
FrankfurtDie Anleger haben am Dienstag an der Frankfurter Börse zurückhaltend agiert. Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch wagten sich die Akteure kaum aus der Deckung. Bei Börsenschluss notierte der Dax dennoch 0,2 Prozent fester bei 7.848 Punkten, nachdem er am Mittag bis auf 7.800 Punkte abgesackt war. Nach einem kurzzeitigen Fünfjahreshoch von 7.871 Zählern war das deutsche Börsenbarometer am Montag mit einem Verlust von 0,32 Prozent und 7.833 Punkten aus dem Handel gegangen.
Der MDax verlor bis zum Abend 0,5 Prozent auf 12.694 Punkte. Der TecDax gab 1,5 Prozent auf 875 Zähler nach.
„Es sieht so aus, als ob die Investoren eine kurze Pause einlegen und auf weitere Impulse warten“, schreibt Roger Peeters, Analyst bei Close Brothers Seydler, in einem Kommentar. In Erwartung einer Stabilisierung der Weltkonjunktur war der Dax zuletzt von einem Fünf-Jahres-Hoch zum nächsten geeilt. Auch der Euro hat mit Kursen um die 1,3450 Dollar seit Tagen Oberwasser.
Der international beachtete Index basiert auf einer Befragung von etwa 7000 Unternehmen aus Bau, Einzelhandel und Industrie. In einem Fragebogen beurteilen sie ihre gegenwärtige Geschäftslage sowie die Erwartungen für die Zukunft. Beide werden im Geschäftsklima zusammengefasst. Der Index ergibt sich aus dem Saldo der Antworten "gut" und "schlecht".
Der vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) herausgegebene Index beruht auf der Befragung von 350 Analysten und Finanzmarktexperten. Sie geben dabei ihre Einschätzung über die künftige Wirtschaftsentwicklung ab. Der Index zur mittelfristigen Konjunkturentwicklung ergibt sich aus der Differenz der positiven und negativen Erwartungen über die künftige Wirtschaftsentwicklung. Er wird zur Monatsmitte erhoben.
Wird von der britischen Forschergruppe Markit erhoben. Er beruht für Deutschland auf Umfragen unter Einkaufsmanagern von 500 repräsentativ ausgewählten deutschen Industrieunternehmen. Bestandteile des Index sind Auftragseingänge, Preise und Beschäftigung. Der Index hat einen relativ kurzen Vorlauf gegenüber der Produktion.
Der BDI ist ein Preisindex für die Verschiffungskosten wichtiger Rohstoffe wie Stahl, Eisenerz, Kohle und Getreide auf Standardrouten. Er wird durch das Angebot an frei stehendem Schiffsladeraum und die Hafenkapazitäten beeinflusst. Da Rohstoffe als Vorprodukte am Anfang der Wertschöpfungskette stehen, ist der BDI ein guter Frühindikator für die Weltkonjunktur.
Der GfK-Konsumklimaindex soll die Konsumneigung der Privathaushalte abbilden. Hierfür befragt das Institut monatlich 2000 repräsentativ ausgewählte Personen über ihr Anschaffungs- und Sparneigung auf Sicht von 12 Monaten sowie über ihre Erwartungen zur Gesamtwirtschaftlichen Situation.
Das Geldmengenaggregat M1 umfasst den Bargeldumlauf und Sichteinlagen (jederzeit verfügbare Einlagen, zum Beispiel auf Girokonten). Sie ist ein Indikator für die Transaktionshäufigkeit in einer Volkswirtschaft. Steigt die Geldmenge M1, so wird in der Regel auch mehr gekauft.
Auf der Handelsblatt Prognosebörse handeln Teilnehmer ihre Erwartungen über die Entwicklung von sechs Konjunkturindikatoren - Bruttoinlandsprodukt, Inflationsrate, Arbeitslosenzahl, Exporte, Bruttoanlageinvestitionen und ifo-Index - über virtuelle Aktien. Der Ansatz stützt sich nicht auf das Wissen einzelner Experten, sondern auf das gesammelte Wissen aller Teilnehmer. Jeder Interessierte kann kostenlos ein Konto eröffnen und von dort Konjunkturindikatoren als Aktien handeln: Je nach seinen persönlichen Erwartungen über die Entwicklung eines Indikators, kauft oder verkauft er Aktien.
Die entscheidende Frage sei nun, ob die gute Stimmung auch nach der Fed-Sitzung am Mittwoch anhält, sagten Börsianer. Die US-Notenbank will sich am Mittwoch dazu äußern, wie sie die konjunkturelle Lage der weltgrößten Volkswirtschaft einschätzt.
Die Analysten der Commerzbank gehen davon aus, dass die Fed vorerst an ihrem Kurs festhält: Die Warnschwellen für Inflation und Arbeitslosenquote seien noch weit entfernt, so dass die US-Notenbank keinen Anlass sehen dürfte, etwas an der expansiven Ausrichtung ihrer Geldpolitik zu ändern, schrieben sie in einer Kurzstudie.
Einige Investoren fürchten allerdings, dass die US-Notenbank ihre lockere Geldpolitik angesichts der jüngsten Erholungstendenzen in der US-Wirtschaft bald einschränkt. Derartige Spekulationen erhielten am Nachmittag allerdings einen Dämpfer, weil das US-Verbrauchervertrauen im Januar unerwartet stark zurückging. Analysten erklärten den Rutsch mit höheren Abgaben, die seit Januar greifen. Die Geldschwemme der Zentralbanken weltweit gilt als entscheidender Treiber für die Aktienmärkte.
Analysten erhoffen sich Hinweise darauf, ob die Notenbank angesichts zuletzt recht zuversichtlich stimmender Daten ihre Hilfen zurückfahren und absehbar weniger Anleihen aufkaufen wird. Derartige Spekulationen erhielten am Nachmittag allerdings einen Dämpfer, weil das US-Verbrauchervertrauen im Januar unerwartet stark zurückging. Analysten erklärten den Rutsch mit höheren Abgaben, die seit Januar greifen.
Strategisch gesehen gebe es nach der jüngsten Rally keinen allzu großen Druck, Aktien nachzukaufen, sagte Aktienstratege Ian Williams vom britischen Finanzdienstleister Peel Hunt. Technisch sei der Markt überkauft. Aber aus Sicht der Bewertung komme man an Aktien nicht vorbei. Während europäische Dividendentitel derzeit im Schnitt vier Prozent Rendite abwerfen, sind es bei den als sicher geltenden Anleihen um die zwei Prozent. Die runde Marke von 8000 Punkten bleibt gleichwohl im Fokus der Anleger.

Die jüngste Ralley läuft seit 5900 und wurde mit dem ESM Euro Beschluss Ende Mai/Anfang Juni 2012 ausglöst.Später kam dann Draghi,Bernanke wie so immer,das BVG,die Jahresendralley usw. .Hauttreiber sind natürlich die viel zu niedrigen Zinsen fast weltweit.Wir hatten noch nie so niedrige Zinsen, über eine so lange Zeit,selbst nach dem Platzen der Internetblase nicht.
Aber in der Tat ist es richtig,das man an der Börse,zu jeder Marktphase, immer darauf angewiesen ist ,dass Investoren bereit sind,höhere Preise,über den eigenen Einstand zu zahlen.

@ Kurzer
Das substanzlose Geschwätz der ewigen Aktiengewinnler, die sich ständig ihrer bombastischen Gewinne rühmen, ist irgendwie völlig unglaubwürdig. Einer hatte sich ja mal geoutet als angeberischer und verlogener Volltrottel, weil er selbst nicht bemerkte wie er seine beiden Idenditäten vertauscht hatte ...... ;-)
Auch dass Shorties armselig sind (und nur verlieren) gehört zu dem substanzlosen Geschwätz, welches in Fachkreisen auch gerne als Großmäuligkeit oder Angeberei bezeichnet wird.
Richtig ist dagegen, dass RESET_2013 heute noch einen Psychater aufsuchen sollte!
Wachstumshormone gibt es übrigens auf Rezept!
Und ernst kann man dieses Forum sowieso nicht nehmen. Es ist nur irgendwie lustig. ;-)






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