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Konjunktur und Börse: Wie die wichtigsten Frühindikatoren funktionieren

Angesichts der Fülle von Daten, die täglich zur Veröffentlichung anstehen, ist es für Anleger schwer den Durchblick zu behalten. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Konjunkturindikatoren, auf die die Börsen reagieren.

Aktienhändler an der New York Stock Exchange: Mit großer Zuverlässigkeit sorgt die Veröffentlichung von Konjunktur-Frühindikatoren für schnelle Kursreaktionen. Quelle: ap
Aktienhändler an der New York Stock Exchange: Mit großer Zuverlässigkeit sorgt die Veröffentlichung von Konjunktur-Frühindikatoren für schnelle Kursreaktionen. Quelle: ap

fgh DÜSSELDORF. Jeden Monat sorgen der neueste Ifo-Index oder die ZEW-Konjunkturerwartungen nicht nur für Schlagzeilen, sondern auch für Bewegung an den Börsen. Oft steigen oder fallen die Aktienkurse nur wenige Minuten nach Veröffentlichung der neuesten Daten, denn diese gelten bei den Marktteilnehmern als wichtige Konjunktursignale.

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Aus der Vielzahl der Kennziffern, die das Verhalten an der Börse beeinflussen, ragen die Daten aus den USA heraus. Sie gelten als dominierend, da die Vereinigten Staaten immer noch die größte Volkswirtschaft der Welt sind. Allein die US-Bürger sind für rund 20 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleitung verantwortlich.

In welche Kategorie ein Indikator fällt, hängt von Zeitraum und Perspektive der Datenerfassung ab. Der Ifo-Geschäftsklimaindex, die ZEW-Konjunkturerwartungen und die Consumer Confidence (Verbrauchervertrauen) gehören zu den Frühindikatoren. Sie werden auf der Basis von Befragungen über die Zukunftserwartungen erstellt. Frühindikatoren lassen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Konjunkturverlaufes zu, denn sie zeigen relativ früh, wie sich die Wirtschaft in Zukunft wohl entwickeln wird. Für Anleger sind sie besonders interessant, da sie als Vorboten der Börsenentwicklung gelten.

Auf die aktuelle Entwicklung stellen dagegen so genannte Präsenzindikatoren ab. Ein Beispiel für einen gleichlaufenden bzw. Präsenzindikator ist der Einkaufsmanager-Index, der den Anlegern verrät, wie die Stimmung in den befragten Unternehmen im laufenden Monat ist.

Schließlich gibt es auch nachlaufende bzw. Spätindikatoren, die sich meist auf den Vormonat beziehen und somit lediglich bereits Bekanntes aufaddieren. Als Spätindikatoren gelten unter anderem der Preisindex der Lebenshaltung sowie Daten zum Außenhandel, aber auch die Arbeitsmarktstatistik.

Angesichts der Fülle von Daten, die täglich zur Veröffentlichung anstehen, ist es für Anleger schwer den Durchblick zu behalten. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Konjunkturindikatoren, auf die die Börsen reagieren und ihre Funktionsweise.

Inhaltsverzeichnis:

Ifo-Geschäftsklima-Index

ZEW-Index

Einkaufsmanager-Index

GfK-Konsumklima

ISM-Index

Consumer Confidence

Philadelphia-Fed-Index

  • 24.01.2010, 22:40 UhrAnonymer Benutzer: finanzkrisenprofiteur

    gerne mehr davon!! mal ein wirklich informativer artikel.

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