Bankaktien haben einen schwaches Jahr hinter sich. Der Branchenindex „Euro Stoxx Banks“ lag im April 2010 noch rund 18 Prozent höher. Demnächst könnte es wieder besser laufen. Zwar brauchen viele Geldhäuser frisches Kapital, um Staatshilfen zurückzuzahlen oder die neuen strengeren Eigenkapitalvorschriften zu erfüllen. Doch das dürfte im aktuell guten Marktumfeld gut zu erreichen sein, glaubt Philipp Häßler von Equinet. Er wurde für seine Gewinnschätzungen im Bereich Banken und Finanzdienstleister mit dem Analystenpreis 2011 ausgezeichnet. Er erwartet zudem, dass die Risikovorsorge der Banken weiter rückläufig ist. Ein Kurstreiber könnte eine überraschend starke Kreditnachfrage sein. Die würde sich in steigenden Zinsüberschüssen niederschlagen. Gefahr für die Branche droht hingegen, wenn die Euro-Schuldenkrise sich verschlimmert oder die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung nachlässt.
Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen, auf welche Banken- und Finanzaktien Philipp Häßler jetzt setzt und von welchen Anleger lieber die Finger lassen sollten.




