Marktberichte

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Börse Frankfurt: Eine Dax-Woche mit Verlusten

Investoren an deutschen Aktienmarkt hatten es heute schwer und schwankten zwischen Hoffen und Bangen. Wirtschaftsdaten prophezeiten bessere Zeiten, doch die Dax-Anleger trauten dem Braten nicht.

FrankfurtDie Handelswoche ist um - und der Dax steht fast genau da, wo er auch am Anfang der Woche stand. Der Dax hat den Freitagshandel mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 7.702 Punkten beendet, einem Wochenminus von 0,17 Prozent.

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Im Blickpunkt der Anleger waren Konjunkturdaten aus den USA und China. Außerdem beobachteten Investoren gespannt die US-Bilanzsaison. Insgesamt nehme auch in Europa die Risikobereitschaft der Anleger wieder zu, sagte Marktstratege Evan Lucas vom Broker IG am Freitag.

Doch am deutschen Aktienmarkt war von einer erhöhten Risikobereitschaft nichts zu sehen. Christian Schmidt, Marktanalyst der Helaba berichtete von engen Handelsspannen.

Gute Vorgaben kamen aus den USA und aus Asien, die dem Dax aber nur beim Handelsstart halfen. Im Handelsverlauf beschäftigten die USA die Anleger: General Electric hat starke Zahlen vorgelegt. Der große Siemens-Rivale hat trotz des rauen Umfelds in der Weltwirtschaft seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Im vierten Quartal steigerte der US-Konzern seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 39,3 Milliarden Dollar.

Zum Wochenende beschäftigten sich die Analysten auch mit Chinas Wachstumsdaten. Diese Zahlen sind überraschend gut ausgefallen. Im vierten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt um 7,9 Prozent zu, wie das Statistikamt am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Plus von 7,8 Prozent gerechnet.

Die größten Börsenunternehmen der Welt (Stand März 2013)

  • Platz 10

    Chevron

    Marktkapitalisierung: 231 Milliarden Dollar

    Branche: Ölkonzern

  • Platz 9

    Nestle

    Marktkapitalisierung: 134 Milliarden Dollar

    Branche: Konsumgüter

  • Platz 8

    IBM

    Marktkapitalisierung: 138 Milliarden Dollar

    Branche: Technologie

  • Platz 7

    Microsoft

    Marktkapitalisierung: 240 Milliarden Dollar

    Branche: Technologie

  • Platz 6

    General Electric

    Marktkapitalisierung: 240 Milliarden Dollar

    Branche: Mischkonzern

  • Platz 5

    Wal-Mart

    Marktkapitalisierung: 247 Milliarden Dollar

    Branche: Handel

  • Platz 4

    PetroChina

    Marktkapitalisierung: 255 Milliarden Dollar

    Branche: Ölkonzern

  • Platz 3

    Berkshire Hathaway

    Marktkapitalisierung: 257 Milliarden Dollar

    Branche: Investment

  • Platz 2

    Exxon Mobil

    Marktkapitalisierung: 403 Milliarden Dollar

    Branche: Ölkonzern

  • Platz 1

    Apple

    Marktkapitalisierung: 415 Milliarden Dollar

    Branche: Technologie

  • Berechnung

    Der Börsenwert eines Unternehmens (Marktkapitalisierung) wird ermittelt indem man die Gesamtzahl der börsennotierten Aktien mit dem aktuellen Kurs der Aktie multipliziert. Aktien, die sich nicht im Streubesitz befinden werden dabei nicht berücksichtigt.

    Am Beispiel von Apple heißt dies: 938.649.000 Aktien sind im Umlauf, der Kurs der Aktie betrug zum Stichtag der Analyse 425 Dollar. Ergebnis: Ein Börsenwert von rund 398,9 Milliarden Dollar.

Die Aktionäre des kriselnden deutschen Stahlkonzerns Thyssen-Krupp werden außerdem zu einer möglicherweise turbulenten Hauptversammlung in Bochum erwartet. Nach Milliardenverlusten und Kartellverstößen stehen der Aufsichtsrat und der Vorstand in der Kritik.

Club zur Unterwanderung des wirtschaftlichen Sachverstands EU castet gefährlichstes Finanzprodukt

Dieter Bohlen hat damit ausnahmsweise nichts zu tun und gesungen wird auch nicht. Die Europäische Union sucht „das gefährlichste Finanzprodukt“. Das Projekt soll für mehr Transparenz und Anlegerschutz sorgen.

Club zur Unterwanderung des wirtschaftlichen Sachverstands: EU castet gefährlichstes Finanzprodukt

Vor allem Aufsichtsratschef Gerhard Cromme wird sich gegen Angriffe und Rücktrittsforderungen wehren müssen. Kritiker werfen ihm eine mangelnde Kontrolle des früheren Managements vor. Der 69-Jährige lehnt einen Rücktritt ab. Er wird dabei von der mächtigen Krupp-Stiftung um den Konzern-Patriarchen Berthold Beitz gestützt. Die Aktie des Stahlriesen schloss 1,8 Prozent niedriger.

  • 18.01.2013, 19:24 UhrWatch-out

    VIX hits crash ignition button.

  • 18.01.2013, 14:08 UhrHolzkopf

    @Mary

    ich wundere mich auch schon,
    dafür macht uns jetzt X_TRADER ganz besoffen,
    ein ausgekochter Fox,
    mit allen Wassern gewaschen, mit Zertifikat für alle Börsen ,Handelsplätzen und alle möglichen und unmöglichen Derivate und Finanzprodukte.

  • 18.01.2013, 12:39 UhrMary

    @ Holzauge

    Sage mal ganz direkt: Hier fehlen bis zu 74 Wortmeldungen. Es hat im Januar keinen Sinn, sich auf den Loorbeeren auszuruhen.Viel zu viele politische Risiken die plötzlich schlagend werden können im Februar. Die Volatilitätsmatrix freut zwar die Trader ist aber hundsgefährlich; die Einlagensicherung funktioniert nicht, die Kreditvergabe funktioniert nicht,in den Kommunen ist der Bär los,der EUR ist völlig überbewertet, Deutschland braucht im Februar Wachstum- die Amerikaner haben gestern wieder gemogeltmit ihren Zahlen,etc.pp
    Auch strukturell geht das so nicht mit dem HB. Der da oben ist wissenschaftlich falsch. Siehe auch mal 5.1. Plädieren Sie in Zukunft für einen vernünftigen Modus vivendi, der nicht niedigste Instinkte kultiviert. Der DAx muss sich schützen

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