Marktberichte

_

Börse Frankfurt: Dax mit miserablem Wochenstart

Die Weltbank senkte die Prognose für Chinas Wirtschaft und verschreckte damit die Anleger. Die Schuldenkrise meldete sich auch mal wieder: Deutsche Bankaktien sackten ab, griechische gingen durch die Decke.

FrankfurtNach seinem Anstieg in den vergangenen Tagen hat der Dax am ersten Wochenhandelstag einen Rückschlag einstecken müssen. Der Leitindex schloss 1,44 Prozent tiefer bei 7.291 Punkten. Sorgen um die diese Woche beginnende Berichtssaison und um Chinas Wachstum trübten die Stimmung der Investoren, die nicht auf falschem Fuß erwischt werden wollten.

Anzeige

„Der Markt bleibt gefangen in einem Spannungsfeld“, sagte Volkswirt Matthias Thiel von M.M. Warburg. „Zum einen haben die Zentralbanken durch ihre lockere Geldpolitik das Risiko einer erheblichen Zuspitzung der Schuldenkrise deutlich verringert, zum anderen sind aber die Konjunkturdaten nach wie vor wenig erfreulich. Außerdem sind die Unsicherheiten vor der Berichtssaison hoch.“

Der Tag an den Märkten (Stand: 11:00 Uhr)

Bank-Aktien in Zentrum der Aufmerksamkeit

Die anhaltenden Sorgen um die Finanzstabilität einiger Euro-Staaten schickte Finanzwerte europaweit auf Talfahrt. Der entsprechende Branchenindex gab - angeführt von den Verlusten italienischer und spanischer Finanzinstitute - 1,56 Prozent nach. Im Dax notierten die Aktien der Deutschen Bank und Commerzbank knapp 2,5 Prozent beziehungsweise drei Prozent tiefer.

Besonders die Fragen, ob Spanien tatsächlich vollständig unter den Rettungsschirm schlüpfen werde und Griechenland weitere Hilfszahlungen bekomme, hingen wie ein Damoklesschwert über dem Markt, sagte ein Börsianer. „Die zuletzt gemachten Gewinne werden dann gern wieder mitgenommen.“

Die Woche an den Märkten

  • Montag

    Die deutschen Erzeugerpreise im produzierenden Gewerbe bestimmen die Nachrichtenlage zum Wochenauftakt. Aus der Schweiz kommen Arbeitslosenzahlen und Verbraucherpreise.

  • Dienstag

    Der Aluminium-Riese Alcoa eröffnet traditionell als erster US-Wert die Bilanzsaison. Konjunkturzahlen gibt es im Monatsbericht der Bank of Japan. Hier stehen die Umsatzzahlen im verarbeitenden Gewerbe im Mittelpunkt. Aus den USA kommen Daten zum Verbrauchervertrauen im Oktober.

  • Mittwoch

    Die deutschen Großhandelspreise im September sowie aus Frankreich und Italien die Industrieproduktion im August dominieren am Vormittag den Handel. Am Abend gibt es in den USA eine Auktion zehnjähriger Staatsanleihen. Quartalszahlen legt Google vor.

  • Donnerstag

    Der nachrichtenreichste Tag der Woche. Hier stehen die Verbraucherpreise im September, die Verschuldung der öffentlichen Haushalte und das Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute im Mittelpunkt. Dazu kommender EZB-Monatsbericht und aus den USA das Handelsbilanzsaldo, die Importpreise und eine Auktion 30-jähriger Staatspapiere. Ihre Bücher öffnen Ahlers und Südzucker.

  • Freitag

    Die deutschen Insolvenzen im Juli sowie die Industrieproduktion für den Euro-Raum im August stehen an. An der Wall Street bestimmt der Konsumklimaindex der Uni Michigan das Geschehen. Ihre Quartalszahlen präsentieren unter anderem Wells Fargo.

Die Bereitschaft der EZB, Anleihen hoch verschuldeter Euro-Länder wie Spanien zu kaufen, hatte die Finanzwerte vor allem im September noch nach oben getrieben. Bedingung für das Eingreifen der Notenbank ist allerdings, dass die betroffenen Staaten zunächst einen Hilfsantrag stellen. Der europäische Bankenindex war im September um mehr als neun Prozent nach oben geschossen. Seit Monatsanfang kommt er auf ein Plus von 3,7 Prozent.

  • 08.10.2012, 12:03 Uhrhagadi

    Die finnischen, niederländischen und deutschen Finanzminister hatten überraschend erklärt, dass der geplante Mechanismus zur direkten Bankenrekapitalisierung über den ESM lediglich bei zukünftigen Bankenrettungen Anwendung finden wird, nicht aber bei älteren Fällen.
    Die traurige Bilanz, dass von 17 Mitgliedern der Eurozone in Bälde jetzt schon fünf (Griechenland, Irland, Portugal, Spanien, Zypern) die diversen Rettungsschirme in Anspruch nehmen.

    Und das weitere vier Mitgliedsstaaten auf der Kandidatenliste stehen (Slowenien, Italien, Frankreich, Belgien), bietet selbst den Euphorikern wenig Anlass zur Freude und kann kein Gericht der Welt verbieten.

    Selbst für Bundesstaaten wie Deutschland, Österreich, Belgien oder Spanien wäre ein europäischer Bundesstaat existenzgefährdend: Praktisch alle wesentlichen Zuständigkeiten der nationalen Bundesebene würden bei einem europäischen Bundesstaat nach Brüssel wandern und die nationalen Bundesstaaten wären dann nichts anderes mehr als nur noch leere Hüllen.

  • 08.10.2012, 11:42 UhrTimmy0906

    einfach super :-)

  • 08.10.2012, 11:15 UhrStula

    Jo klar - haben wir Dich längst vermisst,
    Ich dachte schon, Du hättest Dich verpisst:
    Mit deinem Zuffenhausener-Gerät abgehau`n,
    weil der Börse schenkst Du nicht mehr Vertrau`n.
    Doch nun bist Da, rappst schön weiter
    das Lied von den Kursen mit der unendlichen Leiter.
    Jeder soll mit drauf und höher steigen,
    wer sich nicht traut, ist dumm und sollte schweigen.
    Kurse gen Himmel, das ist euer heiliges Wort;
    So dachte in Babel einst auch gewisser Nimrod.
    Doch höher geht`s nur, wenn sich noch Deppen finden,
    die euch noch glauben, denen könnt`einen Bären aufbinden.

Ratgeber Geldanlage

Die beste Strategie für das eigene Vermögen: Der Ratgeber von Handelsblatt Online erklärt Grundlagen, Chancen und Risiken von Investments in Aktien, Fonds, Anleihen, Zertifikaten und Zinskonten. Anleger erfahren, wie sie die passenden Produkte auswählen und unkalkulierbare Risiken vermeiden. Mehr…

  • Depot-Contest
  • ANZEIGE
Depot-Contest : Wer am meisten aus Geld macht

Wer am meisten aus Geld macht

Welcher Vermögensverwalter ist der beste? Finden Sie es heraus: Wir lassen 30 Profis beim DAB-Depot-Contest gegeneinander antreten.

ANZEIGE
  • Tagesgeld-Vergleich

    Top-Kondtionen für Tagesgeld, inklusive Gebühren, Einlagensicherung und Abgeltungsteuer.

  • Festgeld-Vergleich

    Der Rechner sucht die höchsten Zinsen für Festgeld für jede Laufzeit und Höhe des Anlagebetrages.

  • Girokonten-Rechner

    Kosten für das Konto ermitteln, inklusive Entgelte für Kreditkarten sowie Dispo- und Guthabenzinsen.

  • Rendite-Rechner

    Der Zins entspricht nicht immer der Rendite. Welche Erträge Anlagen tatsächlich bringen.

  • Ratenkredit-Vergleich

    Die besten Angebote für Ratenkredite vergleichen. Für verschiedenen Bonitätsstufen.

  • Ratgeber Geldanlage

    Die beste Strategie für Ihr Vermögen: Grundlagen, Chancen und Risiken verschiedener Investments.

  • Rendite-Risiko-Radar

    Die Renditen für Aktienindizes, Rohstoffe oder Rentenindizes nach Zeiträumen berechnen.

  • Sparbrief-Rechner

    Die interessantesten Offerten für Sparbriefe mit einer Laufzeit zwischen einem und zehn Jahren.

  • Depot

    Erstellen Sie ein virtuelles Depot, mit dem Sie Ihre Strategie testen und Kursentwicklungen verfolgen.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen

  • Bausparrechner

    Der Bausparberater hilft den passenden Bausparvertrag zu finden.

  • Finanzierungsplanung

    Der Kassensturz zeigt, wie viel Kredit sich Immobilienkäufer leisten können.

  • Baugeld-Vergleich

    Die individuell günstigsten Anbieter von Baufinanzierungen im Vergleich.

  • Forward-Darlehen

    Die besten Konditionen für die Anschlussfinanzierung: Bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung.

  • Wohnriester-Vergleichsrechner

    Welche Bauspartarife mit Riesterförderung Top sind, zeigt der Vergleichrechner.

  • Eigenheim-Rechner

    Der Rechner zeigt, welche Raten sich Immobilienkäufer bei Kredit leisten können.

  • Notar- und Grundbuchrechner

    Die Nebenkosten machen beim Immobilienkauf einige tausend Euro aus. Wie viel Sie zahlen müssen.

  • Tilgungsrechner

    Der Rechner zeigt, wie die Restschuld bei Baudarlehen sinkt und wie sich Sondertilgungen auszahlen.

  • Zinsentscheidung

    Immobilienbesitzer können ausrechnen, ob sie Kredite kurz- oder langfristig festschreiben sollten.

  • Angebotsvergleich

    Niedrige Zinsen sind nicht alles. Vergleichen Sie die Baugeld-Offerten von mehreren Banken.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen

  • Renten-Rechner

    Welches Vermögen und welche Sparraten Sie aufbringen müssen, um eine Rentenlücke zu decken.

  • Ratgeber Versicherungen

    Rundum geschützt: Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie sich optimal gegen Risiken absichern

  • Wohnriester-Vergleichsrechner

    Welche Bauspartarife mit Riesterförderung Top sind, zeigt der Vergleichrechner.

  • Immobilien-Wertfinder

    Finden Sie Miete- und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße mit einem interaktivem Tool.

  • Ratgeber Altersvorsorge

    Clever sparen für den Ruhestand: Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie eine solide Altersvorsorge planen.

  • Rendite-Risiko-Radar

    Die Renditen für Aktienindizes, Rohstoffe oder Rentenindizes nach Zeiträumen berechnen.

  • Sparbrief-Rechner

    Die interessantesten Offerten für Sparbriefe mit einer Laufzeit zwischen einem und zehn Jahren.

  • Baugeld-Vergleich

    Die individuell günstigsten Anbieter von Baufinanzierungen im Vergleich.

  • Forward-Darlehen

    Die besten Konditionen für die Anschlussfinanzierung: Bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung.

  • Tilgungsrechner

    Der Rechner zeigt, wie die Restschuld bei Baudarlehen sinkt und wie sich Sondertilgungen auszahlen.

  • Eigenheim-Rechner

    Der Rechner zeigt, welche Raten sich Immobilienkäufer bei Kredit leisten können.

  • Auto-Versicherungsvergleich

    Mit dem Auto-Versicherungsvergleich können günstige Versicherungen suchen aund damit ihre Kosten reduzieren.

  • Alle Rechner und Tools

    Übersichtsseite aller Rechner, Vergleiche und Tools für Finanzen, Immobilien, Jobs und vieles mehr.

  • Weitere Tools anzeigen