FrankfurtGute Nachrichten aus Griechenland haben den Dax zum Wochenstart weiter steigen lassen. Am Montag schaffte es der deutsche Leitindex mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 6918 Punkte erstmals seit Anfang April wieder über die 6900-Punkte-Marke. Damit knüpfte er an seinen knapp vierprozentigen Kurssprung vor dem Wochenende an.
Der MDax legte am Montag um 1,23 Prozent auf 11.125 Punkte zu - bis zum gut fünf Jahre alten Rekordhoch fehlen dem Index der mittelgroßen Unternehmen damit weniger als 400 Punkte. Für den TecDax ging es um 1,29 Prozent auf 795 Punkte nach oben. Der Euro kostete bei Börsenschluss etwas über 1,24 Dollar. In Madrid legte der spanische Leitindex IBEX in der Spitze um 4,4 Prozent zu, nachdem der Handel am Morgen wegen technischer Probleme unterbrochen worden war.
+ 1,0 Prozent
+ 1,25 Prozent
+ 0,35 Prozent
- 0,58 Prozent (Schlusskurs vom 11.10)
1,2921 Dollar (+ 0,4 Prozent)
1.769 Dollar (+ 0,4 Prozent)
116,48 Dollar (+ 1,3 Prozent)
Die griechische Regierung hatte sich am Sonntag mit den internationalen Kreditgebern auf die Eckpunkte eines weiteren, milliardenschweren Sparpakets geeinigt. Dass der spanische Ministerpräsident ein Gesuch für weitere Rettungshilfen nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen hatte, habe zudem Hoffnungen auf baldige und energische Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) wie den Kauf spanischer Anleihen genährt, sagte Marktstratege Ishaq Siddiqi von ETX Capital. Dies spiegelte sich auch in den leicht rückläufigen Renditen für Staatsanleihen der Euro-Problemländer wider: So fiel etwa in Spanien die Rendite für zehnjährige Papiere weiter von der als kritisch erachteten Sieben-Prozent-Marke zurück.
„Marktseitig rechnet man nun damit, dass bereits im September die ersten Anleihekäufe von italienischen und spanischen Papieren vollzogen werden“, schrieb Helaba-Analyst Christian Schmidt in einem Kommentar. Auch die Analysten von Barclays Capital urteilten in einem Kommentar: „Die Wahrscheinlichkeit weiterer Zentralbank-Maßnahmen bleibt hoch.“ Dies seien gute Voraussetzungen für Kursgewinne bei riskanteren Anlagen wie Aktien.
Sowohl die EZB als auch die amerikanische Notenbank Fed hatten es in der vergangenen Woche bei ihren Zinsentscheiden vermieden, neue Maßnahmen anzukündigen. Doch die Börsianer erwarten, dass Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), schon bald die „Bazooka“ einsetzen und beispielsweise ein Anleihe-Aufkaufprogramm für die kriselnden EU-Länder auflegen wird. Dabei kommt es weniger auf den Zeitpunkt der Ankündigung für neue Hilfen an, sondern nur auf die Grundhaltung der EZB - und die ist klar: Draghi wird den Euro um jeden Preis retten.
Bauindex und Sentix-Konjunkturindex für Deutschland. Zahlen melden Landesbank Berlin, SHW, Tipp24, Easyjet.
Britische und italienische Industrieproduktion sowie italienische Wachstumszahlen, schweizerische Arbeitslosenquote und Verbraucherpreise. Bei den Unternehmen veröffentlichen Zahlen: Bridgestone, Pfeiffer Vacuum, Lanxess, Leoni, Münchener Rück, Air Berlin, Voestalpine, Air France KLM, Walt Disney.
Deutsche Industrieproduktion, US-Produktivität. Die Bank von Japan beginnt ihre geldpolitische Sitzung. Bei den Firmen liefern Zahlen: Nikon, Axel Springer, Stada, Fraport, Brenntag, Klöckner & Co, Douglas, Heidelberger Druck, Evotec, Freenet, Gigaset, Grammar, SAS, OMV, Swisscom, ING, Rio Tinto, News Corp, J.C. Penney.
Chinesische Industrieproduktion sowie Erzeuger- und Verbraucherpreise, japanisches Verbrauchervertrauen, Ifo-Wirtschaftsklima für den Euro-Raum, US-Zahlen zum Arbeitsmarkt sowie zur Handelsbilanz. Firmendaten veröffentlichen Rhön Klinikum, Lufthansa, Deutz, Symrise, Bilfinger Berger, Commerzbank, MLP, OVB, Deutsche Telekom, Cewe Color, Jungheinrich, TAG Immobilien, Patrizia Immobilien, Palfinger, Aegon, Aviva, Nestlé, Swiss Re.
Chinesischer Außenhandel, deutscher Verbraucherpreisindex, französische Industrieproduktion, US-Einfuhrpreise. Zahlen von Thyssen-Krupp, Rheinmetall, Hannover Rück, TUI, Deutsche Postbank, Drillisch IVG Immobilien, Bechtle.
Bei genauer Betrachtung werde „ziemlich deutlich“, dass etwas Großes auf dem Weg ist, erklärte Jim O'Neill, Chairman von Goldman Sachs Asset Management, in einer Kundennotiz. Das Ausbleiben von Zentralbank-Aktionen in der vergangenen Woche, die Draghi-Kommentare vergangene Woche und der Besuch des US-Finanzministers Tim Geithner in Deutschland deuten auf einen Eingriff in den kommenden Wochen hin, der „durchdachter ist, als viele annehmen“.
Optimismus versprüht auch Wolfang Duwe von der Bremer Landesbank. Der Markt habe die Äußerungen von EZB-Präsident Mario Draghi verarbeitet, daher könne es weiter nach oben gehen. „Außerdem ist die Bewertung des Marktes günstig“, fügt Duwe hinzu. Weniger euphorisch ist Marktstratege Jörg Rahn von Marcard, Stein & Co. Er schließt auch Kursverluste in der neuen Woche nicht aus, da der Dax sich zuletzt gut entwickelt hat. Seit Ende Juni hat der Leitindex rund zehn Prozent gewonnen. „Es wird sehr volatil an den Märkten bleiben, denn die EZB hat keine konkreten Maßnahmen angekündigt. In den nächsten Wochen wird es daher viele Spekulationen geben darüber, ob, wann und was da kommen wird.“

Die Heidelberger Druckmaschinen wird es immer geben,egal
unter welcher Führung. Es werden noch mehrere tausende
Arbeitsplätze abgebaut werden müssen. In dieser Phase ist
das Unternehmen natürlich ein absoluter Übernahmekandidat.
Hallo, das Unternehmen macht immer noch einen Umsatz
geschätzt in 2012/2013 von 2300 Millionen. Es gibt in
DL zig Unternehmen, deren Aktienkursen weitaus höher sind,
die Bilanzen schlechter sind, die Manager auch nichts taugen.
Selbst wenn das Unternehmen noch Kapital benötigt, bekommt
es dies und den Verpackungs u. Digitaldruck wird es immer
geben. HD ist ist eine Marke, die sich nicht kleinkriegen lässt.
In 5 J. werden wir es sehen!
MfG
Walter Schmid

Meines Erachtens haben Heidelberger Druckmaschinen noch zwei, maximal drei, Jahre, um wieder auf die Beine zu kommen. Länger reicht das Geld nicht, auch wenn man sich diesbezüglich bedeckt hält ("Wir sind mittelfristig gut finanziert."). Was auch immer unter mittelfristig zu verstehen ist.
Tolle Maschinen, aber ein höchstens durchschnittliches Management. Man hat zu viele Leute in den Vorstand genommen, die fast nichts anderes kennen als HDM. Betriebsblinde, die noch in Erinnerungen an die legendären Zeiten frönen.
Nun ein externer CEO, letzte Chance HDM.

Es gibt tausende Zertifikate und Optionsscheine am Markt,die die
Großbanken aufgelegt haben. Wenn die Kurse meinetwegen
sehr stark über mehrere Tage ansteigen z.B im Dax oder bei
Unternehmen, dann wird von Bankenseite massiv interveniert um
Knockoutschwellen zu reißen, um so Geld einzusammeln.
Da gibt es weltweit Herscharen von Bankern, die nur da für da
sind, vielleicht in Absprachen mit anderen Banken, was allerdings
verboten ist, massiv zu Shorten um eben Schwellen zu reißen und
abzukassieren. Der eigentliche Wert des Unternehmens hat mit
dem Aktienkurs nichts gemein. Jeder Privatanleger muss abschätzen können wann er einsteigt,d.h auch für mehrere Jahre liegenlassen.Beispiel: Ich gebe dem Weltmarktführer
Heidelberger Druck ca.5 Jahre Zeit sich zu erneuern. Es sind etwa
um die 200 Millionen Aktien im Umlauf. Die meisten Zocker sind
Investmentbanken und Hedgefonds, die die hohen Umsätze
generieren.Aber es mischen auch Privatleute mit. Tun sie das
über 5 Jahre dann sind die Depots sehr stark in privaten Händen.
Sind die privaten sehr diszipliniert und verkaufen kaum, dann
kann der Kurs sich in wenigen Jahren vervielfachen( Schuler,
Elexis , Infineon). Ich lege mich jetzt fest und werde
morgen für um einen Euro investieren. Kursziel in 5J. ca. 5 Euro
Das nennt man weitblickend investieren und nicht rumzocken.
Mehr möchte ich nicht dazu sagen, denn das Wertvollste sind
für mich meine Erfahrungen. Bitte nicht nachkaufen! Einfach liegenlassen mehr nicht. Disziplin ist das Wichtigste und nicht
die Gier!
MfG
Walter Schmid






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