
FrankfurtWer in diesen unsicheren Zeiten Erfolg haben will, muss besondere Anforderungen erfüllen. Analysten müssen nicht nur schnell veränderte Bedingungen einordnen und zu einem differenzierten Urteil kommen, sondern sich auch gegen zunehmende Konkurrenz behaupten. So skizziert Raj Shah, Spezialist für die Bewertung von Analystenarbeit beim Finanzdatenanbieter Thomson Reuters Starmine, die aktuellen Herausforderungen der Sparte. Starmine hat ein Ranking der besten Wertpapierhäuser für deutsche Aktien erstellt, das dem Handelsblatt vorliegt.
Den zehnten Platz für Aktienempfehlungen im Dax erreicht das Wertpapierhaus Bank of America Merrill Lynch Global Research. Im Vorjahr war es nicht im Ranking aufgetaucht.
Der neunte Platz geht an SG Securities, das zur französischen Großbank Société Générale. Im Vorjahr hatte das Wertpapierhaus noch Platz fünf erreicht.
Achtbestes Wertpapierhaus ist nach Dax-Aktienempfehlungen Citi Investment Research & Analysis. Im vergangenen Jahr hatten die Broker noch Platz sechs erreicht.
Platz sieben geht an Commerzbank Corporate & Markets. Das Wertpapierhaus war im Vorjahr noch nicht im Ranking der besten Aktienempfehlungen im Dax.
Auf dem sechsten Platz landet im Ranking 2011 unverändert die Landesbank NordLB.
Fünfte im Ranking der besten Wertpapierhäuser nach Aktienempfehlungen sind Merck Finck & Co Privatbankiers.
Platz vier hingegen geht an Sanford C. Bernstein Limited, die im Vorjahr noch nicht gerankt worden waren.
WestLB Capital Markets erreichen den dritten Platz der besten Broker nach Aktienempfehlungen im Dax.
Silber geht an Morgan Stanley, die als Wertpapierhaus die zweitbesten Dax-Aktienempfehlungen aussprachen.
Den ersten Platz für Dax-Aktienempfehlungen bekommt das japanische Wertpapierhaus Nomura.
Quelle: Thomson-Reuters-Starmine
Bezogen auf alle vier wichtigen Aktienindizes Dax, MDax, SDax und TecDax, schafften es zwei deutsche und ein europäischer Broker am häufigsten in die Listen der zehn Besten. Doch schaut man auf den stark beachteten Standardwerte-Index Dax, sieht man vor allem internationale Namen. Die Analysten der japanischen Investmentbank Nomura gaben in den vergangenen zwölf Monaten die besten Aktienempfehlungen ab, gefolgt vom US-Haus Morgan Stanley. Bei der zweiten Kategorie, den Gewinnschätzungen, sind neun der zehn Häuser internationale Anbieter. Ganz oben steht mit der Frankfurter Mainfirst aber eine lokale Bank. Die Commerzbank, die DZ Bank und Unicredit werden insgesamt am häufigsten erwähnt.
Der zehnte Platz in der Rubrik Dax-Gewinnschätzung geht an das Wertpapierhaus Natixis Securities.
Auf dem neunten Platz landet in der Rubrik Gewinnschätzung das japanische Wertpapierhaus Nomura. Im Vorjahr hatte es noch auf Platz vier gelegen.
Etwas besser als bei den Aktienempfehlungen schneidet BofA Merrill Lynch Global Research bei den Gewinnschätzungen ab: Platz acht.
Der siebte Platz der Dax-Gewinnschätzungen geht an das Wertpapierhaus J.P. Morgan Cazenove.
Barclays Capital landet auf dem sechsten Platz. Im Vorjahr waren sie nicht im Ranking der Dax-Gewinnschätzungen enthalten.
Auf Platz fünf und damit auf einem niedrigeren Platz als bei den Aktienempfehlungen steht Morgan Stanley. Im Vorjahr waren sie nur die Nummer zehn gewesen.
Die Nummer vier bei den Gewinnschätzungen ist das Wertpapierhaus Goldman Sachs.
Bronze bei den Gewinnschätzungen geht an Credit Suisse, die im Vorjahr keinen Rankingplatz hatten.
Die Nummer zwei unter den Wertpapierhäusern ist nach Dax-Gewinnschätzungen Sanford C. Bernstein Limited.
Das beste Wertpapierhaus nach Dax-Gewinnschätzung ist die MainFirst Bank.
Aktuell zählen nach Einschätzung von Starmine-Experte Shah vor allem zwei Dinge: Die Broker brauchen „robuste Systeme, die die Modelle der Analysten eingehend prüfen und schnell überholte Empfehlungen aussortieren“, sagt er. „Und die Analysten müssen schnell genug reagieren.“ Wegen der stark politisch und weniger durch Firmenfakten bewegten Börsen sei es besonders hart für Analysten, die richtigen Aktienempfehlungen abzugeben, meint Shah. So sei die Zahl der Wertpapierhäuser, die mit ihren Tipps Mehrwert für Anleger schafften, so stark gesunken wie seit fünf Jahren nicht: auf nur noch die Hälfte der knapp 200 Brokerhäuser am deutschen Markt.
Den zehnten Platz bekleidet im Ranking nach MDax-Aktienempfehlungen das Bankhaus Lampe.
Die DZ Bank landet auf dem neunten Platz im Ranking nach Aktienempfehlungen.
Die Nummer acht nach MDax-Aktienempfehlungen ist wie im Vorjahr HSBC Global Research.
Das japanische Wertpapierhaus Nomura liegt mit seinen MDax-Aktienempfehlungen auf dem siebten Platz.
Das Wertpapierhaus Morgan Stanley liegt mit seinem Empfehlungen auf dem sechsten Platz.
Von Platz drei auf Platz fünf sinken verglichen mit dem Vorjahr die Empfehlungen der WestLB Capital Markets.
Deutlich steigern konnten sich hingegen Metzler Equities. Ihre MDax-Aktienempfehlungen verbessern sich von Platz neun auf Platz vier.
Um einen Platz hat sich UniCredit Research seit dem Vorjahr verbessert und ist nun die Nummer drei.
Den ersten Platz nach MDax-Aktienempfehlungen teilen sich die Wertpapierhäuser Deutsche Bank Securities und Commerzbank Corporates & Markets.
Der Anteil der „Kaufen“-Empfehlungen nahm bei allen Brokern leicht zu. Gut die Hälfte der Voten bei globalen Wertpapierhäusern lauteten „Kaufen“, bei heimischen Brokern waren es sogar gut zwei Drittel. Das liegt auch daran, dass viele heimische Broker keine „Neutral“-Voten vergeben, globale Broker aber schon. Der Anteil der „Verkaufen“-Voten blieb konstant bei rund zwölf Prozent.
Das Analysehaus Starmine, untersuchte für das Ranking die Treffsicherheit von Empfehlungen für Aktien aus dem Dax, MDax, SDax und TecDax in den vergangenen zwölf Monaten bis Ende September. Außerdem bewertet die Thomson-Reuters-Tochter die Genauigkeit von Gewinnschätzungen der Analysten.
Den 10. Platz im Vergleich der Treffergenauigkeit bei den Gewinnschätzungen für MDax-Werte teilen sich die Royal Bank of Scotland (RBS) und die australische Macquarie Research Equities. Letztere war im vergangenen Jahr noch auf dem 7. Platz zu finden.
Platz 9 geht an das Bankhaus Lampe. Für den Spitzenreiter aus 2010 ging es in diesem Jahr steil bergab.
Nach Bronze im Vorjahr reicht es in diesem Jahr für Unicredit Research nur für den 8. Platz.
Auf dem 7. Platz liegt die Schweizer UBS.
Den 6. Platz in der Rubrik MDax-Gewinnschätzung geht an Commerzbank Corpor. & Markets.
Im Mittelfeld ist Merck Finck zu finden. Platz 5 für die Münchener.
Neue und alte Nummer 4 im Ranking geht an HSBC Global Research
Den 3. Platz unter den Brokern geht an die DZ Bank. 2010 gab es noch die Silbermedaille.
Diese geht in diesem Jahr an die Main First Bank. Das Institut unter der Führung von Ex-LBBW-Chef Siegfried Jaschinski lag mit seinen Gewinnschätzungen sowohl beim Dax als auch beim MDax goldrichtig kann mit dem 2. Platz sehr zufrieden sein, war es doch im letzten Jahr noch gar nicht unter den Top Ten vertreten.
Aufsteiger des Jahres, neue Nummer 1 und damit das beste Wertpapierhaus nach MDax-Gewinnschätzung ist die BHF-Bank.
Guten Tag,.... Liebes Handelsblatt,.... du sollst uns nicht fuer Idioten halten. Wuerde jemand wissen was Morgen an der Boerse passieren wird;..... glaubst du wirklich er wuerde es uns Heute sagen. Ich habe privat sehr gute Leute die mich beraten,...... aber deren Aktien standen mal auf 30 und stehen jetzt bei 1,5. Ich rede von der Commerzbank. Haette Ich die Wahl;.... Ich wuerde nur noch auf die Yankees hoeren. Besten Dank
...wer hatte eigentlich damals (vor 1-2 Jahren) dem Handelsblatt empfohlen Griechenlandanleihen zu zeichnen und den Lesern "Mitmachen" geraten. Die Zeitung hatte aus meiner Erinnerung immerhin für 7000€ Anleihen gekauft, in Worten siebentausend - für so sicher hielten sie es........





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