
DüsseldorfSchlechte Konjunkturnachrichten aus Europa, eine sich abschwächende Weltwirtschaft und sinkende Gewinnerwartungen bei vielen Dax-Konzernen. Kurzum: Die Aussichten erscheinen schlechter als die Lage.
Doch die Anleger wollen davon nichts wissen, wenn man den Deutschen Aktienindex (Dax) betrachtet. Im Gegenteil: Der Dax gewann seit Jahresanfang 21 Prozent hinzu. Damit winkt Anlegern eines der besten Börsenjahre in der Geschichte des Dax. Selbst ein zwischenzeitlicher Einbruch im Mai kehrte den Trend nicht um. Der Dax startete erneut durch und überwand rasant die 7.000er-Marke.
Ein Grund für die Stärke der Aktienmärkte trotz vieler negativer Nachrichten ist für Frederik Altmann die "hervorragende technische Verfassung" des Dax. Als Charttechniker - freischaffend und damit keinem Bankvorstand Rechenschaft schuldig - blendet er die sogenannten fundamentalen Ereignisse aus. Das sind neben der Konjunktur und den Unternehmensdaten auch die Finanz- und Schuldenkrise. Er blickt nur auf die Kursgrafiken und versucht, daraus Rückschlüsse für die künftige Entwicklung zu ziehen.
"Nach dem kräftigen und schnellen Anstieg auf 7.000 Punkte war ausreichend Korrekturpotenzial vorhanden, doch der Dax ließ es verstreichen." Das heißt, der Rally folgte kein Rückschlag, wie es oftmals üblich ist, weil kurzfristig orientierte Anleger ihre Gewinne versilbern, sondern nur eine Verschnaufpause, in der die Kurse auf der Stelle traten.
Dax: 6.800; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,5%; Euro/Dollar: 1,30 $
Quelle: Handelsblatt-Kapitalmarkt-Umfrage vom 29.12.2011
Dax: 6.700; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,25%; Euro/Dollar: 1,46 $
Dax: 6.800; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 3,0%; Euro/Dollar: 1,35 $
Dax: 7.200; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,5%; Euro/Dollar: 1,38 $
Dax: 6.600; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,4%; Euro/Dollar: 1,45 $
Dax: 7.000; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 3,2%; Euro/Dollar: 1,40 $
Dax: 6.200; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,25%; Euro/Dollar: 1,35 $
Dax: 6.350; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,4%; Euro/Dollar: 1,30 $
Dax: 6.400; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,4%; Euro/Dollar: 1,40 $
Dax: 7.000; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 1,5%; Euro/Dollar: 1,26 $
Dax: 6.400; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,4%; Euro/Dollar: 1,25 $
Dax: 6.500; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,6%; Euro/Dollar: 1,40 $
Dax: 6.600; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 3,0%; Euro/Dollar: 1,35 $
Dax: 6.600; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,0%; Euro/Dollar: 1,40 $
Dax: 6.200; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,85%; Euro/Dollar: 1,23 $
Dax: 6.250; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,65%; Euro/Dollar: 1,22 $
Dax: 6.250; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 3,0%; Euro/Dollar: 1,30 $
Dax: 6.300; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,7%; Euro/Dollar: 1,35 $
Dax: 7.000; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,8%; Euro/Dollar: 1,45 $
Dax: 5.700; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,6%; Euro/Dollar: 1,44 $
Dax: 6.850; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,0%; Euro/Dollar: 1,38 $
Dax: 7.500 (vorher: 6.500); Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,5%; Euro/Dollar: 1,30 $
Dax: 6.000; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,5%; Euro/Dollar: 1,25 $
Dax: 7.000; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,4%; Euro/Dollar: 1,30 $
Dax: 6.500; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,2%; Euro/Dollar: 1,35 $
Dax: 7.600; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: k.A.; Euro/Dollar: 1,25 $
Dax: 6.100; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,7%; Euro/Dollar: 1,25 $
Dax: 7.250; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,5%; Euro/Dollar: 1,25 $
Dax: 7.380; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 1,6%; Euro/Dollar: 1,37 $
Dax: 6.500; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,8%; Euro/Dollar: 1,35 $
Dax: 5.500; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,1%; Euro/Dollar: 1,30 $
Dax: 6.500; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,5%; Euro/Dollar: 1,25 $
Dax: 6.300; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,4%; Euro/Dollar: 1,25 $
Dax: 6.600; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,35%; Euro/Dollar: 1,30 $
Dax: 6.600; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,7%; Euro/Dollar: 1,40 $
Dax: 6.600; Bundesanleihen (10-j.) Rendite: 2,3%; Euro/Dollar: 1,30 $
Der Experte wertet dies als gutes Zeichen mit Blick auf die weitere Entwicklung. Denn trotz des rasanten Anstiegs gibt es im Markt kaum Verkaufsbereitschaft. Als markanten Widerstand auf dem Weg nach oben macht er die Zone zwischen 7.100 und 7.200 Punkten aus - also genau jenen Bereich, den der Dax am Donnerstag und Freitag nach der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), unbegrenzt Staatsanleihen maroder Euro-Länder aufzukaufen, mühelos überwand. "Bestätigt der Dax in der neuen Woche diesen fulminanten Sprung, indem er nicht wieder zurückfällt, dann ist der Ausbruch nachhaltig gelungen", sagt Altmann.

Tja, Herr uff . Timing müsste man haben und mal ins Dax-Forum blicken

Ohne die Multi-Billionen "Subventions-Geldnoten" hier & Übersee wäre der DAX südlich von 5.000 Punkten.
Anders ausgedrückt: Bei hochgradig manipulierten Indizes fängst Du mit Charttechnik gar nichts an.
Charttechniker sind ohnehin so überflüssig wie Bankster, Politiker, usw.

Die Prognose: 8000 Punkte ist so, als wenn im Winter von einem sonnigen Plätzchen aus der kommende Sommer beschrieben wird.
Das hat nichts mit Charttechnik zu tun. Charttechniker erwarten vor einer derartigen Aussage eine signifikanten Ausbruch nach oben und loben einen Kursanstieg nicht deshalb, weil sie sich ihn so sehr wünschen.
Wenn schon Charttechnik, dann sollte man versuchen möglichst seriös zu argumentieren.






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