
Das Thema hat mich nicht losgelassen. beim Nachschauen der Zahlen der bHF-bANK stelle ich fest, daß diese bank Verluste im operativen (!) Geschäft gemacht hat. Und das in einer Zeit, in der der Kapitalmarkt boomt und fast jede private Geschäftsbank dicke Gewinne gemacht hat. Selbst die gebeutelte Commerzbank weist für's letzte Quartal Gewinne aus. Hat sich die bHF-bANK an die Empfehlungen ihres eigenen Strategen und Technischen Analysten Deppermann gehalten? ist leider zu vermuten!

Jetzt bekommen alle aber Angst vor den Aussagen des Herrn Deppermann, ich zittere auch schon am ganzen Körper ;-) Meine Meinung dazu, wäre er ein Prophet, würde er nicht für ein paar Groschen bei der bHF-bank arbeiten und Lückenschliesser für´s Handelsblatt spielen, sondern in der Hängematte irgendwo in der Südsee hin und her schaukeln ! ;-)
Da sind wir mal gespannt, ob der DAX Ende der Woche wieder unter die 6000 rutscht, wenn nicht, dann dürften seine Aussagen wohl nächste Woche niemanden mehr so wirklich interessieren, wie es auch schon vielen seiner Vorgänger passiert ist ! Trotzdem sehr wichtig solche Kontraindikatoren in solchen Phasen, vor allem, wenn sie sich ihren Mist in einigen Monaten nochmal durchlesen !
ich persönlich bin long seit März 2009 und habe zwischendurch mehrmals aufgestockt, zuletzt vor wenigen Wochen. Der DAX wird sicherlich > 7000 zum Ende des Jahres stehen, darauf würde ich die Hälfte meines Depots verwetten !
Top, die Wette gilt ...

Teilweise wird hier sehr polemisiert.
Was hat die Qualifikation von Herrn Deppmann mit der schlechten wirtschaftlichen Situation seines Arbeitgebers zu tun?
Wer ist denn wirklich so blauäugig, dass er denkt eine bank würde massenweise EiGENES Kapital aufgrund der Analysen eines Charttechnikers investieren?
Mich überzeugt die Analyse, weil Herr Deppmann gerade unter Sentimentgesichtspunkten analysiert. Empirisch gesehen haben Sentimentanalysen eine deutlich bessere Treffsicherheit als die reine Charttechnik.
Die Aussage von Herrn Deppmann, dass zur Zeit die Laien sher optimistisch seien, kann ich nur bestätigen. Meine Kunden sind auch deutlich optimistischer als Ende April 2010 zum Höhepunkt der Griechenlandkrise. in der Zwischenzeit wurde wurde wenig gelöst - vor allem nicht die Griechenlandkrise. Die wurde nur in die Zukunft verschoben. Die Unternehmensergebnisse zum zweiten Quartal sind sehr gut. Mässige zukunftsgerichtete Konjunkturindikatoren gerade in den USA sollten aber zur Vorsicht gemahnen.

Tja, knapp 14 Tage später und Herr Deppermann scheint nicht ganz so falsch zu liegen als manche glaubten... Schade, oder?





