Börse Inside

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Jahresbilanz: Buffetts Wetten gehen auf

Starinvestor Warren Buffett beweist einmal mehr sein Gespür für Aktien. Mit seiner Investmentholding Berkshire Hathaway schlägt das Orakel von Omaha den S&P 500 deutlich – und wendet eine altbewährte Methode an.

Warren Buffett wird nicht umsonst das „Orakel von Omaha“ genannt. Quelle: SAP/dpa
Warren Buffett wird nicht umsonst das „Orakel von Omaha“ genannt. Quelle: SAP/dpa

New YorkOhne einen größeren Zukauf hat die Investmentholding Berkshire Hathaway des legendären Milliardärs Warren Buffett im abgelaufenen Jahr den US-Benchmarkindex S&P 500 deutlich geschlagen.
Dazu trugen vor allem die lukrativen Beteiligungen an den Banken Wells Fargo und Bank of America und am Kreditkartenanbieter American Express bei. Entsprechend äußern sich die Investoren sehr zufrieden mit den Leistungen und dem Instinkt der teils neuen Investmentmanager von Berkshire. Der Erfolg der Holding ist auch auf das erhöhte Aktienrückkaufprogramm des Unternehmens zurückzuführen.

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Die Investorenlegende Warren Buffett kauft weiter in der Solarbranche ein.

Die sogenannten Klasse-A-Aktien haben im Verlauf des vergangenen Jahres um 17 Prozent zugelegt und damit die 13 Prozent des breiten US-Aktienindex S&P 500 klar übertroffen. Buffett hat dem Unternehmen mit Sitz in Omaha im Bundesstaat Nebraska allerdings zur Leistungsmessung seinen favorisierten Parameter verordnet – die Entwicklung des Buchwertes je Aktie. Auch hier schnitt Berkshire bestens ab. Der Buchwert sämtlicher Beteiligungen abzüglich der Verschuldung ist heute mehr als 5000 Mal höher als in den 1960er-Jahren, als Buffett das Unternehmen zu kontrollieren begann.

Diese Aktien hat Buffett im Depot

  • Aktien im Depot

    Berkshire Hathaway, die Holding von Warren Buffett, ist verpflichtet das so genannte Formular 13F zu getätigten Investments bei der US-Börsenaufsicht einzureichen.
    Die Mitteilung soll immer innerhalb von 45 Tagen nach Quartalsende erfolgen und alle in den USA gehandelten Aktien, Optionen und Wandelanleihen enthalten.
    Nicht ersichtlich wird aus den Aufstellungen, in welche Papiere außerhalb der USA investiert wurde oder wie groß die Barreserven sind. Ebenfalls nicht aufgeführt in der Tabelle sind Optionen, Warrants und Anleihen.

    Stand: 30.06.2014, Quelle: Pflichtmitteilung (13F) an US-Börsenaufsicht, Bloomberg

  • Wells Fargo

    Marktwert: 24,3 Milliarden Dollar

  • Coca Cola

    Marktwert: 16,9 Milliarden Dollar

  • American Express

    Marktwert: 14,4 Milliarden Dollar

  • International Business Mach

    Marktwert: 12,7 Milliarden Dollar

  • Wal Mart

    Marktwert: 4,4 Milliarden Dollar

  • Procter & Gamble

    Marktwert: 4,2 Milliarden Dollar

  • Exxon Mobil

    Marktwert: 4,1 Milliarden Dollar

  • US Bancorp

    Marktwert: 3,5 Milliarden Dollar

  • Moody's

    Marktwert: 2,2 Milliarden Dollar

„Wenn man alles zusammennimmt, so ergibt sich ein sehr angenehmes Bild”, sagte Berkshire-Aktionär und Finanzbuchautor Jeff Matthews. In seinem Buch „Warren Buffett's Successor: Who It Is And Why It Matters” beschäftigt er sich mit der Nachfolgefrage bei Berkshire. Buffett, auch genannt das „Orakel von Omaha“, ist mittlerweile 82 Jahre alt.

Im Februar, wenn Buffett traditionell die Zahlen vorlegt, hatte er die Entwicklung des Buchwertes je Aktie als Parameter genannt und das Ziel ausgegeben, dass er sich besser entwickeln solle als im S&P 500. Analyst Meyer Shields von Stifel Nicolaus schätzte den Wert am 31. Dezember auf 113.579 Dollar je Aktie. Für Berkshire Hathaway wäre das eine Wachstumsrate von 7,8 Prozent in jedem der letzten fünf Jahre. Der S&P 500 kommt im gleichen Zeitraum lediglich auf 1,7 Prozent einschließlich Dividenden.

Aktienrückkauf Buffetts Lieblingsaktie heißt: Berkshire

Warren Buffett kauft eigene Aktien zurück. Weiß der Milliardär nicht, wohin mit dem Geld? Fällt ihm nichts Besseres ein? Was hinter dem Deal steckt - und wie sich die Aktie entwickelt.

Zu diesem Ergebnis trug das Aktienportfolio von Berkshire mit einem Volumen von 88 Milliarden Dollar bei. So hatten die Aktien von Wells Fargo und American Express, die zu den größten Investments zählen, mit einem Wachstum vom 20 Prozent den S&P 500 beide geschlagen.

  • 03.01.2013, 21:28 UhrJochen8227

    Ganz einfach: Warren Buffet investiert da wo die Sonne jeden Tag scheint. Aber auf diese hoehere Einsicht muessen die deutschen Oekolemminge erst noch kommen.

  • 03.01.2013, 20:22 Uhr-.-






    Warren Buffett investiert auch in Firmen, die auf Umweltschutz und Menschenrechte "scheißen"!!


    Bsp.:
    Vorwürfe Coca-Cola:
    "Verfolgung von Gewerkschaften mit „Todesschwadronen“ in Abfüllfirmen, Ausbeutung und Kinderarbeit in der Orangenernte, rassistische Diskriminierung"

    Vorwürfe Kraft Foods:
    "...auch Kraft Foods, schwere Menschenrechtsverletzungen wie Ausbeutung und Kindersklaverei bei den Kakao-Zulieferern der Elfenbeinküste vorgeworfen."


    Das sollte man auch beachten!!

    Der Glanz überstrahlt alles (wie bei Jobs). Deshalb kann es ihm auch egal sein. Denn nach seinem Tod wird man sich nur positives über ihn erzählen -das ist ja auch eigentlich der Sinn, denn Geld kann man sowieso nicht mit nehmen!

    Außerdem ist Warren Buffett nicht der eigentliche Guru -die Spürnase ist Charlie Munger!!




  • 03.01.2013, 19:41 UhrLutz

    LeRouge: Was ist der Unterschied zwischen einem Spekulanten und einem Investor? Vielleicht hilft hier die deutsche Grammatik weiter?

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