Marktberichte

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Börse Frankfurt: Berlusconi drückt den Dax

Zunächst sah das Mitte-Links-Bündnis bei der Wahl in Italien wie der Sieger aus und die Kurse zeigten nach oben. Doch nun droht ein Patt mit Berlusconis Konservativen. Dax-Anleger reagierten mit Gewinnmitnahmen.

FrankfurtNach den Parlamentswahlen in Italien mit noch ungewissen Ergebnis ist der Dax am Montag mit einem Kursgewinnen aus dem Handel gegangenen. Der Leitindex notierte am Abend 1,45 Prozent fester bei 7773 Punkten. Der MDax verlor 0,1 Prozent auf 13.106 Zähler, der TecDax gab 0,5 Prozent nach und schloss bei 910 Stellen. Nach den ersten Wahlprognosen legte die Mailänder Börse um bis zu vier Prozent zu, musste diese Gewinne aber nach weiteren Prognosen wieder vollständig abgeben.

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Nach ersten Meldungen, wonach der Mitte-links-Politiker Pierluigi Bersani im Abgeordnetenhaus vorne lag, machte sich eine Welle der Erleichterung an den Märkten breit. Doch kurz darauf zeigten erste Hochrechnungen an, dass der Rechtspopulist Silvio Berlusconi den Senat gewonnen haben könnte und Italien damit eine politische Blockade droht. Sofort kippten die Märkte weg, der Euro notierte sogar im Minus. Der Dax verlor rund ein Prozent.

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Am Morgen sorgten in Japan Berichte für Kauflaune, dass der derzeitige Chef der Asiatischen Entwicklungsbank, Haruito Kuroda, als Chef der Notenbank nominiert werden soll. Bestätigt sich dies, ist eine noch stärkere Lockerung der japanischen Geldpolitik wahrscheinlich. Der Nikkei-Index rückte am Montag um 2,4 Prozent vor. Der Shanghai-Composite in China um 0,9 Prozent. In der abgelaufenen Woche war der Dax um ein Prozent auf 7.661 Punkte gestiegen - auf Wochensicht ein Plus von etwas weniger als einem Prozent.

Neben Italien und Japan könnten in der neuen Woche auch der US-Haushaltsstreit für Gesprächsstoff sorgen. Zum 1. März treten automatische Ausgabenkürzungen in Kraft, sollten sich Republikaner und Demokraten nicht doch noch auf einen Kompromiss einigen. Dies dürfte das US-Wirtschaftswachstum belasten und sich auch negativ auf das Weltwirtschaftswachstum auswirken, schrieben die Analysten der Landesbank Berlin in einem Kommentar.

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Bislang zeigt der Trend in der US-Industrie nach Einschätzung der Commerzbank jedoch klar nach oben: Der am Freitag anstehende ISM-Index sollte auch im Februar deutlich über 50 liegen und damit eine expandierende US-Industrie signalisieren, prognostiziert Analyst Christoph Balz. Hieran ändere auch das für den Januar zu erwartende deutliche Minus bei den Aufträgen für dauerhafte Güter (Mittwoch) nichts, da dieses auf Sondereffekte zurückzuführen sei.

  • 25.02.2013, 23:30 Uhrdeltaone

    Muss in die Falle. Bis demnächst, b_c_s.

  • 25.02.2013, 23:20 UhrMary

    Wow, war das heute eine show. Da wählen die Italienermit großem Palaver und Medientamtam die ca.63.Regierung seit 1945, fragt die Ethologen und Ethnologen...

    Wie naiv muss man eigentlich sein(;-)))
    Habe vor fünf Wochen auf fallenden EUR gesetzt und harre der Dinge

  • 25.02.2013, 23:05 UhrBest_case_scenario

    Tja, delta, kurzfristigst hängt's von good old Italy ab.
    Wenn's doch auf mitte-links hinausläuft (in beiden Kammern), dann knallt's wieder nach oben - ist nur die Frage wie weit.
    Ansonsten könnt's ein Knall-Bonbon werden.

    Damit hätte ich (so wie auch Du wohl) kein Problem.
    Ich sage nur: Vola ;-)

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