Marktberichte

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Krisensichere Aktien: Das Eurogeddon-Depot

Sollte der Euro scheitern, hätte das dramatische Folgen für die Börsen. Anleger brauchen deshalb Aktien, die auch größere Stürme überstehen.

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Givaudan

Der weltgrößte Aromen- und Riechstoffhersteller hat im vergangenen Jahr 252 Millionen Franken verdient. Vor allem der starke Franken und steigende Rohstoffkosten haben den Gewinn des weltgrößten Aromen- und Riechstoffherstellers schrumpfen lassen. Der Genfer Konzern peilt ein jährliches organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent an, bei einem durchschnittlichen Marktwachstum von zwei bis drei Prozent. Große Hoffnungen setzt das Unternehmen dabei auf die Schwellenländer. Bis ins Jahr 2015 soll gut die Hälfte der Umsätze mit Riechstoffen und Aromen in Asien und Lateinamerika erzielt werden. Dafür hat das Unternehmen im abgelaufenen Jahr große Investitionen in Anlagen in China, Brasilien, Mexiko, Argentinien und Russland getätigt. Im Jahr 2011 erzielte Givaudan bereits 42 Prozent seiner Umsätze in Schwellenländern.

Die zunehmende Volatilität der Rohstoffpreise mache die Ergebnisse unberechenbarer, schrieb HSBC-Analyst Sebastian Satz zuletzt in einer Studie. Allerdings könnten der defensive Charakter und die Wachstumsdynamik im derzeitigen Marktumfeld positiv gesehen werden.

Allerdings ist die Aktie bei einem Kurs von derzeit 770 Euro nicht wirklich ein Schnäppchen.

KGV (Prognose 2012): 17,89


Bild: ap