Die Hausse des Jahres 2003 hatte viele Faktoren. Die US-Wirtschaft fasste nach mehreren Fehlstarts endlich Tritt und expandierte im dritten Quartal mit einer phänomenalen Jahresrate von 8,2 Prozent. US-Präsident George W. Bush und der Kongress halfen mit weiteren massiven Steuergeschenken. Die Notenbank unter ihrem Chef Alan Greenspan assistierte der Wall Street mit den niedrigsten Zinsen seit 1958. Zahlreiche US-Unternehmen erhöhten ihre Gewinne im abgelaufenen Jahr kräftig.
Die Analysten sind angesichts der starken Kursgewinne des abgelaufenen Jahres, einer befürchteten Anhebung der US-Leitzinsen, eines voraussichtlich langsameren Anstiegs der Unternehmensgewinne und der Dollar-Schwäche für 2004 etwas vorsichtiger geworden. Der Dow könnte Schätzungen zufolge bis Jahresende 2004 auf 10 665 Punkte steigen, der S&P-500-Index auf 1 166 Punkte und der Nasdaq-Index auf 2 143 Punkte. Dies prognostizierten 66 Wall-Street-Experten, die das Wirtschaftsmagazin „Business Week“ befragt hatte.





