Zu den größten Gewinnern im Dax zählten konjunktursensible Titel wie HeidelbergCement, die sich um 2,5 Prozent verteuerten. Auch die Finanzwerte, die immer sehr empfindlich sensibel auf Nachrichten rund um die Schuldenkrise reagieren, legten zu. Der europäische Branchenindex rückte um 2,2 Prozent vor. Commerzbank und Deutsche Bank bauten ihre Kursgewinne vom Freitag aus und verteuerten sich jeweils um 2,2 Prozent.
Deutliche Abschläge mussten im Dax dagegen Linde-Aktien hinnehmen, die sich in der Spitze um fünf Prozent auf 116,55 Euro verbilligten. Der Industriegasekonzern will den US-Sauerstoffgeräte-Hersteller Lincare übernehmen. "Das ganze soll 4,6 Milliarden Dollar kosten, in der vergangenen Woche war nur von 3,4 Milliarden Dollar die Rede gewesen", sagte ein Börsianer. DZ-Bank-Analyst Heinz Müller wertete die geplante Übernahme allerdings als einen strategisch sinnvollen Schritt. Er bestätigten seine Kaufempfehlung für die Papiere.
Wichtige Konjunkturdaten kommen aus den USA mit dem ISM-Index der nationalen Einkaufsmanager für die Industrie und den Bauausgaben. Zuvor gibt es endgültige Indizes von den Industrie-Einkaufsmanagern aus der Euro-Zone.
Am Vormittag werden die europäischen Erzeugerpreise der Industrie veröffentlicht, später folgen US-Industrieaufträge und Zahlen zum US-Autoabsatz. Bei den Unternehmen nennt Grenkeleasing Zahlen zum Neugeschäft im ersten Halbjahr, Diehl lädt zur Bilanzpressekonferenz. Hauptversammlungen gibt es bei DIC Asset und Indus.
Aus dem Euro-Raum kommen die Einkaufsmanagerindizes aus dem Dienstleistungsgewerbe. Die Schwedische Notenbank verkündet ihr Sitzungsergebnis. In den USA bleiben die Börsen wegen des Unabhängigkeitstags geschlossen. Zur Hauptversammlung treffen sich die Aktionäre von Praktiker und Voestalpine.
Im Fokus steht die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der viele Analysten eine Zinssenkung erwarten. Auch die Bank of England tagt. Außerdem gibt es Auftragseingänge aus Deutschland und aus den USA den Arbeitsmarktbericht des privaten Lohnabrechnungsunternehmens ADP und den ISM-Dienstleistungsindex. Barry Callebaut nennt Umsatzzahlen, Easyjet Verkehrszahlen. Hauptversammlungen bei Fielmann, Hornbach Baumarkt und Bijou Brigitte.
Mit dem offiziellen monatlichen US-Arbeitsmarktbericht steht ein Konjunktur-Highlight an. Zuvor kommen Zahlen zur deutschen Industrieproduktion.
Kräftig durchgeschüttelt wurden die Aktien von Rhön-Klinikum. Nach der geplatzten Übernahme durch den Konkurrenten Fresenius rutschten die Papiere um bis zu 15,7 Prozent auf 15,92 Euro ab, den tiefsten Wert seit knapp zehn Wochen. Anschließend grenzten die Titel ihren Verlust auf bis zu neun Prozent ein, nachdem Rhön--Klinikum-Gründer Eugen Münch in einem Reuters-Interview erklärt hatte, bald einen neuen Anlauf für den Verkauf an Fresenius zu nehmen. Die größte Übernahme am deutschen Krankenhausmarkt war zunächst gescheitert, weil Fresenius mit seiner Übernahmeofferte bis Mitte vergangener Woche lediglich 84,3 Prozent der Rhön-Aktien eingesammelt hatte - nötig wären mehr als 90 Prozent gewesen.
Vor allem der überraschende Einstieg des Rivalen Asklepios hatte Fresenius einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Es ist aber gut möglich, dass man jetzt noch eine Einigung findet, indem man zum Beispiel Kliniken an Asklepios verkauft", sagte ein Händler. Die Papiere von Fresenius verloren im Dax 0,8 Prozent auf 81,10 Euro und konnten damit ihre Verluste ebenfalls etwas eingrenzen.
Im SDax lagen Balda und Praktiker mit Aufschlägen von jeweils über zehn Prozent an der Spitze. Balda nahm mit dem Verkauf des Großteils der noch vorhandenen Anteile an dem taiwanischen Touchscreen-Hersteller TPK rund 150 Millionen Euro ein. Ein Teil der Einnahmen soll den Aktionären als Sonderdividende für das Rumpfgeschäftsjahr Januar bis Juni 2012 ausgeschüttet werden.
Bei Praktiker verzichten die Mitarbeiter auf einen Teil ihres Gehalts. Damit sollen in Deutschland die Personalkosten der angeschlagenen Baumarktkette bis 2014 um jährlich 17,3 Millionen Euro gesenkt werden.

Hhahahahahahahah ihr Lappen und niederläändische Krone. Ihr werdet euch noch wundern
Die EU-Bankenaufsicht ist eine aalglatte Nachweiskontrolle und das Stimmenverhältnis im ECB-Klienteelverein ist 70:30

Danke PrivatT. Der Dax marschiert nicht. Wer könnte eigentlich morgens für Tagestitel des DAX´ stimmen? Z.B. HeuteDAX oder besserer allgemeiner Titel? Würg________________
Paderborner
bis Donnerstag habe ich die gleiche Meinung. Aber dann brauchen wir noch einmal Charty






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