FrankfurtPositive Signale aus der Gruppe der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) haben den Dax am Dienstag gestützt. Der Leitindex schloss am Abend 0,35 Prozent fester bei 7660 Punkten, nachdem er im Tagesverlauf mehrmals das Vorzeichen gewechselt hatte. Für den MDax ging es um 0,4 Prozent auf 12.784 Zähler nach oben. Der TecDax kletterte um 1,1 Prozent auf 890 Stellen.
Nach einem anfänglichen Schlingerkurs sorgten am Mittag die Finanzminister und Notenbankchefs der G7-Länder für einen relativen stabilen Kursverlauf bis zum Börsenschluss. Sie sprachen sich am Dienstag gegen eine Manipulation der Wechselkurse aus. Die Geld- und Fiskalpolitik werde sich weiter an der Binnenwirtschaft orientieren und ziele nicht auf die Wechselkurse ab, heißt es in einer am Dienstag gemeinsam veröffentlichten Mitteilung.
Knapp 30 Prozent hat der Dax 2012 zugelegt. Weil Deutschlands Topkonzerne bestens aufgestellt sind, hält der Aufwärtstrend in diesem Jahr an, sagen Experten.
Quelle: Handelsblatt, Stand: 30.12.2012
Nomura: 8.890 Punkte
8500 Punkte erwarten Baader Bank, Commerzbank, Haspa und LBBW
Bank of America Merrill Lynch und Warburg: 8400 Punkte
BHF-Bank und Hauck & Aufhäuser: 8300 Punkte
Santander Bank: 8250 Punkte
Helaba, HSBC Trinkaus, Landesbank Berlin, Natixis, WGZ-Bank: 8200 Punkte
VP Bank: 8100 Punkte
BNP Paribas: 8084 Punkte
Der Schnitt aller befragten Experten liegt bei 8029 Punkten
8000 Punkte erwarten bis Ende 2013 Bankhaus Lampe, Bayerische Landesbank, Dekabank, Deutsche Bank und Unicredit
7800 Punkte sehen Bank Julius Bär, Berenberg Bank, DZ Bank, NordLB und UBS
JP Morgan: 7785 Punkte
Postbank: 7750 Punkte
Fürst Fugger Privatbank: 7600 Punkte
Bank Sarasin: 7500 Punkte
National Bank: 7300 Punkte
Sociètè Gènèrale: 7250 Punkte
Bankhaus Ellwanger & Geiger: 6900 Punkte
Wie bisher wolle man marktbestimmte Wechselkurse und werde sich weiter eng bei Währungsfragen abstimmen. Der enge Austausch bei den Wechselkursen werde fortgesetzt, und man werde in angemessener Weise kooperieren. Der französische Finanzminister Pierre Moscovici hält eine weltweite Strategie zur Wechselkurs-Koordinierung angesichts des starken Euro für sinnvoll.
Bei Börsenschluss standen die Aktien der Deutschen Börse mit einem Plus von 2,3 Prozent ganz oben im Dax. Nach einer Kaufempfehlung der DZ Bank konnten auch die Aktien der Lufthansa zulegen. Sie verteuerten sich um zwei Prozent. Die jüngsten Berichte über den Fortschritt des Sanierungsprogramm „Score“ seien eine gute Nachricht, weil das Programm die Gewinne in den kommenden Jahren nachhaltig steigere, schrieb DZ-Bank-Analyst Robert Czerwensky in einem Kommentar.
Ebenfalls zu den Gewinnern gehörten die Papiere von Eon, die derzeit von Spekulationen auf eine baldige Verknappung der CO2-Zertifikate durch die EU-Kommission profitieren, wie ein Händler sagte. Sie legten 1,4 Prozent zu. Die Kommission will durch eine Reform des Handels die Zahl der ausgegebenen Rechte minimieren und so für eine Stabilisierung der Preise sorgen. Diese waren zuletzt ordentlich ins Rutschen geraten, wodurch Unternehmen weniger Anreiz haben, ihren CO2-Ausstoß zu reduzieren. Die Konzerne müssen die Verschmutzungsrechte erwerben, um CO2 ausstoßen zu dürfen.
Sollten die Preise wieder nach oben getrieben werden, dürfte das Eon in die Hände spielen, sagte der Händler. Bei dem Konzern spielen Kohlenkraftwerke, die viel Kohlendioxid ausstoßen, eine viel geringere Rolle als beim Konkurrenten RWE. Die Aktien des Essener Konzerns notierten am Dienstag 0,4 Prozent fester. Auch Aktien des Softwareherstellers SAP waren am Dienstag gefragt und verteuerten sich um 1,5 Prozent.
Am unteren Ende des Dax standen am Abend Daimler-Werte (-1,3 Prozent). Aber auch die Papiere der Konkurrenz gaben nach. BMW-Papiere verloren 0,8 Prozent. Verluste gab es auch bei Continental. Den Aktien setzten mit Enttäuschung aufgenommenen Zahlen des Rivalen Michelin zu. Die Papiere des Autozulieferers, der schon im Januar seine Eckdaten für 2012 vorgelegt hatte, fielen um 1,1 Prozent. Michelin notierten 4,3 Prozent schwächer. Außerdem gaben Infineon-Aktien um 1,1 Prozent nach.

@groundedpilot: Du musst das Kleingedruckte lesen. Oder die Finger von einem solchen Zertifikat-Schrott lassen.
Gelegenheit macht weise.

Wenn der DOW endgülig an der 14.000 verreckt, wird der DAX gnadenlos an der 7.000 vorbeirauschen ............

zwar off-topic, aber evtl. kann mir ein währungsexperte auf die sprünge helfen.
bislang habe ich mich nach diversen forex-charts orientiert, gestriger tiefstkurs eur/usd 1,3357.
meinen turbo long ko-schein, basis bei 1,3347 hat es dennoch zerschmetter.
dz-bank schreibt mir folgendes
"Electronic Broking Services kurz EBS ist das relevante Interbankensystem für den Handel in USD. Dieses Produkt bezog
sich auf Kurse auf EBS, wo der Knock-Out in der Nacht von Montag auf Sonntag eingetreten war.
Der aktuelle Basispreis und die aktuelle Knock-Out-Schwelle lagen bei 1,3347 USD. Der Tiefstkurs lag bei 1,3324 USD. Somit kam es zum Knock-Out."
Leider kann ich nirgends Infos und erstrecht keinen Chart für dieses ominöse EBS auftreiben.
Wieso dieses GAP zu den Forex-Charts?
Mfg






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