
Mueller enttäuscht nicht! Sachkenntnis und reale Einschätzung, TOP! Die wirkliche Situation ist aber wesentlich brisanter als beschrieben! Ein oder der Knall wird kommen. Dazu ist lesenwert, wie die Politik gefährlich tickt, am grünen Tisch, und die Wahrheit verschleiert!
http://zeitenwende24.de/web/2011/11/rettungsschirm-efsf-usw-der-witz-des-jahrhunderts/

habs gelesen udn find es echt recht paradox, pleiteländer sollen selbst für sich garantieren und kurz vor der pleite länder ebenfalls .
welch ein spiel spielt amn da in europa .

"Da Geld nur durch Kreditvergabe entsteht, bedeutet das: Wenn man Schulden vernichtet, muss man gleichzeitig Geld vernichten"? Hat der EX-perte "Dirk vom Dachs" eigentlich einmal etwas von Wertschöpfung gehört? Oder was soll das populistische Geschwätz vom zinslosen Geld? "Ey, Dirk vom Dachs - leih' mir doch bitte 100 Drachmen für ein Jahr - und nach einem Jahr gebe ich Dir 100 Drachmen wieder. Deal?". Risiko? Egal! Nichts als heiße Luft. Luftpumpe. Zinsloses Banking? Das geht nur mit der Scharia. Und daran glaubt nur der Iran (offiziell zumindest). Weiter so, "Dachs-Dirk".

Wer keine Ahnung vom aktuellen Geldsystem hat sollte doch einfach mal die Klappe halten...
Geld wird in Banken durch Bilanzverlängerung erzeugt -- und somit praktisch aus dem Nichts. Googeln Sie doch einfach mal nach dem Begriff "Geldschöpfung" -- da sind auch Publikationen von Ihrer Ansicht nach wahrscheinlich "unverdächtigen Institutionen dabei" wie z.B. der BuBa, der Schweizer Nationalbank oder der EZB.
Viel Spass beim lesen -- und das nächste mal ZUERST Informieren und DANN Kommentar posten.

@ Conan: ja, Banken betreiben Geldschöpfung. Diese wird aber gesteuert durch die Zentralbank. Es gibt ja auch so etwas wie Mindestreserve, die von der Zentralbank festgelegt wird und die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken begrenzt. Der Freizeit_Demagoge hat da schon recht, wenn er den Hr. Müller nicht ganz für voll nimmt.
Ebenso heiße Luft ist doch das Gewäsch von der Unmöglichkeit der Schuldenkonsolidierung. Unterstellen wir einmal ein nur kleines Wachstum des BIPs bei konstantem absolutem Ausgabeverhalten des Staates. Als Ergebnis wird die Wohlfahrtssteigerung des BIPs zu einem Teil (Staatsquote)in den Schuldenabbau fliessen. D.h. der Wohlfahrtsgewinn fällt bei Schuldenabbau geringer aus, die Schulden werden konsolidiert.
Aber der Müller ist ja der Guru schlechthin.

oh je -- was soll ich sagen.
Geldschöpfung findet durch Vergabe von Krediten statt. Ob das verliehene Geld sinnvoll investiert wird (Wertschöpfung stattfindet) ist doch davon vollkommen unabhängig.
Wenn man einen Kredit aufnimmt wird neues Geld in Höhe des Kredites in Umlauf gebracht. Gleichzeitig entsteht eine Verbindlichkeit in gleicher Höhe bei der Bank.
Die Mindestreserve ist ein SEHR grobes Instrument zur Steuerung der maximal möglichen Geldschöpfung durch die Bank -- das ändert aber nichts daran, dass das in diesem Rahmen geschöpfte Geld aus dem Nichts kommt.
Das durch Kredit neu geschöpfte Geld muss irgendwann zurückbezahlt werden MIT ZINSEN -- egal ob dadurch das BIP gewachsen ist oder nicht.
Kredite und Zinsen wären nicht zu verteufeln, wenn nicht alles Geld dieser Welt auf diese Weise erzeugt würde. Durch die Erzeugung des Geldes DURCH KREDIT entsteht der von Herrn Müller zu Recht angeprangerte Missstand.
Ein sehr großer Teil des Problems wäre gelöst, wenn die Banken nur das Geld verleihen würden das Sie HABEN -- und nicht einfach auf Knopfdruck neues Geld aus dem Nichts schöpfen.
Hier eine kurze Beschreibung der BuBa http://bundesbank-suche.newsexpress.de/search/redirect.jsp?user=bundesbank&url=http%3A%2F%2Fwww.bundesbank.de%2Fdownload%2Fbildung%2Fgeld_sec2%2Fgeld2_03.pdf
Ich empfehle Seite 9 Abschnitt 3.5.

Die Amigos mit dem Google-Argument sind einem ja die Liebsten. Natürlich werden Kredite durch Banken erzeugt. Aber nur wenn Wert geschöpft wird mit dem Spielgeld, kommt es auch zu dauerhaft mehr Geld. Kreditvergabe, Gelddruckerei und Zinsen müssen also sinnvoll angewandt werden, sind aber nicht zu verteufeln per se.

@Outperformer90
1. "erst ein Vermögen mit der Börse" machen
Ist es etwa unredlich an der Börse Geld zu machen??
2. "und bestimmt auch Spekulanten machen"
Soso, sie wissen also welche GEschäfte her Müller gemacht hat?
Oder verdächtigen sie einfach nur? ("bestimmt")
Es gibt nämlich solche und solche Makler, aber bei ihnen scheint die Welt ja eh in schwarz und weiß eingeteilt zu sein.
3. Das dümmste Argument überhaupt was gegen Buchautoren des öfteren genannt wird:
Wenn jemand ein Buch über seine Erfahrungen schreibt ist er automatisch unglaubwürdig, da er ja noch mehr Geld zusammenraffen will. Jede Kompetenz wird der Person ohne eine argumentative Grundlage einfach abgesprochen.
Wer sind sie eigentlich, das sie glauben eine Person ohne fundierte Kenntnisse einfach so in den Dreck ziehen zu können?
Denn genau das ist es was SIE hier tun.
Wenn sie (was ich kaum erwarte) endlich mal Belege für ihre Anschuldigungen liefern, bin ich gerene bereit meine Meinung über Hr. Müller zu ändern.
Aber sie sonnen sich wohl lieber hinter ihrer Anonymität. Damit kann man doch so vortrefflich anderer Leute Ruf zerstören.

@ RLauterbach,
"anderer Leute Ruf zerstören"
es ist unwahrscheinlich dass überhaupt jemand glaubt was Outperformer90 schreibt. Ich denke man braucht sich da keine sorgen machen.

Egal, ob Herr Müller Ideologe oder mediengeil ist, der
duchschnittl Staatshaushalt der BRD (in Mrd.)
der letzten 10 Jahre war:
Einnahmen 474 (Steuern etc.)
Ausgaben 451
folglich Überschuß 23
ABER: noch zu zahlende Zinsen auf bestehende Schulden: 66
Es fehlen also 43 Mrd. Wo sollen die herkommen ?
Herr Müller sagt es.





