Bulle + Bär

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Anlagestrategie: Gold-Fundamentalisten können irren

Echte Gold-Fans investieren allein in Barren und Münzen. Aber das kann ordentlich daneben gehen. Wie Anleger physisches Gold geschickt mit Edelmetall-Zertifikaten kombinieren - und worauf sie unbedingt achten sollten.

Für echte Gold-Fundamentalisten gibt es nur eins: Edelmetall zum Anfassen. Quelle: dapd
Für echte Gold-Fundamentalisten gibt es nur eins: Edelmetall zum Anfassen. Quelle: dapd

Nur Barren und Münzen kommen Gold-Fundamentalisten in den Wertschrank oder ins Schließfach - Zertifikate und andere Derivate, mit denen Anleger ebenfalls von der Entwicklung des Krisenmetalls profitieren können, sind hingegen verpönt. Das hat einen guten Grund: Die meisten Edelmetalljünger setzen nicht nur als Inflationsschutz auf Gold, sondern auch als Absicherung gegen noch viel Bedrohlicheres: Bank- und Staatspleiten, Währungsschnitte oder gar den völligen Zusammenbruch des Finanzsystems.

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Sollten derartige Horrorszenarien irgendwann Realität werden, dürften die Zahlungsversprechen einiger Geldhäuser nicht mehr allzu viel wert sein - und nichts anderes als solche Zahlungsversprechen sind Derivate und Zertifikate letztendlich. Bei den Gold-Wertpapieren handelt es sich um spezielle Bankanleihen, deren Rückzahlungsbetrag sich am Edelmetallpreis orientiert.

Die größten Goldnachfrager

  • Welche Region sind die größten Nachfrager?

    Zwischen 1980 und 2010 hat sich die weltweite Gold-Nachfrage von Europa und Nordamerika nach Ostasien und Indien verschoben. 1980 kam aus Nordamerika und Europa noch 68 Prozent der Nachfrage, 2010 waren es noch 27 Prozent. Die Ostasiaten und Inder steigerten sich dagegen von 14 auf 58 Prozent.

  • Was wird nachgefragt?

    Der Großteil der Nachfrage lag 1980 noch im Investmentbereich, Goldschmuck spielte damals eine geringere Rolle. Bis zum Jahr 2000 machten Investments einen immer geringeren Teil der Nachfrage aus, die Bedeutung von Schmuck dagegen stieg. Nach 2000 wandelte sich das Verhältnis wieder. Seitdem machen Investitionen knapp 40 Prozent der Gesamtnachfrage aus.

  • Wer kauft Goldschmuck?

    Die West-Ost-Verlagerung zwischen 1980 und 2010 zeigt sich besonders stark beim Goldschmuck. 1980 kamen lediglich 22 Prozent der Nachfrager aus Indien und Asien, 2010 waren es 66 Prozent.

  • Wer sind die Gold-Investoren?

    Zwischen 2000 und 2010 ist der Anteil der Europäer und Nordamerikaner unter den Investment-Nachfragern von unter zehn auf über 40 Prozent angestiegen.

  • Woher kommen die Technologie-Nachfrager?

    Die Goldnachfrage in der Technologie-Branche wird zunehmend von Ostasien getragen. Sie stieg zwischen 1970 und 2010 von 17 auf 67 Prozent.

Geht die Emittentenbank pleite, nutzt dem Anleger auch das raffinierteste Zertifikat nichts, das beispielsweise Extragewinne in Aussicht stellt oder bestimmte Mindestrenditen - das Geld ist dann in der Regel unwiederbringlich verloren. Doch auch wer auf physisches Gold setzt, geht ein spezielles Risiko ein: Goldanhänger verdrängen gerne, dass keine mathematische Gesetzmäßigkeit existiert, wonach Inflations- und Krisengefahren unmittelbar und zwingend zu Preissprüngen führen müssen.

In anhaltenden Seitwärtsphasen am Goldmarkt bringen auch die schönsten Barren und Münzen keine messbare Rendite. Gerade wenn ein relativ hoher Anteil des Gesamtvermögens vermeintlich sicher - aber garantiert zins- und ausschüttungsfrei - in Form von Tresorgold gebunkert wird, ist Anlegerfrust programmiert. So wie derzeit: Momentan müssen Käufer für den Ein-Unzen-Krügerrand genauso viel auf den Schaltertresen legen wie vor etwa einem Jahr: Rund 1350 Euro.

Historischer Vergleich Taugt Gold als Krisenwährung?

  • Historischer Vergleich: Taugt Gold als Krisenwährung?
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Trotz weltweit gestiegener Teuerungsrisiken und obwohl sich die europäische Schuldenkrise weiter zugespitzt hat, ist der Wert des Metalls im Vergleich zum Vorjahresmonat nicht gestiegen - auf Dollarbasis sogar deutlich gesunken. Nicht wenige werden sich fragen, ob ihr Geld trotz Niedrigzinsen auf dem Festgeldkonto womöglich doch besser aufgehoben wäre. Doch es gibt Auswege aus dem Dilemma - zumindest für Anleger, die bereit sind, ein Stück vom „Nur Münzen und Barren“-Dogma abzuweichen: Die geschickte Kombination von physischem Gold und Edelmetall-Zertifikaten.

Die Strategie im Detail: Der Großteil des Gold-Vermögens wird auch weiterhin in physischer Form gehalten, eine kleinere Position aber in defensive Gold-Zertifikate umgeschichtet. Dieser Zertifikate-Anteil erwirtschaftet auch dann ein Plus, falls die Gold-Kurse weiter stagnieren. Und unterm Strich bietet die Gesamtrendite aus Tresor-Gold und Papier-Gold in solch einem Szenario eine Art Mindestzins auf Festgeldniveau.

Konkretes Beispiel: Mit speziellen „Discount-Zertifikaten“ lassen sich derzeit auf Jahressicht rund acht Prozent Ertrag erzielen, selbst wenn der Gold-Preis weiter stagniert. Diesen Renditekick gibt es natürlich nicht umsonst: Fällt der Gold-Preis, sinkt zwar auch die Rendite des Zertifikats proportional - doch bei anziehenden Notierungen bekommt der Investor nicht mehr.

Bei einer Aufteilung im Verhältnis von drei Vierteln physischem Gold zu einem Viertel Zertifikaten würde so eine Mehrrendite gegenüber einem reinen Gold-Depot von zwei Prozent erreicht, falls Gold nicht vom Fleck kommt.

Meilensteine des Goldpreises

  • Kupferzeit

    Die Goldgewinnung beginnt.

  • Um 4000 vor Christus

    Rund 6.000 Jahre alt sind Funde aus Ägypten, die eine Bearbeitung des Edelmetalls belegen. Im Land der Pharaonen entsteht die erste große Goldkultur. Ein Großteil der Techniken, die zur Verarbeitung des Goldes notwendig sind, wird im antiken Ägypten entwickelt.

    Gold gilt den Ägyptern als „Sonnenmetall“. Sowohl die Sonne als auch das Gold werden mit derselben Hieroglyphe bezeichnet. Ursprünglich kommt das Gold der alten Ägypter aus dem Nil, an dessen Ufern es in Form von Waschgold gewonnen wird. Später betreibt man in Nubien, Ägyptens Goldland, Bergbau, um an das kostbare Metall zu kommen.

  • 600 bis 1200

    Nach dem Ende der Spätantike um 600 bleibt der Solidus im Oströmischen Reich die wichtigste Währung. Sie ist bis zum beginnenden 12. Jahrhundert die Leitwährung in Europa, Nordafrika und Vorderasien. Gründe dafür sind der hohe Goldgehalt und die daraus folgende Stabilität der Goldwährung. Mit dem Niedergang von Byzanz verfällt auch dessen Währung.

    Die Goldzirkulation im Rahmen der staatlichen Institutionen nimmt im frühen Mittelalter ab. Andererseits entwickelt sich das Geld in zunehmendem Maße zu einem Tauschmittel, welches dem Handels- und Marktgeschehen dient. Die ursprüngliche Goldwährung verliert als Zahlungsmittel an Bedeutung und wird nur noch als eine Art Wertspeicher gehortet. Die meisten Wohlhabenden wechseln zur Silberwährung, da Gold seltener und teurer ist als Silber. Silber weist lediglich den reinen Rechenbezug zum Gold auf.

  • 15. und 16. Jhr.

    Portugals Entdeckungsfahrten und die nachfolgende Kolonialisierung bringen afrikanisches Gold nach Europa. Jedoch gelingt es Portugal nicht, Goldvorkommen unter seine Kontrolle zu bringen. Die eingeführten Goldvorräte von von etwa 700 Kilogramm im Jahr kommen durch Tauschhandel zustande.

    Funde belegen, dass in Westafrika seit mindestens 2.000 Jahren Gold gewonnen wird. Neben dem Königreich Mail (Gebiet im nordöstlichen Guinea) verfügt das Ashanti-Reich auf dem Territorium des heutigen Ghana, das vom Ende des 17. bis zum ausgehenden 19. Jahrhundert besteht, über reiche Goldvorkommen. Die 1897 gegründete Ashanti Goldfields Corporation ist unter dem Namen AngloGoldAshanti noch heute einer der größten Goldproduzenten der Welt.

  • Goldrausch im 19. Jahrhundert

    Das 19. Jahrhundert steht im Zeichen des Goldes. Der Goldrausch beginnt in den 1820er Jahren in Russland, wo im Uralgebirge und später auch in Sibirien Goldvorkommen entdeckt werden. Im Januar 1848 findet man im kalifornischen Sacramento Valley Gold. Viele Menschen aus aller Herren Länder kommen in die Region, um ihr Glück zu versuchen. Weiter geht es 1851 mit der Entdeckung von Goldlagerstätten in Australien, wo in verschiedenen Gebieten in den folgenden Jahrzehnten weitere Lager erschlossen werden. Im März 1886 stößt man im südafrikanischen Transvaal, am so genannten Witwatersrand, auf die ergiebigste Goldlagerstätte der Welt. Der letzte Goldrausch des Jahrhunderts spielt sich in Alaska ab, wo im August 1896 am Mündungsgebiet des Klondike River in den Yukon River Gold gefunden wurde. Die reichen Vorkommen, die den Goldrausch ausgelöst haben, gewinnen erhebliche Bedeutung für die Wirtschaftskraft des jeweiligen Landes.

  • 1944-1971

    In den Jahren 1944 bis 1971 ist der US-Dollar an Gold gebunden. Jedes Land, das dem so genannten Bretton Woods System beitritt, hat das Recht, Dollar-Reserven zu einem fixen Preis von 35 USD je Unze in Gold umzutauschen. Vorrangige Ziele der Konferenz in Bretton Woods, New Hampshire, sind die Wiederherstellung der Wirtschaftsmacht Europa und die Belebung und Vereinfachung des Welthandels. Zu diesem Zweck sollen die Wechselkurse zwischen den Währungen stabilisiert werden. Trotz wirtschaftlicher Erfolge treten in der Folge die Mängel der Währungsordnung immer deutlicher zutage. Das Fehlen von Mechanismen der Zahlungsbilanzanpassung und die Vormachtstellung des US-Dollars lassen das System bröckeln...

  • 1971

    Im August 1971 beendet US-Präsident Richard Nixon eine Ära: Er hebt die Bindung des US-Dollars an Gold auf und beendet das in Bretton Woods festgezurrte Weltwährungssystem.

  • März 1973

    Im März 1973 werden die Devisenbörsen in vielen Ländern Europas geschlossen, da das Bretton Woods System zusammenzubrechen droht. In der Folge wird das System offiziell außer Kraft gesetzt. Die Mehrzahl der großen Industrienationen geht zu einem System flexibler Wechselkurse über. Den Anfang machen die Schweiz und Großbritannien.

  • Januar 1980

    Zu Beginn des Jahres 1980 steigt der Goldpreis erstmalig auf 850 US-Dollar (inflationsbereinigt 2.100 US-Dollar). Steigende Ölpreise und die damit verbundene hohe Inflation, der sowjetische Einmarsch in Afghanistan und die Revolution in Iran treiben Anleger weltweit in den "sicheren" Hafen Gold.

  • August 1999

    In der Folge schaffen es die USA, die Inflation stark zu verringern. In einer langjährigen Phase des Aufschwungs sinkt der Goldpreis. Spekulationen über eine Reduzierung der Gold-Reserven der Notenbanken drücken ihn im August 1999 auf 251,70 US-Dollar.

  • Oktober 1999

    Nur zwei Monate später einigen sich 15 europäische Zentralbanken auf eine Begrenzung der Gold-Verkäufe. Die Folge: Der Goldpreis steigt auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 338 US-Dollar.

  • Februar 2003

    Seit Beginn der 2000er-Jahre steigt der Goldpreis stetig. Experten sind der Meinung, der Anstieg hängt mit der wachsenden Schuldenlast der USA und der Schwächung des US-Dollars gegenüber anderen Währungen zusammen. Der Einmarsch der US-Truppen in den Irak und die damit verbundene Angst vor einem Flächenbrand in der Region treibt Gold auf den höchsten Stand seit viereinhalb Jahren: 388,50 Dollar.

  • 2003 bis 2005

    In den folgenden beiden Jahren nimmt der Goldpreis die Marken von 400 und 500 US-Dollar.

  • April bis Juni 2006

    Der schwächelnde Dollar, steigende Ölpreise und der Atom-Konflikt mit Iran treiben Gold auf 730 US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit 26 Jahren. Im Juni drücken Gewinnmitnahmen den Preis wieder auf 543 Dollar.

  • September 2008

    Der Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers verändert die globale Finanzwelt - und beschert dem Goldpreis den größten Tagesgewinn der Geschichte: Am 17. September 2008 steigt Gold binnen 24 Stunden um 90 Dollar.

  • Februar 2009

    Im Zuge der weltweiten Finanzkrise erreicht der Goldpreis ungeahnte Höhen. Im Februar 2009 schießt Gold über 1.000 US-Dollar. Drastische Kursverluste an den internationalen Aktienmärkten und die Gefahr einer weltweiten Rezession lassen Anleger in den sicheren Hafen flüchten.

    Von Januar bis März 2009 verbuchen börsennotierte Gold-Fonds (ETFs) Rekord-Mittelzuflüsse. Die Goldbestände des weltgrößten Gold-Fonds, SDPR Gold, steigen um 45 Prozent auf 1127,44 Tonnen.

  • Dezember 2009

    Ende 2009 verliert der Dollar weiter an Boden. Zudem sorgen Spekulationen um eine Ausweitung der Gold-Reserven durch Notenbanken dafür, dass der Goldpreis auf über 1.200 US-Dollar steigt.

  • 2010

    Der Goldpreis steigt von Rekord zu Rekord. Vor allem die Angst vor einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise treibt das Edelmetall. Die Nachfrage der Anleger beschert Gold im Gesamtjahr ein sattes Plus von fast 30 Prozent. Ende des Jahres lässt das milliardenschwere Fed-Anleihenkaufprogramm den Goldpreis auf über 1.400 Dollar steigen.

  • Allzeithoch im September 2011

    Im August beschleunigt sich die Rekordjagd des Goldpreises. Einbrechende Aktienkurse weltweit verstärken die Flucht in Sicherheit. Binnen weniger Wochen legt der Goldpreis kräftig zu und steigt bis auf 1912 Dollar. Ein Anstieg über 2.000 Dollar gilt für die meisten Experten als ausgemacht. Doch tatsächlich folgt erst einmal ein langer Kursrutsch.

  • Juni 2013

    Die Spekulationen auf eine nachlassende Schwemme billigen Notenbank-Geldes aus den USA setzen den Edelmetallen zu. Der Preis für Gold fällt in Richtung 1200 Dollar je Feinunze. Es droht der größte Quartalsverlust seit dem Zusammenbruch des Währungssystems von Bretton Woods Anfang der 1970er Jahre.

  • Oktober 2013

    Der Goldpreis läuft auf den ersten Jahresverlust in 13 Jahren zu. Seit Anfang dieses Jahres ist der Preis des Edelmetalls um 22 Prozent gesunken. Indessen prognostizieren Investmentbanken weitere Verluste: Einer Morgan Stanley-Studie zufolge sein Preis 2014 im Schnitt 1313 Dollar pro Unze betragen - und damit niedriger ausfallen als die Prognose von 1420 Dollar für 2013. Grund ist die Geldpolitik der Fed: Investoren fürchten, dass die Rücknahme der Bondkäufe durch die Notenbank „verschoben, aber nicht aufgehoben” sei, was wenig Aufwärtspotenzial für das Edelmetall verspreche.

  • Februar 2014

    Der Goldpreis kann in den ersten zwei Monaten des Jahres 2014 wieder etwas an Boden gewinnen. Er steigt von Anfang Januar bis Ende Februar um zehn Prozent auf 1330 Dollar pro Feinunze. Vor allem die steigende Nachfrage nach börsengehandelten Gold-Indexfonds, die das Edelmetall physisch erwerben, führt zu dem Preisanstieg. Zudem notiert der Goldpreis wieder über der wichtigen 200-Tage-Linie. Für technisch orientierte Investoren gilt dies als wichtiges Signal für eine Trendwende.

  • Mai 2014

    Als der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine Mitte März zu eskalieren droht, suchten Anleger wieder verstärkt den sicheren Hafen Gold. Am 14. März stieg der Preis für eine Feinunze Gold bis auf 1383 Dollar an. Seither ging es aber permanent abwärts. Ende Mai liegt der Preis für eine Feinunze Gold mit 1294 Dollar leicht unter seinem Stand Ende Februar. Hedgefonds haben in der Woche zum 13. Mai ihre Wetten auf steigende Goldpreise (Netto-Long-Positionen) um 8,3 Prozent auf 94.329 Kontrakte reduziert, wie Zahlen der U.S. Commodity Futures Trading Commission zeigen. Short-Positionen legten dagegen um zehn Prozent auf 31.283 zu und markierten damit den höchsten Stand seit Februar.

Das Risiko im Vergleich zu einem reinen Münzen- und Barren-Investment ist vernachlässigbar: Geht der Zertifikate-Anbieter pleite, muss zwar der Papiergold-Anteil abgeschrieben werden. Aber: Bei einem Katastrophenszenario, in dem sich Bankenpleiten nicht abwenden lassen, dürften die Edelmetallpreise derart in die Höhe schnellen, dass die Gewinne des physischen Goldes den Zertifikate-Verlust überkompensieren.

  • 06.04.2013, 13:33 Uhropsat

    Da der Artikel wieder auf der Startseite erscheint:
    Na, hat jemand von denen die damals den Autor beschimpft haben Lust auf einen Faktencheck?

    Keine Angst, so schlimm wird es nicht. Einige Quanto-Zertis mit tiefen Cap haben natürlich den Goldpreis deutlich outperformt und liegen sogar absolut leicht im Plus. Aber zumindest ich finde keins das -wieder absolut- seit Ende August auf 8% p.a. kommen würde (allerdings hatte der Autor sich aber auf einen stagnierenden Goldpreis bezogen, er UND der Dollar sind aber gefallen).

    Sind eben Zertifikate, da sie von der Bank erstellt wurden ist auch klar zu wessen Gunsten. Machen wir uns nichts vor, Zertis taugen nicht zur Anlage an sich und sind teuer und riskant, die Anpreisung manchmal interessengesteuert. Dennoch setze ich für bestimmte Fälle immernoch manchmal welche ein und es klappt - immernoch - öfter.

    Und nochwas, was genau ist eigentlich verrückter:
    Das Überleben des bisherigen Systems mit stagnierendem Goldpreis wenigstens als Szenario für ein Jahr in Betracht zu ziehen und mich dementsprechend aufstellen und trotzdem für den Fall der Fälle gerüstet sein. Und haargenau das war der Vorschlag, oder von mir aus: die Werbung im Artikel.
    oder:
    Generell jede andere Meinung als Enteignungskomplott abtun das Banken, Staat und Medien gleichzeitig gestartet haben, und mit Goldblechen (so es echtes ist), zur Tarnung "gewalzt und lackiert" in die Schweiz zu fahren.

    Euch bringt sowas nie ins Grübeln und ihr behauptet was?
    Keine Fundamentalisten zu sein?

  • 22.08.2012, 07:12 UhrSilverager

    @ danke_dir
    Diesen Aufsatz wollte ich schon lange lesen. Danke dir für den Link :-))

  • 22.08.2012, 07:07 UhrSilverager

    Doch, die Augenwischertaktik funzt. Nicht bei Ihnen oder mir oder hier bei der kleinen Minderheit der Foristen.

    Aber die Mehrheit einer Hammelherde läuft grundsätzlich hinter dem Leithammel her.
    Die Mainstream-Medien verbreiten nun mal Propaganda der Regierung und der Bankster, und selbstverständlich wird die geglaubt. Warum sonst wohl wäre die Merkel die beliebteste Politikerin und der Schäuble fast ebenso?

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