
DÜSSELDORF. Charttechniker blicken zurzeit gebannt in die USA. Vor Wochenfrist zeigte sich an der dortigen Börse das sogenannte Hindenburg Omen, ein technisches Muster, das als Signal für starke Kursverluste interpretiert wird. Die Bedingungen sind kompliziert: Das Omen tritt auf, wenn gleichzeitig mehr als 2,2 Prozent aller gelisteten Aktien neue Jahreshochs und mehr als 2,2 Prozent aller Aktien Jahrestiefs markieren. Zudem muss die Zehn-Wochen-Durchschnittslinie nach oben und der sogenannte Momentum-Indikator McClellan-Oszillator nach unten zeigen.
"Das Hindenburg Omen ist eines der stärksten technischen Signale. Es gab in den vergangenen Jahrzehnten keinen Kurseinbruch, dem kein Hindenburg Omen vorausgegangen ist", erklärt Michael Riesner, technischer Analyst der UBS. Allerdings gibt er vorerst Entwarnung: "Ein Hindenburg Omen alleine ist noch nicht aussagekräftig. Erst wenn sich die Konstellation binnen 36 Handelstagen wiederholt, ist Gefahr im Verzug."
Gut sind die Vorzeichen für die US-Börsen aus charttechnischer Sicht aber auch ohne Hindenburg-Omen nicht. "Nach dem deutlichen Anstieg im vergangenen Jahr befinden wir uns seit April in einer ausgedehnten Korrekturphase" sagt Riesner. Idealtypisch verlaufe diese Korrektur in drei Phasen: Einem ersten Abwärtsimpuls, einer zwischenzeitlichen Erholung und einer weiteren Abwärtswelle zum Abschluss.
Die ersten beiden Stufen hat der S&P 500, der die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst, laut Riesner mustergültig vollzogen: "Im April hat der Index einen Abwärtstrend gestartet, der ihn in der Spitze um 17 Prozent gedrückt hat. Anfang Juli setzte er dann zu einer typischen Gegenbewegung an, in der er die Hälfte der vorherigen Verluste aufgeholt hat."
Die Aussagen von Herrn Riesner von der UbS haben immer nur einen qualitativen Charakter, die Tatsachen dahinter kann man nicht feststellen.
Guten Tag,.... Einer unserer Klienten ist Kunde bei UbS und hat dort eine Vermoegensverwaltung.( balanced ) . Vielleicht koennte man Herrn Riesner mal fragen wie es denn moeglich ist dass das Zeug nur Verluste macht. Er scheint ja jede Menge davon zu verstehen. ( Ach;.... Ja der Klient ist Deutscher und das Moos ist schwarz wie die Nacht. Aber dank UbS kein Steuerproblem !!!!..... denn Verluste sind Steuerfrei. )besten Dank
Schon lange diskutiert man das Hindenburg-Omen im Hinblick auf die US-börsen. Sagen wir mal so: wenn der Einbruch denn endlich da ist, wird man hinterher sagen: siehste wohl, Hindenburg-Omen. Dabei kümmert sich dann kein Mensch mehr um die einzelnen Voraussetzungen. Jeder kritische betrachter erkennt seit Jahren schon, daß staatliche Strohfeuer bald erlöschen müssen - wie immer schon. Nur die Frage, wie lange sich noch aufbauende Nachrichten für die Lemminge produzieren lassen, blieb offen. Die Zeit scheint um zu sein - der Süden ruft.





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