Marktberichte

Dax schließt nach Auf und Ab im Plus

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Anleger erfreut über Dividendenerhöhung der Münchener Rück

Zuversichtlich zeigten sich die deutschen Maschinenbauer. Sie haben mit einem Orderplus von vier Prozent im Dezember für einen hoffnungsfrohen Jahresabschluss gesorgt. „Das bestätigt unsere Annahme, dass wir den Tiefpunkt hinter uns haben“, sagte Ralph Wiechers, Chefvolkswirt beim Branchenverband VDMA, am Dienstag. Das sei der beste Wert des Jahres gewesen. Wiechers betonte: „In Summe steht für das Jahr 2012 insgesamt ein Minus von drei Prozent, ein - gemessen am wirtschaftlichen Umfeld - durchaus respektables Ergebnis.“

Mit einem Plus von 3,9 Prozent standen am Abend die Aktien der Münchener Rück ganz oben im Dax. Der Rückversicherer hatte für 2012 einen Gewinn von 3,2 Milliarden Euro bekanntgegeben und die Anhebung der Dividende auf sieben Euro je Aktie angekündigt. Das ist mehr als Analysten erwartet hatten. Die signifikante Dividendenerhöhung sei eindeutig ein Signal der Stärke der Kapitalausstattung und des Vertrauens in die künftigen Gewinnaussichten, schrieb DZ-Bank-Analyst Thorsten Wenzel in einem Kommentar.

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Nach einer Kursziel-Anhebung durch das Analysehaus Kepler legten auch die Papiere von Heidelberg Cement zu. Sie verteuerten sich um 1,8 Prozent. Allianz-Papiere legten um 1,7 Prozent zu, die Werte der Deutschen Bank verbuchten einen Zuwachs von 1,4 Prozent.

Verlierer im Dax waren am Dienstag die Titel von Infineon. Sie gaben 2,4 Prozent nach. Das Kursminus begründeten mehrere Händler mit Gewinnmitnahmen, nachdem die Aktie in den vergangenen zwei Monaten rund 14 Prozent an Wert gewonnen hatte.

Zu den Schlusslichtern gehören außerdem Adidas, Deutsche Telekom, VW und Merck, die zwischen 0,5 und einem Prozent nachgaben.

Der Halbleiterproduzent Dialog Semiconductor hielt im TecDax mit einem Minus von 3,6 Prozent die rote Laterne, gefolgt von den Titeln des Chipanlagenbauers Aixtron, die rund zwei Prozent verloren. An der Spitze standen am Abend die Werte von Wirecard (+3,55 Prozent) SMA Solar (+3,5 Prozent).

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  • 05.02.2013, 08:38 UhrParketthengst

    Kommentar zu: Dax verdaut seinen Absturz
    ... das war doch noch kein Absturz, die lächerlichen 200 Punkte sind nach diesem Wahnsinnsanstieg ein Tropfen auf den heißen Stein, bis Freitag 7000 durchaus möglich, viel Spaß den Bären.

  • 05.02.2013, 08:43 UhrRealist

    Einach auf dem Teppich bleiben. Oder?

    Bis zum 01.01.1960 (bzw. 31.12.1959) hat die Bundesbank den DAX als Performance-Index zurückgerechnet. Mit der ihr eigenen Exaktheit.

    Start damals mit 418 Punkten. Seit dieser Zeit erlebte Deutschland einen ungeahnten, einen phänomenalen Wirtschaftsaufschwung.

    Geht man nun von diesem Stand aus, dann hat der DAX bis heute einschließlich aller Dividenden, Bezugsrechte etc. mit seinen 7.620 Punkten jedes Jahr eine Bruttorendite von mal gerade 5,63 % p.a. erbracht (418*1,0563 hoch 5 = 7.620).
    Wer das hat umsetzen wollen, der hatte ganz erhebliche Transaktionskosten für An- und Verkäufe sowie für die Verwahrung. Zudem dürfte in nicht unerheblichem Umfang Spekulationssteuer anfallen bzw. angefallen sein.

    Im Ergebnis bleibt allenfalls eine effektive Rendite von rund 4 % p.a.

    Vor diesem Hintergrund halte ich die derzeitigen Kursstände, nach dem im vergangenen Jahr rund 12 % Zuwachs standen, für gut ausgereizt.

    Was, werte "Bullen", spricht denn dafür, dass der DAX sich plötzlich und so gewaltig nach oben entwickeln könnte. wie es hier oft postuliert wird? Glauben Sie im Ernst, das ginge so weiter, trotz der selbstverständlich nicht gelösten Staatsschuldenkrisen und trotz des erheblichen Rekapitalisierungsbedarfs etlicher systemrelevanter Banken ibs. in Südeuropa? Das wird durch Verschiebung von Basel II nicht gelöst sondern nur weiter aufgeschoben und aufgeblasen.

    Ich meine diese Frage ernst: Was sollte die Kurse 2013 wesentlich nach oben treiben?

    (Bitte nicht das "Spezialwertgeplapper". Den "expoldierenden Newcomern" stehen entsprechende Abstürze gegenüber.)

  • 05.02.2013, 08:45 UhrSodener

    UBS macht Milliardenverlust. Allerdings kam es nicht ganz so schlimm, wie Analysten erwartet hatten - wenn ich so etwas hier im HB lese zweifele ich am Geisteszustand unserer Generation, von den anonymen Analysten ganz zu schweigen, ist ja weithin bekannt das so gut wie keiner mehr Vorhersagequalitäten als ein Affe hat.

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