FrankfurtInnerhalb von vier Tagen hat der Dax rund 350 Punkte zugelegt, ein Plus von mehr als fünf Prozent. Allein am Freitag schloss der Dax mit einem Tagesplus von 0,9 Prozent auf 7.309 Punkte. Die Märkte starteten zunächst zittrig. Doch ein positiver Ifo-Index und ein beschwichtigender Mario Draghi halfen dem Dax ins Plus.
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist nach Aussage ihres Präsidenten weiterhin dazu bereit, ihr Kaufprogramm für Staatsanleihen zu aktivieren. „Ich möchte den Finanzmärkten versichern, dass die EZB zum Handeln bereit steht”, sagte Mario Draghi am Freitag bei einer Rede in Frankfurt. Wenn notwendig, könne mit dem Kaufprogramm der EZB für Staatsanleihen begonnen werden.
Die Nervosität der Anleger ließ ab Nachmittag messbar nach. Der Volatilitätsindex VDax fiel um bis zu 1,8 Prozent auf 15,97 Punkte. Damit lag er so niedrig wie zuletzt Mitte Februar 2011. Händler sagten, wegen des verkürzten Handels in den USA laufe das Geschäft auch hierzulande wesentlich ruhiger. Angesichts der satten Dax-Gewinne im Wochenverlauf wolle sich auch kaum ein Anleger mehr aus dem Fenster lehnen, sondern seine Bücher für die Woche schließen.
Etwas Unsicherheit brachte dagegen der Streit um den EU-Haushalt. „Wenn sich die Politiker nicht auf einen Haushalt einigen können, dann konterkariert das letzten Endes die gesamte Griechenland-Debatte“, sagte ein Händler. Athen diktierten die europäischen Gläubiger strenge Sparvorschriften, gleichzeitig bekämen die Politiker das beim europäischen Haushalt nicht hin.
Überraschender Ifo-Index
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November überraschend aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 101,4 von 100,0 Zählern im Vormonat, teilte das Münchner Ifo-Institut am Freitag zu seiner Umfrage unter 7000 Unternehmen mit. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer war zuvor sechs Monate in Folge gefallen. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 99,5 Zähler gerechnet.
Wall Street I
Hauptdarsteller: Charlie Sheen und Michael Douglas
Jahr: 1987
Der Klassiker der Börsenfilme, in dem der Wall Street-Guru Gordon Gekko seinem Jünger beibringt, dass es immer „nur um die Kohle geht“. Ein Film der die Gier kritisiert - und ein bisschen vergöttert.
High Speed Money
Hauptdarsteller: Ewan McGregor und Anna Friel
Jahr: 1999
Ein Film über die Pleite der Barings Bank und die Rolle, die die Börsengeschäfte des Nick Leeson dabei spielten. Basierend auf einer wahren Geschichte und dem Buch von Nick Leeson.
Margin Call – Der große Crash
Hauptdarsteller: Kevin Spacey und Paul Bettany
Jahr: 2011
Ein Mitarbeiter einer Großbank entdeckt eine Menge fauler Papiere bei seiner Bank. Damit die Bank nicht pleite geht müssen die „faulen Eier“ schnell das Nest verlassen - egal um welchen Preis.
American Psycho
Hauptdarsteller: Christian Bale und Justin Theroux
Jahr: 2000
Der Investmentbanker Patrick Bateman möchte zur Elite gehören. Nichts ist ihm wichtiger als materieller Reichtum. Doch er hat ein Problem: In seinen Depressionen tötet er wahllos Obdachlose und Prostituierte - denkt er.
Die Glücksritter
Hauptdarsteller: Dan Aykroyd und Eddie Murphy
Jahr: 1983
Die steinreichen und exzentrischen Gebrüder Duke, beides Warentermin-Börsenmakler, schließen eine Wette ab und wollen sehen, ob Erfolg angeboren ist. Dazu tauschen sie ihren Vorstandsvorsitzenden gegen einen Bettler ein. Doch der Bettler hat auch ein Wörtchen mitzureden.
Inside Job
Hauptdarsteller: Matt Damon (Erzähler im engl. Original)
Jahr: 2010
Ein Dokumentarfilm über die Finanzkrise 2007. Der Film bekam 2011 einen Oskar für den besten Dokumentarfilm. Der Name des Films verrät dabei schon, worum es geht: Inside Job ist die englische Bezeichnung für den Fall, wenn ein Insider seinem Unternehmen schadet.
Das Geld anderer Leute
Hauptdarsteller: Danny DeVito und Gregory Peck
Jahr: 1991
Eine Filmkomödie, in der der „Liquidator“ Konkurrenten aufkauft und ausschlachtet. Doch an einem Fall hat er besonders zu knabbern, denn er verliebt sich in die feindliche Anwältin. Schlüsselszene ist die Aktionärsversammlung der Firma, die übernommen werden soll.
Let’s make Money
Regie: Erwin Wagenhofer
Jahr: 2008
Dokumentarfilm über das System der Finanzwirtschaft - und wie man sein Geld für sich arbeiten lassen kann.
Enron – The smartest guys in the room
Hauptdarsteller: Peter Coyote (Erzähler)
Jahr: 2005
Ein Dokumentarfilm über eine der größten Firmenpleiten der USA. Eine Geschichte über Bilanzbetrug und geheime Machenschaften.
Wall Street 2
Hauptdarsteller: Michael Douglas und Shia LaBeouf
Jahr: 2010
Die Fortsetzung des Klassikers „Wall Street“. Gordon Gekko tritt wieder auf den Plan, nur etwas älter. Schließlich hat er die letzten 23 Jahre im Gefängnis verbracht.
Risiko - Der schnellste Weg zum Reichtum
Hauptdarsteller: Giovanni Ribisi und Vin Diesel
Jahr: 2000
Um bei seinem Vater Eindruck zu schinden, übernimmt Seth Davis eine Stelle aus Börsenmakler. Dort erfährt er, dass die hohen Gewinne der Firma mit illegalen Methoden erwirtschaftet werden.
Kapitalismus – eine Liebesgeschichte
Regie: Michael Moore
Jahr: 2009
Dokumentarfilm des USA-Kritikers Michael Moore. Ganz im Stile Moores wird hier kein Blatt vor den Mund genommen und die USA mit dem alten Rom verglichen: Brot und Spiele, damit das Volk ruhig bleibt und die Finanzmachenschaften der Elite nicht mitbekommt.
The Bank
Hauptdarsteller: David Wenham und Anthony LaPaglia
Jahr: 2001
Der Chef einer Bank wird auf einen Mathematiker aufmerksam, der mit Hilfe einer Software die Börsentrends vorhersagen kann. Die beiden schließen ein Bündnis der Gier, das nicht lange halten kann.
Im Blick behalten die Investoren auch Griechenland: Die Anleger setzen laut Händlern darauf, dass sich die Euro-Politiker am Montag auf die Auszahlung weiterer Finanzhilfen für Griechenland einigen. EU-Währungskommissar Olli Rehn hatte vor dem Europaparlament erklärt, er sehe keinen Grund, „warum wir nicht in der Lage sein sollten, das Paket zu schnüren“.

War das jetzt die finale Rally vor dem Untergang oder war das Volumen dafür zu schwach?

@P_P: So sieht`s aus. Die Börse gibt dabei die Richtung vor. Verfolge die Börse, und du brauchst keine Wirtschaftsweisen mehr. Die Börse "weiß" was konjunkturell in der Zukunft passiert. Der Aktienmarkt (DAX) ist der beste Konjunktur(früh)-Indikator den es gibt.

"Was jeder Volkswirt weiß."
Aha.
Ich weiß ja nicht, was Sie nehmen, aber ein bißchen weniger ...






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