Diskussion: Kommentare zu: „Wette auf die US-Konjunktur“

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 19.12.2009, 16:07 UhrAnonymer Benutzer: asiaexpert

    Die Erwartungen liegen weltweit hoch und jeder hofft auf einen weltweiten Wirtschaftsaufschwung. Doch dieser fällt nicht vom Himmel. Meiner Meinung nach ist die Finanzkrise noch intakt. Wir befinden uns nur DANK der weltweiten Konjunkturprogramme nicht weiter im freiem Fall. Weitere Konjunkturprogramme über die Jahre 2011-2013 scheinen nicht wirklich finanzierbar zu sein, wenn schon heute über verschiedene Staaten arge Geldprobleme haben. Japan, USA und Europa sind heute schon beachtlich verschuldet. Der chines.RMb wird niemals die Welt retten und selbst die Russen haben trotz guter Ölverkäufe Schulden. Wenn sich nun, wie es alle wollen, die chin. Währung aufwertet, hätten wir das nächste Chaos vor der Tür!
    Sicher..., mag sein das man ggf. nach China mehr exportieren könnte, aber die ganze Welt ist in China mit Produktionsanlagen investiert. Wenn der einzige wirkliche Motor jetzt abgewürgt wird, würde dies weltweit finanzielle Probleme auslösen. Und die Chinesen als Verbraucher hätten nicht mehr, sondern weniger Geld in der Tasche. Denn durch eine Aufwertung des Geldes würden schlagartig die Löhne dort sinken(jedoch zum Euro und US-Dollar explodieren). Mieten und andere Lebenskosten würden in China nicht billiger werden, sondern sich weiter drastisch verteuern. Die vielen Millionäre in China wären schlagartig auch in Euro und US-Dollar billionäre. Ob diese über genügend Feingefühl internationaler börsen und Unternehmen walten lassen, wäre eine sehr optimistische Sichtweise. Und der chinesische Staat hat ganz bestimmt kein interesse Amerikaner oder Europäer mit Sozialhilfen entgegen zu kommen, da er genügend eigene arme Leute und Probleme dann haben dürfte. Zumal dieses Europäer und Amerikaner so wollten. Mit Millionen Arbeitslosen würde sich kein Wirtschaftsaufschwung einstellen, sondern eher ein weiterer Einbruch. Doch die banken zocken weiter an der börse, der Dax liegt bei gut 6.000 Punkten, mit geborgten Geld des Steuerzahlers versteht sich. Die Steuerzahler und Verbraucher werden nach und nach arbeitslos. Und die banken werden wieder auf Wert(losen)papieren sitzen bleiben. bitte... , wer finanziert den nächsten Crash? Utopie zu glauben, wir hätten das schlimmste hinter uns. Und was wäre wenn..., Taliban, Kriege und Naturkatastrophen noch dazu kommen? Jede Meldung lässt die börsen zittern und verdammt nochmal... Arbeitsplätze kosten! Da brauch man kein Ökonom oder Wirtschaftsexperte sein! Normaler Menschenverstand reicht aus, um zu wissen, das selbst gesunde Unternehmen heute so ungünstig verwickelt sind und morgen aufgrund des globalen ganzes pleite sein könnten. ich bin kein Pessimist, Geschäfte kann man jeder Zeit machen, insofern Leute eine gewisse Gegenleistung erbringen. Mein Fazit, keiner hat was gelernt und trotzdem haben alle die Prüfungen bestanden, nur die im realen Leben nie...

  • 19.12.2009, 17:31 UhrAnonymer Benutzer: asiaexpert

    @Siggi40

    Ein "Reset" hoffentlich nicht durch bürgerkriege!
    Natürlich versucht man das böse Spiel mit unseren Geldern uns als notwendig und "Gutes" zu verkaufen, damit solche bürgerkriege nicht aufkommen. Die Steuern kann man in Zukunft nicht weiter erhöhen, damit zerstört man jeden Aufschwung. Ohne Steuern jedoch ist der Staat auch bald pleite. Egal was kommt... , das Leben muss irgendwie weiter gehen. Das tut es auch. Man kann zu jeder Zeit Geschäfte machen, nur vielleicht nicht dabei die Welt kaufen. Wenn man das Geld, welches man in die banken gepumpt hat besser an realer Wirtschaftsleistung reingesteckt hätte, hätte man mehr Arbeitsplätze und sichere Steuereinkommen.
    Wenn barcley oder andere in Zukunft selbst klamm sind oder einfach kein Geld mehr haben, bricht eine Kettenreaktion aus. Ob die Zentralbanken wirklich das Geld verteuern, bezweifle ich. Denn wie sollten die Zinsen der (bankrotten) Staaten noch erwirtschaftet werden? Man kann sich ausrechnen, wieviel 1,00% Zins mehr, nur für den deutschen Staat alleine kostet. Lach... , also um wieviel müsste das biP steigen, damit wir da wenigstens plus-minus null raus kommen ?
    Die harte Währung ist das Gold. Und daran sieht man den Preisverfall der Währungen. Mit Null-Prozent-Politik wird man aber in Zukunft das Risiko, welches Anleger eingehen, nicht bezahlen können.
    Die Folge ist..., erst gnadenlose Deflation (weil Unternehmen Geld brauchen, um nicht jetzt schon pleite zu gehen), danach ungebremste inflation! Durch bankenpleiten usw. wird sicher das eine oder andere noch chaotischer werden. Die Zusage des Staates, die Gelder auf der bank seien sicher..., hmmmm, wer zahlt es denn ??? Der Kreislauf bricht dann in sich zusammen, wenn die Leute kein Geld mehr auf den Konten haben, weil sie entweder keins haben, oder weil sie Angst haben, es dort zu verlieren. Und wenn da kein Geld mehr ist, kann auch niemand mehr irgendwen mal schnell gerade etwas leihen. Zumindest die bank dem Staat nicht...

  • 20.12.2009, 18:53 UhrAnonymer Benutzer: aruba

    Guten Tag,.......Da jeder Polikiter luegt, jeder banker ( nicht bankier ) betruegt und jeder sich selbst der Naechste ist; kam ich zu folgendem Schluss. irgendwann sind wir wieder bei 14000. Keiner dieser " Experten " hat mich jemals beieinflusst. ich kaufe nur war ich ( hoffentlich ) kenne. Eher lasse ich mich Pfaehlen als dass ich auch nur neine Dollar in China investiere. Dieses Pack wird es uns schlecht danken. Da mich keinerlei Gewissensbisse plagen tue ich nur mit meinem und dem Geld meiner Klientel was Gewinn verspricht und nichts mit Chinesen zu tun hat. besten Dank

  • 21.12.2009, 02:37 UhrAnonymer Benutzer: rainer repke

    Liebe Freunde,

    Die US Konjunktur

    es ist eher unwahrscheinlich, dass vom US Konsum wesentliche Wachstumsschuebe ausgehen werden. Wir duerfen andererseits nicht vergessen, dass es in den USA einen unglaublichen Reichtum gibt und das die USA Weltmeister darin sind, sich selbst neu zu erfinden. So wird die Rolle der USA, zb als Reservewaehrung, erhalten bleiben.

    Andererseits steigt die Zahl der strukturel auch langfristig nicht mehr benoetigen Arbeitskraefte und alle Haushalte, ob Federal, State oder Muncipalities, ob Gesundheit oder Pensionsfonds sind ueberschuldet. Dazu kommen die Kosten (direkt und indrekt) fuer die laufenden Kriege.

    Der US Konsument tut, was er schon lange haette tun sollen, er rehoeht seine Sparquote. Das ist langfristig gut. Schiebt aber in 2010 kaum die Konjunktur.

    Motor wird auch nicht die EU sein. ich sehe zu viele Probleme und zu viel Unsicherheit.

    Also bleibt uns die Hoffnung darauf, das China (indien vielleicht in 1o Jahren) zieht. Allerdings muessen wir auch da sehen, dass die banken ueberschuldet sind, viele Firmen auf wackeligen beinen stehen und das es Probleme mit den Minorites gibt.

    Anlagestrategie: traue keinem berater, denke selbst. Konservativ mit 3 bis 5 Jahre Horizont. Kaufe Nichts, was du nicht wirklich verstehst.

    Wie immer
    Euer

    Rainer Repke

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