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Unverzichtbare Vorstände: Wenn der Chefwechsel zum Kursrisiko wird

Steve Jobs geht, die Anleger zittern: Der Apple-Chef gilt als schwer ersetzbar. Jobs ist der bekannteste, aber nicht der einzige Top-Manager, auf den die Märkte gebannt schauen. Welche Personalien die Börse bewegen.

Steve Jobs, Apple

Schon mehrfach hatte sich Steve Jobs eine Auszeit genommen, nun geht der Apple-Gründer endgültig: Der 56-Jährige ist als Konzernchef zurückgetreten. Der Erfolg von Apple ist untrennbar verbunden mit seiner Person Steve; Steve Jobs ist Apple, und Apple ist Steve Jobs. Ob iPod, Macbook oder iPhone - was der Apple-Chef auch anpackte wurde zu Gold. Und Geld: Unter seiner Führung ist die Aktie des Unternehmens um fast 3000 Prozent in die Höhe geschossen. Kein Wunder, dass die Anleger sensibel auf Neuigkeiten zum Gesundheitszustand des 55-Jährigen reagieren, der 2004 an einer seltenen Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt war und sich vier Jahre später einer Lebertransplantation unterziehen musste. Als Jobs im Frühjahr bekanntgab, erneut eine Auszeit nehmen zu müssen, reagierten die Aktionäre besorgt - und stießen ihren Anteile massenhaft ab. Das Papier verlor auf einen Schlag 20 Euro an Wert, erholte sich danach aber wieder. Diesmal reagierte die Börse ähnlich: Die Aktie rutschte zunächst um drei Prozent an, konnte das Minus bis zum Handelsschluss aber deutlich reduzieren.

Foto: dpa