FrankfurtBis kurz vor Schluss sah es an der Frankfurter Börse nach einem eher schwachen Handelstag aus. Schwache Vorgaben aus Asien warfen den Dax schon am Morgen zurück, verhaltene Erwartungen an die Zahlen von Goldman Sachs und JP Morgan Chase lähmten die Kurse. Auch nach Eröffnung der US-Börsen verharrte der Deutsche Aktienindex im Minus. Erst knapp eineinhalb Stunden vor Börsenschluss nahm der Leitindex fahrt auf. Am Ende reichte es für ein kleines Plus von 0,2 Prozent bei einem Kurs von 7.691 Punkte.
Knapp 30 Prozent hat der Dax 2012 zugelegt. Weil Deutschlands Topkonzerne bestens aufgestellt sind, hält der Aufwärtstrend in diesem Jahr an, sagen Experten.
Quelle: Handelsblatt, Stand: 30.12.2012
Nomura: 8.890 Punkte
8500 Punkte erwarten Baader Bank, Commerzbank, Haspa und LBBW
Bank of America Merrill Lynch und Warburg: 8400 Punkte
BHF-Bank und Hauck & Aufhäuser: 8300 Punkte
Santander Bank: 8250 Punkte
Helaba, HSBC Trinkaus, Landesbank Berlin, Natixis, WGZ-Bank: 8200 Punkte
VP Bank: 8100 Punkte
BNP Paribas: 8084 Punkte
Der Schnitt aller befragten Experten liegt bei 8029 Punkten
8000 Punkte erwarten bis Ende 2013 Bankhaus Lampe, Bayerische Landesbank, Dekabank, Deutsche Bank und Unicredit
7800 Punkte sehen Bank Julius Bär, Berenberg Bank, DZ Bank, NordLB und UBS
JP Morgan: 7785 Punkte
Postbank: 7750 Punkte
Fürst Fugger Privatbank: 7600 Punkte
Bank Sarasin: 7500 Punkte
National Bank: 7300 Punkte
Sociètè Gènèrale: 7250 Punkte
Bankhaus Ellwanger & Geiger: 6900 Punkte
Die zweite Reihe schlug etwas stärker nach oben aus. Der MDax beendete den Mittwoch mit einem Aufschlag von 0,5 Prozent auf 12.321 Zähler und der TecDax notierte 0,4 Prozent fester auf 863 Punkte.
Doch das Ergebnis der heutige Handelstages ist mit Vorsicht zu genießen. Die Umsätze bewegten sich auf sehr niedrigem Niveau. Bei vielen Anlegern überwog die Skepsis. Auch als am frühen Nachmittag die Quartalsberichte von Goldman Sachs und JP Morgan Chase veröffentlicht wurden, die teilweise die Erwartungen der Experten übertrafen, stieg die Zahl der Transaktionen nicht nennenswert.
"Viele Anleger wollen abwarten, wie die Bilanzsaison in den USA weiter verlaufen wird, ehe sie sich neu positionieren", sagte ein Händler. "Und offenbar sind viele weiter zuversichtlich für die Aktien."
An der Wall Street kamen die Börsen nur zäh voran. Der Dow Jones verzeichnete nach Frankfurter Börsenschluss ein Minus von 0,2 Prozent auf 13.512 Punkte, der S&P 500 notierte unverändert auf 1.473 Punkte und der Nasdaq kam auf ein Plus von 0,5 Prozent auf 2.736 Zähler.
Angesichts der guten Bilanzen der US-Banken zeigten sich die deutschen Geldinstitute eher kraftlos. Die Commerzbank gab 0,8 Prozent nach und die Deutsche Bank stieg lediglich um 0,1 Prozent. Die deutschen Banken leiden unter anderem an Gewinnmitnahmen.
Der Reisekonzern TUI sprang am Mittwochnachmittag augenblicklich deutlicher ins Plus. Insiderberichten zufolge strebt der Konzern einen Zusammenschluss mit seiner britischen Tochter Tui Travel an. Favorisiert werde derzeit ein sogenannter Reverse Takeover, bei dem TUI Travel den Mutterkonzern TUI AG kaufe, sagten drei mit der Sache vertraute Personen zu Reuters. "Die Idee ist, zwei Unternehmen aus der gleichen Branche zusammenzubringen", erläuterte ein Insider aus dem Umfeld eines der größten Aktionäre. Hauptantrieb seien die Kostensenkungen, die durch solche eine Transaktion zu erzielen seien. Die Papiere, die bis dahin nicht nennenswert fester notierten, katapultierten sich nach der Meldung auf ein sattes Plus von 5,7 Prozent und eroberten damit die Spitze im MDax.

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Börse ist Psychologie,
oder wer sich rühmt mit seinen Gewinnen,
auf den darf man nicht hören.

In 2 Jahren über 1,5 Mio. € Netto (nach Abzug aller Gebühren, Overhead(kosten) wie Reuters etc. und Steuern) durch konsequentes Daytrading in Futures und Aktien verdient. Ich bin ganz zufrieden.
Schönen Feierabend. Jetzt " Work-Life-Balance ".






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