Marktberichte

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Börse Frankfurt: Der Dax schließt zwei Prozent tiefer

Was machen die Spanier? Hilfe beantragen - oder doch nicht? Viele Anleger sind verunsichert und verkaufen ihre Aktien. Zudem belasten enttäuschende US-Immobiliendaten den deutschen Leitindex.

DüsseldorfAus Angst vor einer Verschärfung der Schuldenkrise in Spanien haben die Anleger am Mittwoch einen weiten Bogen um die europäischen Aktienmärkte gemacht. Der Dax schloss zwei Prozent im Minus bei 7.277 Zählern. Die Umsätze lagen mit rund 3,7 Milliarden Euro deutlich höher als in den vergangenen Tagen. Der EuroStoxx50 gab 2,4 Prozent auf 2.506 Punkte nach.

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An den US-Börsen ging es ebenfalls nach unten. Dort sorgten neben den Nachrichten aus Europa unerwartet schlecht ausgefallene Daten vom Immobilienmarkt für lange Gesichter. Außerdem äußerte der Präsident der Federal Reserve Bank of Philadelphia, Charles Plosser Zweifel an der Wirksamkeit des US-Stimulusprogramms QE3. Anleihekäufe der US-Notenbank würden ihm zufolge wahrscheinlich nicht das Wirtschaftswachstum oder die Zahl der Neueinstellungen beflügeln. Plossers Einschätzung, dass Anleihekäufe ihr Ziel verfehlen könnten und Unzufriedenheit wegen Spanien ließen die Anleger wieder risikoavers investieren, sagte ein Börsianer.

Der Tag an den Märkten (Stand: 17:35 Uhr)

Aber vor allem die Debatte um einen Hilfsantrag Spaniens zehrte an den Nerven der Anleger. Madrid hat sich für den maroden Bankensektor von den Euro-Staaten eine Kreditzusage gesichert, schreckt bislang aber davor zurück, vollständig unter den Rettungsschirm zu schlüpfen. Für Unruhe an den Märkten sorgten zudem die jüngsten Protestwellen gegen das Sparprogramm der spanischen Regierung. Börsianern zufolge fürchten die Investoren, dass die Pläne zur Haushaltssanierung wieder ins Stocken geraten könnten.

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Auch Deutschlands Wirtschaft ist nach Einschätzung des DIW-Instituts im auslaufenden Sommerquartal kaum noch gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte zwischen Juli und September nur um 0,2 Prozent gestiegen sein, erklärten die Berliner Forscher. Die Stimmung der Firmen habe sich durch die Unsicherheit wegen der Euro-Schuldenkrise merklich eingetrübt. "Die Unternehmen halten sich mehr und mehr mit Investitionen zurück", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

Derweilen Spaniens Wirtschaft kommt nicht aus der Rezession heraus. Das Bruttoinlandsprodukt des hoch verschuldeten Landes sei auch im laufenden dritten Quartal deutlich geschrumpft, teilte die nationale Notenbank in ihrem Monatsbericht mit. Die Wirtschaft verliert bereits seit Ende 2011 kräftig an Fahrt und schrumpfte zuletzt drei Quartale in Folge. Wirtschaftsminister Luis de Guindos hatte am Wochenende gesagt, er rechne für den Zeitraum Juli bis September mit einem Minus von 0,4 Prozent.

Die Woche an den Märkten

  • Montag

    Erkenntnisse über die Stimmung in der deutschen Wirtschaft erhoffen sich die Investoren von der Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimaindexes. Im Blick behalten dürften Anleger auch das Ausscheiden des Handelsriesen Metro und des Lkw-Bauers MAN aus dem Dax. Im Gegenzug steigen der Autozulieferer Continental und der Chemiekonzern Lanxess in den deutschen Leitindex auf. Geschäftszahlen- und -berichte aus den Unternehmen spielen in dieser Woche eine eher untergeordnete Rolle.

  • Dienstag

    Im Anlegerfokus steht vor allem am Nachmittag die Veröffentlichung der aktuellen Daten zum Verbrauchervertrauen in den Vereinigten Staaten.

  • Mittwoch

    Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlicht eine erste Schätzung zur Entwicklung der Verbraucherpreise im September des laufenden Jahres in Deutschland.

  • Donnerstag

    Der im SDax notierte Baumarkt-Konzern Hornbach veröffentlicht seine Zahlen zum zweiten Quartal. Auch die Textilkette H&M (Hennes & Mauritz) präsentiert Unternehmenszahlen. Außerdem gibt die Bundesagentur für Arbeit die Arbeitsmarktdaten für September bekannt. In Übersee präsentieren der Sportartikelhersteller Nike und der Smartphonehersteller Research In Motion ("Blackberry") ihre aktuellen Quartalszahlen. Zudem erfahren Investoren die neuesten Daten zum US-Wirtschaftswachstum.

  • Freitag

    Zum Wochenausklang gibt die japanische Regierung die vorläufigen Daten für die Industrieproduktion im Monat August bekannt.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat unterdessen seine ablehnende Haltung zu dem geplanten Staatsanleihen-Aufkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) bekräftigt. Es stelle sich die Frage, ob die EZB zu einem solchen Aufkauf demokratisch legitimiert sei, sagte Weidmann der "Neuen Zürcher Zeitung" laut Vorab-Bericht aus der Mittwoch-Ausgabe. "Das Programm verteilt Haftungsrisiken zwischen den Steuerzahlern der Euro-Zone um. Das dürfen nur die Parlamente, und diese haben mit den Rettungsschirmen ja auch die passenden Instrumente zur Hand." Zudem gehe es auch darum, ob das Programm letztlich mehr helfe oder mehr schade. "Wenn die Hilfe der Notenbank den Druck von der Politik nimmt, den Reformprozess voranzutreiben, könnte die Überwindung der Krise eher erschwert und verzögert werden."

Nur aus den USA kommen heute maßgebliche Indikatoren, und zwar: Neubauverkäufe im August, wöchentliche Öllagerbestände und die Auktion fünfjähriger US-Anleihen. Landec, Progress Software und Saba Software legen Zahlen vor.

  • 26.09.2012, 21:04 Uhrdeltaone

    Als besonders aussagekräftig gilt der Schädel Atapuerca-5 dem ein Alter von 300.000 bis 500.000 Jahren zugeschrieben An ihm erkennt man über den Augenhöhlen deutlich einen durchlaufenden Überaugenwulst, der über der Nase eine Biegung nach unten aufweist. Aufgrund des breiten Nasenrückens sind die Augenhöhlen recht weit voneinander entfernt. Nase und Unterkiefer treten – einer Schnauze gleich – im Verhältnis zu den Wangenknochen deutlich hervor. Die Stirn ist niedriger als bei den späteren Neandertalern. Charakteristisch für Homo heidelbergensis ist ferner ein großer Ober- und Unterkiefer, wobei sich – wie beim Typusexemplar aus Mauer und bei den Neandertalern – hinter dem dritten Molaren eine Lücke befunden haben dürfte, in die noch ein weiterer Zahn gepasst hätte.

    Das mittlere Gehirnvolumen von zehn in Spanien entdeckten Schädeln beträgt 1274 cm³ bei einer Schwankungsbreite von 1116 bis 1450 cm³. Damit ist es geringfügig kleiner als bei Neandertalern und Jetztmenschen.

  • 26.09.2012, 19:32 Uhrfjv2

    hehe, ein Tippfehler
    Heid.... natürlich :)

  • 26.09.2012, 19:30 Uhrgutmenschensucks

    ich sehe den dax ende des jahres bei ca. 7500-8000. ebenso bin ich felsenfest davon überzeugt, dass er ende 2013 zwischen 8500 und 9000 pkten notiert. so viel billiges geld; banken, die dank mario nicht mehr pleite gehen können. der interbankenhandel wird in schwung kommen, mehr kredite wieder vergeben werden. ergo wird mehr investiert, mehr firmengründungen.das überschüssige geld sucht werte und rendite. und da sind aktien erste wahl. mit bankaktien habe ich seit juni gutes geld verdient. was hat man mich mit hohn und spott überschüttet.auch in den internetforen.
    und nun lasse ich meine pferdchen im düngemittelbereich wiehern! tja, wer zuletzt lacht...

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