachter warnt auch Schürmann, dass ohne eine - bereits eingepreiste - Konjunkturerholung an der Börse Rückschläge drohen. Die hohe Liquidität sowie die geringe Attraktivität von Alternativanlagen sollten aber die Nachfrage nach Aktien weiter auf hohem Niveau halten und das Ausmaß von Korrekturen begrenzen, glaubt der Aktienstratege. "Aufgrund des bereits spürbar gestiegenen Kurs- und Bewertungsniveaus raten wir aber dennoch, Übergewichtungen von Aktien abzubauen."

Die Experten von RCM, einer Tochtergesellschaft von Allianz Global Investors, erwarten, dass sich die Rally an den Aktienmärkten zunächst fortsetzt. "Sollte jedoch eine nachhaltige Rückkehr zum Trendwachstum in den westlichen Industrienationen ausbleiben, während die geldpolitischen Konjunkturstimuli auslaufen, könnte es im Verlauf des kommenden Jahres zu Rückschlägen kommen", warnen die Beobachter. Für die Zeit ab Sommer 2010 rechnen sie mit einer wieder leicht steigenden Volatilität an den Aktienmärkten.

  • 21.12.2009, 02:37 UhrAnonymer Benutzer: rainer repke

    Liebe Freunde,

    Die US Konjunktur

    es ist eher unwahrscheinlich, dass vom US Konsum wesentliche Wachstumsschuebe ausgehen werden. Wir duerfen andererseits nicht vergessen, dass es in den USA einen unglaublichen Reichtum gibt und das die USA Weltmeister darin sind, sich selbst neu zu erfinden. So wird die Rolle der USA, zb als Reservewaehrung, erhalten bleiben.

    Andererseits steigt die Zahl der strukturel auch langfristig nicht mehr benoetigen Arbeitskraefte und alle Haushalte, ob Federal, State oder Muncipalities, ob Gesundheit oder Pensionsfonds sind ueberschuldet. Dazu kommen die Kosten (direkt und indrekt) fuer die laufenden Kriege.

    Der US Konsument tut, was er schon lange haette tun sollen, er rehoeht seine Sparquote. Das ist langfristig gut. Schiebt aber in 2010 kaum die Konjunktur.

    Motor wird auch nicht die EU sein. ich sehe zu viele Probleme und zu viel Unsicherheit.

    Also bleibt uns die Hoffnung darauf, das China (indien vielleicht in 1o Jahren) zieht. Allerdings muessen wir auch da sehen, dass die banken ueberschuldet sind, viele Firmen auf wackeligen beinen stehen und das es Probleme mit den Minorites gibt.

    Anlagestrategie: traue keinem berater, denke selbst. Konservativ mit 3 bis 5 Jahre Horizont. Kaufe Nichts, was du nicht wirklich verstehst.

    Wie immer
    Euer

    Rainer Repke

  • 20.12.2009, 18:53 UhrAnonymer Benutzer: aruba

    Guten Tag,.......Da jeder Polikiter luegt, jeder banker ( nicht bankier ) betruegt und jeder sich selbst der Naechste ist; kam ich zu folgendem Schluss. irgendwann sind wir wieder bei 14000. Keiner dieser " Experten " hat mich jemals beieinflusst. ich kaufe nur war ich ( hoffentlich ) kenne. Eher lasse ich mich Pfaehlen als dass ich auch nur neine Dollar in China investiere. Dieses Pack wird es uns schlecht danken. Da mich keinerlei Gewissensbisse plagen tue ich nur mit meinem und dem Geld meiner Klientel was Gewinn verspricht und nichts mit Chinesen zu tun hat. besten Dank

  • 19.12.2009, 17:31 UhrAnonymer Benutzer: asiaexpert

    @Siggi40

    Ein "Reset" hoffentlich nicht durch bürgerkriege!
    Natürlich versucht man das böse Spiel mit unseren Geldern uns als notwendig und "Gutes" zu verkaufen, damit solche bürgerkriege nicht aufkommen. Die Steuern kann man in Zukunft nicht weiter erhöhen, damit zerstört man jeden Aufschwung. Ohne Steuern jedoch ist der Staat auch bald pleite. Egal was kommt... , das Leben muss irgendwie weiter gehen. Das tut es auch. Man kann zu jeder Zeit Geschäfte machen, nur vielleicht nicht dabei die Welt kaufen. Wenn man das Geld, welches man in die banken gepumpt hat besser an realer Wirtschaftsleistung reingesteckt hätte, hätte man mehr Arbeitsplätze und sichere Steuereinkommen.
    Wenn barcley oder andere in Zukunft selbst klamm sind oder einfach kein Geld mehr haben, bricht eine Kettenreaktion aus. Ob die Zentralbanken wirklich das Geld verteuern, bezweifle ich. Denn wie sollten die Zinsen der (bankrotten) Staaten noch erwirtschaftet werden? Man kann sich ausrechnen, wieviel 1,00% Zins mehr, nur für den deutschen Staat alleine kostet. Lach... , also um wieviel müsste das biP steigen, damit wir da wenigstens plus-minus null raus kommen ?
    Die harte Währung ist das Gold. Und daran sieht man den Preisverfall der Währungen. Mit Null-Prozent-Politik wird man aber in Zukunft das Risiko, welches Anleger eingehen, nicht bezahlen können.
    Die Folge ist..., erst gnadenlose Deflation (weil Unternehmen Geld brauchen, um nicht jetzt schon pleite zu gehen), danach ungebremste inflation! Durch bankenpleiten usw. wird sicher das eine oder andere noch chaotischer werden. Die Zusage des Staates, die Gelder auf der bank seien sicher..., hmmmm, wer zahlt es denn ??? Der Kreislauf bricht dann in sich zusammen, wenn die Leute kein Geld mehr auf den Konten haben, weil sie entweder keins haben, oder weil sie Angst haben, es dort zu verlieren. Und wenn da kein Geld mehr ist, kann auch niemand mehr irgendwen mal schnell gerade etwas leihen. Zumindest die bank dem Staat nicht...

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