Börse Inside

Diskussion: Kommentare zu: Alles Glückssache – oder warum Anleger immer falsch liegen

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online
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  • 04.02.2010, 16:33 Uhraruba

    Guten Tag.... Wer den Keller eh voll hat; kann sich mit 10 bis 15 % in Aktien versuchen. Mann kann sogar ueber Monate den index schlagen. Dies bessert die Portokasse auf. Das ist alles. Das grosse Moos ist in sicheren Anleihen. Aber, wenn es abwaerts geht muss mann den Krempel einfach halten; Scheissegal wie sauer er ist. Aber wir haben alle gut damit gelebt, Oder ? besten Dank

  • 04.02.2010, 16:51 UhrMoritz J. Mueller

    Zitat: "...sondern um die vielen kleinen Versuche, den perfekten Zeitpunkt abzupassen."

    Wer so denkt kann sein Geld gleich ins Spielkasino tragen.
    Man sollte sowieso immer die Finger von dem lassen was man nicht versteht oder von dem worüber man nicht perfekt informiert ist. Um gute Geschäfte zu machen muss man sehr gut über die jeweilige Situation der Firma informiert sein, dessen Aktien man zu kaufen gewillt ist. Dies aber bedarf einer sehr Zeit und Arbeitsaufwendigen Analyse.
    beispiele von Herren wie Carl ichn (z.b. Texaco) oder Warren buffett untermauern dies. Diese Herren analysieren immer bis ins kleinste Detail den Wert einer Firma. Nur wenn ihnen bewusst ist das die Selbige unterbewertet ist, kaufen sie deren Aktien. Auch die Fähigkeit die Zeichen der Zeit zu erkennen kann behilflich sein.

  • 04.02.2010, 18:15 UhrAJ

    Auf die Strategie kommt es an! Und an die muß man sich mit eiserner Displin halten. Man kann auch mehrere Strategien nebeneinander fahren, man darf dann nur nicht Mittendrin wechseln. Das klassische buy+Hold a la Kostelany ist leider nicht mehr rentabel. Wer 2000 Aktien gekauft hat und diese immer noch im Depot hat, wird wahrscheinlich seit 10 Jahren heulen. Ständiges kaufen und verkaufen ist nicht rentabel? Wieso? Wenn ich 10x im Jahr eine Aktie für 80 euro kaufe und für 90 Euro verkaufe, dann mache ich mehr Gewinn als wenn ich diesen Wert 1 Jahr liegen lasse und für 90 Euro verkaufe. bei manchen Werten funktioniert das prima! Man muß flexibel sein, sich den Marktbedingungen anpassen und auch mal mit Verlust verkaufen, statt bis zum völligen Untergang zu warten. Ehemalige HRE, Arcandor, Commerzbank und infineon-Aktienbesitzer werden das sicherlich bejahen. Nur wer sein Portfolio täglich betrachtet, kann an diesem volatilen Markt bestehen. Das ständige auf und ab an der börse ist mir lieber als ein gradlinieger Aufstieg. So macht das Spaß,
    Gruß aus Frankfurt, AJ

  • 05.02.2010, 02:07 UhrRolf Brinkmann

    Der Autor sollte wissen, dass 1 billion in den USA gleichzusetzen ist einer Milliarde in Europa. Deshalb können 2,5 billionen (Milliarden) Dollar keinesfalls 1,74 billionen Euro sein.
    Hoffentlich ist das andere ordentlicher recherchiert.

  • 05.02.2010, 05:30 Uhrrealien

    Was die Autoren Jörg Hackhausen und Christian Panstere zu Market Timing sagen ist nicht neu, aber aus Erfahrung gut. Auch ein André Kostolany hat Lehrgeld bezahlen müssen, wie er selbst sagte.

    Früher war "Aktiensparen" der tugendhafte begriff für die langfristig-wertbeständige Vermögensanlage, womit weniger der aktuelle Kurs, als vielmehr der innere Wert einer Aktie gemeint war. in unsrer schnelllebigen Zeit zählt neuerdings nur der kurzfristige Gewinn, der Erfolg bestimmt.

    Dass diese Rechnung meist nicht auf geht, sollte man eigentlich wissen - auch ohne den berater.

  • 05.02.2010, 09:34 UhrT.C.

    @Rolf brinkmann
    Lieber Herr brinkmann
    bevor Sie sich besserwisserisch äussern, sollten Sie genau hinsehen: "one billion USD" im englischen ist tatsächlich "eine Milliarde USD" im deutschen. "Eine billion USD" im deutschen bleibt aber "eine billion USD", egal wo sie ist. Nachdenken, dann ätzende kommentare von wegen "besser rechercihert" schreiben. Peinlich.

  • 05.02.2010, 09:37 UhrT.C.

    @Rolf brinkmann
    Lieber Herr brinkmann
    bevor Sie sich besserwisserisch äussern, sollten Sie genau hinsehen: "one billion USD" im englischen ist tatsächlich "eine Milliarde USD" im deutschen. "Eine billion USD" im deutschen bleibt aber "eine billion USD", egal wo sie ist. Nachdenken, dann ätzende kommentare von wegen "besser rechercihert" schreiben. Peinlich.

  • 05.02.2010, 12:04 Uhrrainer repke

    also ich habe mein eigenes Verhalten und das vieler Marktteilnehmer viele Jahre beobachtet.

    Alle Charts, Ratios, Kaffeesatz, Gurus, Entschlossenheit, Unentschlossenheit koennen helfen zu gewinnen oder zu verlieren.

    ich habe ca 6 Krisen mitgemacht. Und ich bin immer noch da. Weiss ich etwas besser? Nein.

    Regel 1) Man muss mitspielen wollen (auf lange Sicht).
    Regel 2) Man muss Spass daran haben (der Markt merkt, wer ihn mag)
    Regel 3) Man kann Krisen riechen. (Das ist so, als wenn eine Ratte vor einem offenen Tor steht, die riecht, ob es da drin stinkt oder nicht.)
    Regel 4) Dann rin in den Markt oder raus. Kann beides falsch sein.

    Regel 5): Wenn man richtig mitmacht, an den Markt glaubt, Krisen riecht und kauft oder verkauft, und dann noch

    G L U E C K

    hat (und Glueck kommt zu denen, die an es glauben), dann kann man nach vielen Jahren, mit Katastrophen zwischen drin (bei denen man nicht aufgibt), ganz gut verdient haben.

    Und wenn nicht, dann hat man Spass gehabt. ist doch auch was.

    ich kenne Haendler, die Morgens ihren linken Schuh zuerst anziehen und wenn nicht, dann handeln sie nicht. Oder andere, die ihre handgemalten Charts Morgens um Rat fragen und meinen Antworten zu erhalten. Glaube und Aberglaube. Und manchmal klappts dann tatsaechlich.

    Mal ernsthaft: das Ganze ist ein Chaosspiel. Man muss ein Gefuehl dafuer entwicklen, wann die Milliarden Teilchen sich so zu sortieren scheinen, dass es Ordnung ergibt. Und kaufen.

    Nur Mut Freunde.

    Euer
    Rainer

  • 05.02.2010, 14:27 UhrStefan Kopf

    ich kann die Artikel nicht mehr lesen in denen steht, dass beim verpassen der besten 10 oder 100 Tage in einem bestimmten Zeitraum die Rendite sich extrem reduziert hätte. Das ist zwar alles korrekt. Allerdings erhöht sich die Rendite im gleichen Maße um die ich die schlechtesten 10 oder 100 Tage nicht mitmache. Das heißt das Argument, die besten 10 Tage zu verpassen ist nicht seriös, weil ich genauso gut die schlechtesten 10 Tage nicht hätte mitmachen können. Sicherlich gibt es viele Anlagestrategien, die zu bestimmten Zeitpunkten sinnvoll sind. Neben einer ausgewogenen Streuung erscheint mir jedoch ein gutes Risikomanagement mit entscheidend. Wenn ich mir da die Ergebnisse z.b. guter Managed Futures die letzen 15 Jahre anschaue(trotz dem ersten richtig schlechten Jahr 2009, kann mir niemand mehr erzählen, dass es guten Managern nicht gelingt, systematisch durch Ausnutzen von Trends und einem erstklassigen Risikomanagement, die Masse der Anleger zu schlagen. Denn genau dieses Risikomanagement, Verluste klar zu begrenzen und Gewinne laufen zu lassen, schafft kein durchschnittlicher Anleger. So lange das so ist, erwirtschaften Profis ordentliche Renditen.

  • 06.02.2010, 13:52 Uhrp.kunze

    [8] rainer repke,,ganz richtig so. ich denke genauso und machs es nun schon seit Jahren, es geht ganz ut, besser als der Dax, trotzdem ging es manchmal aneben, na ja, man hat wieder etwas dazugelernt und beim nächsten Chrash passt man besser auf und hört mehr auf seinen bauch..........

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