
FrankfurtDer Dax schloss nach einer langen Hängepartie 0,2 Prozent höher auf 7.343 Punkte. Die zweite Reihe kam kurz vor Schluss ebenfalls in Schwung. Der MDax beendete den Handelstag 0,1 Prozent fester auf 11.446 Punkte und der TecDax reduzierte bei einem Kurs von 834 Zählern sein Minus auf 0,3 Prozent.
Fast den gesamte Handelstag über drohte der Deutsche Aktienindex in Bedeutungslosigkeit zu versinken. Der Kurs bewegte sich in sehr engen Grenzen. Mit Eröffnung der US-Börsen nahm dann die Abwärtsdynamik zu. Das Minus vergrößerte sich auf bis zu 0,9 Prozent.
Die Kurse sanken, da vielen Anlegern, nach Sicherstellung der Griechenland-Hilfen, der US-Haushalt den Angstschweiß auf die Stirn trieb. Noch immer streiten sich Demokraten und Republikaner um eine Lösung des Budgetproblems. Der Mehrheitsführer im US-Senat, Harry Reid, hatte am Dienstag nur von "wenig Fortschritt" in den Verhandlungen gesprochen. Eine Lösung drängt. Bis Jahresende müssen sich die beiden Seiten einigen, ansonsten driften die USA in die Rezession ab.
Kurz vor europäischem Börsenschluss gab dann der republikanische Mehrheitsführer John Boehner bekannt, dass er Kompromissmöglichkeiten in den Haushaltsverhandlungen mit US-Präsident Barack Obama signalisiere. Allerdings verbindet er diese mit einigen Eingeständnissen bezüglich der Staatsausgaben. Einige Experten führten den kurzfristigen Anstieg der Aktienmärkte auf diese Äußerungen zurück. Doch angesichts der geringen Umsätze und der Tatsache, dass die Aussage Boehners nichts an der derzeitigen Lage des US-Haushalts verändert hat, ist diese Argumentation nur bedingt stichhaltig.
Die Börsianer sind sich jedenfalls sicher, dass die beiden Lager zu einem Konsens kommen werden. Wahrscheinlich wird es eine Einigung "in letzter Sekunde" geben, ähnlich wie bei den Verhandlungen über die weiteren Griechenland-Hilfen in Europa. Der Grund für dieses Hinauszögern dürfte politischer Natur sein. Denn weder Demokraten noch Republikaner sind in dieser frühen Phase des Streits zu Zugeständnisse bereit und halten solange an ihrer Position fest, bis einer nachgibt. Mit dieser Taktik wollen beide Lager so viele eigene Leitlinien durchsetzten wie nur möglich und vor allem die Republikaner US-Präsident Barack Obama zu Zugeständnissen gemäß ihrer Vorstellungen zwingen. Eine ähnliche Entwicklung konnte man schon im letzten Jahr beobachten, als der US-Haushalt schon mal auf de Kippe stand. Letztlich wird es zu einer Einigung kommen, da andernfalls sich Demokraten sowie Republikaner den Vorwurf gefallen lassen müssten, für das Abrutschen der USA in die Rezession verantwortlich zu sein.
Geldmenge in der Euro-Zone steigt stärker als erwartet
Die neuesten Inflationszahlen in der Euro-Zone sorgten heute für einen bitteren Nachgeschmack. Im dritten Quartal stieg die Geldmenge um 3,9 Prozent und damit so stark wie im April 2009 nicht mehr. Die hohe Zahl erwischte viele Experten auf dem falschen Fuß und dürfte sich auf die letzte Zinssitzung in diesem Jahr deutlich auswirken. Die Analysten rätseln nun, ob die EZB angesichts der Rezession in der Euro-Zone und der erhöhten Inflation im dritten Quartal den historisch niedrigen Leitzins von derzeit 0,75 Prozent weiter kappen wird oder still hält.

Der DOW ist am Freitag und auch heute an der 200-Tage-Linie hängen geblieben.
So, das war's dann wohl.

@pilot
Es gibt einen Isomorphismus zwischen der
Politikerkaste in Deutschland und der Griechenlands:
Die Addition der Unfähigkeit zweier Deutscher Politiker
läßt sich isomorph auf die Summe der Korruptheit zweier
Griechischer Politiker abbilden.
Morphös gesagt.

wär an der zeit sich mal mit isomorphen vektorräumen zu beschäftigen ^^






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