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Börse Frankfurt: Dax startet schwach in den September

Der Dax konnte von guten US-Daten profitieren. Der Einkaufsmanager der Industrie verbreitete Zuversicht und ließ den Dax nach oben schnellen. Jedoch hielt die Freude nicht lange und Nervosität machte sich wieder breit.

Setzt der Dax seine Talfahrt vom August im September fort? Quelle: dpa
Setzt der Dax seine Talfahrt vom August im September fort? Quelle: dpa

Der Dax begann den September turbulent: Schwach gestartet deutete alles daraufhin, dass der Dax seine Verlustserie aus dem August, in dem er rund 19 Prozent einbüßte, weiter fortsetzten würde. Bis zum Nachmittag befand sich der deutsche Leitindex im Minusbereich und aufgrund fehlender Nachrichten gab es nur Seitwärtsbewegungen im Dax.

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Vor Eröffnung der US-Börsen wurden positive Zahlen zu den Erstanträgen zur Arbeitslosenhilfe aus den USA veröffentlich, die aber keine Wirkung entfalten konnten, da im gleichen Zug die Produktivität der USA stärker als erwartet gesunken war.

Aber auch die Eröffnung der US-Börse vermochte nicht die Stimmung an der Märkten zu verändern, da Dow Jones, S&P-500 und Nasdaq-100 zum Vortag kaum eine Veränderung vorweisen konnten. Dann aber schlug die Stimmung augenblicklich um.

Die Bekanntgabe des Einkaufsmanagers der Industrie (ISM) aus den USA brachte den erwarteten Impuls und ließ die Börsen steigen. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager fiel zwar leicht von 50,9 im Vormonat auf 50,6 Punkten, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Donnerstag mitteilte. Das Barometer blieb aber überraschend über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Experten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 48,5 Punkte gerechnet. Der Dax schnellte in der Folge nach oben und erreichte in der Spitze 5.794 Punkte, womit er sogar leicht im Plus lag. Sein Tagestiefpunkt markierte er bei 5.639 Punkten und lag dabei mehr als zwei Prozent im Minus. Auch MDax und TecDax konnten im Plus notieren.

Jedoch verflog der Optimismus so schnell wie er gekommen war. Trotz aller strahlenden Nachrichten überschatteten die schwache US-Konjunktur und die Euro-Krise weiterhin alle positiven Meldungen. Der Dax gab sein Plus wieder ab und schloss den heutigen Handelstag mit 0,9 Prozent auf 5.733 Punkten deutlich im Minus. Der MDax beendete den Donnerstag mit einem Minus von 0,1 Prozent auf 9.170 Punkte und der TecDax gewann mit plus 0,05 Prozent auf 754 Punkte nur leicht.

Auch die US-Börsen konnten ihre Gewinne, ausgelöst durch den ISM-Index, nur kurz halten. Der Dow Jones verlor 0,1 Prozent auf 11.608 Punkte und der breite gefasste S&P500 notierte ebenfalls 0,1 Prozent auf 1.217 Zähler schwächer. Nur die Technologiebörse Nasdaq konnte mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 2.242 Punkte leicht zulegen.

Insgesamt bleiben die Märkte weiterhin nervös. Die Dauerthemen US-Konjunktur und Euro-Krise lassen die Sorgenfalten bei den Anlegern immer wieder hervorkommen, wenn gute Nachrichten fehlen. Dann neigen diese zu Gewinnmitnahmen, die die Märkte in Europa und den USA belasten.

Der Tag an den Märkten (Stand 11:00 Uhr)

Auf dem deutschen Aktienmarkt standen heute die Aktien der Deutschen Telekom unter Beobachtung. Der Konzern will vor Gericht für den 39 Milliarden Dollar schweren Verkauf von T-Mobile USA an AT&T kämpfen. Am Mittwoch war die Aktie knapp acht Prozent eingebrochen, nachdem bekannt geworden war, dass das US-Justizministerium gegen den Deal klagt. Nach einem wechselhaften Start konnten sich die Aktien der Telekom an die Spitze der Dax-Werte setzten und beendeten den Handelstag mit 2,2 Prozent auf 8,99 Euro im Plus.

Neben der Deutschen Telekom konnten sich auch Fresenius-Aktien im Plusbereich aufhalten. In einem negativ gestimmten Markt konnten die Papiere 0,7 Prozent auf 72,56 Euro zulegen. Börsianer verwiesen auf den defensiven Charakter des Gesundheitskonzerns, der angesichts der wieder erhöhten Unsicherheit vor den wegweisenden US-Daten besonders gefragt sei.

  • 01.09.2011, 19:01 Uhryogi

    ... und es zu allem überfluss auch noch drauf haben, gell k.h.a.?

  • 01.09.2011, 18:58 Uhryogi

    ach, da ist doch jedes wort zuviel.
    es ist der neid.
    neid auf menschen, die vor allem besser drauf sind als er!

  • 01.09.2011, 18:53 Uhrguenni7

    Sehe ich auch so.
    Etwas schade ist, das wenn es turbulent wird,
    er natürlich keine Zeit mehr hat Tipps zu schreiben :-(
    Aber seine Prognosen liegen eigentlich immer ganz gut,
    guter Indikator also :-)
    kha ist ein guter Indikator, ein Kontra-Indikator :-)

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