Börse Inside

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Wohnimmobilientochter: Immofinanz verschiebt Börsengang der Buwog

Die österreichische Immobiliengesellschaft hat den Börsengang ihrer Wohnimmobilientochter verschoben. Als Grund nannte Immofinanz das unsichere Marktumfeld. Neuer Termin für ein IPO ist 2014.

Der Börsenstart von Buwog wird verschoben. Quelle: Reuters
Der Börsenstart von Buwog wird verschoben. Quelle: Reuters

WienDie österreichische Immofinanz verschiebt aufgrund des unsicheren Marktumfeldes den ursprünglich für November in Frankfurt geplanten Börsengang ihrer Wohnimmobilientochter Buwog. „2013 ist für ein IPO eher unwahrscheinlich. Wir nehmen jetzt 2014 ins Visier“, bestätigte Immofinanz-Sprecherin Bettina Schragl einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg vom Mittwoch.

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Dass die Pläne auf Eis gelegt wurden, ist auf den holprigen Börsengang der Deutschen Annington und die Probleme bei der Platzierung von Aktienpaketen des Wohnungskonzerns Gagfah zurückzuführen. „In einem solchen Umfeld wollen wir nicht verkaufen und ich erwarte auch keine dramatische Verbesserung mehr in diesem Jahr“, sagte Immofinanz-Chef Eduard Zehetner zu Bloomberg. Im März hatte Zehetner noch erklärt, die Wahrscheinlichkeit für einen Buwog-Börsengang im November liege bei über 50 Prozent. Der Verkauf von gut der Hälfte der Anteile an der Wohnimmobilientochter soll Immofinanz früheren Angaben zufolge rund 700 Millionen Euro in die Kassen spülen. Die Firma betonte aber stets, dass der Schritt an die Frankfurter Börse vom Marktumfeld und dem Erfolg der Einkaufstour am deutschen Wohnimmobilienmarkt abhänge. Zudem hatten die Österreicher den Gang an die Frankfurter Börse als eine von mehreren möglichen Optionen bezeichnet. Alternativ standen ein Verkauf oder eine Abspaltung zur Debatte.

Immobilien

Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen Deutschen Annington hatte Anfang Juli erst nach größeren Turbulenzen den Sprung an die Frankfurter Börse geschafft, beim Volumen und beim Preis mussten die Bochumer deutliche Abstriche machen. Noch vor einigen Wochen waren deutsche Immobilien insbesondere bei angelsächsischen Investoren sehr beliebt. Beim Börsengang der kleineren Annington-Konkurrentin LEG Immobilien zu Jahresbeginn hatten sie noch kräftig zugegriffen.

 

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