Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat zum Jahresauftakt einen herben Gewinneinbruch verzeichnet. Der Überschuss brach im ersten Quartal um 48,7 Prozent auf 176,6 Millionen Euro ein, wie das Darmstädter Traditionsunternehmen mitteilte. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie Sondereinflüssen sank binnen Jahresfrist um 8,4 Prozent auf 674,9 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit einem bereinigtem Ebitda von 677 Millionen Euro gerechnet. Den Umsatz erhöhte der Konzern dagegen im Zeitraum Januar bis Ende März leicht um 3,2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro. Merck durchläuft derzeit eine Umbauphase. Der Konzern hatte ein massives Sparprogramm angekündigt, das auch Stellenstreichungen vorsieht. Die Aktien notierten am Ende des Tages 2,8 Prozent niedriger.
Der Hamburger Hafen- und Logistikkonzern HHLA hat mit der gekippten Gewinnprognose seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Die Papiere gaben in der Spitze um über zehn Prozent nach und verließen den Handel knapp neun Prozent leichter. Statt eines Zuwachses um je fünf Prozent erwartet das Management für 2012 nun einen Rückgang des Konzernumsatzes auf 1,1 (Vorjahr 1,2) Milliarden und des Betriebsgewinns auf 200 (Vorjahr 207) Millionen Euro. Das erste Quartal sei hinter den Erwartungen des Marktes zurückgeblieben, sagten Börsianer.
Der Stahlzulieferer SKW Metallurgie hat sich wegen der anhaltend hohen Anlaufkosten für neue Fabriken von seiner Jahresprognose verabschiedet. Das operative Ergebnis (Ebitda) werde unter dem Vorjahreswert von 31,7 Millionen Euro liegen, teilte das bayerische Unternehmen am Dienstag mit. Bislang war SKW von einem Plus ausgegangen. Bereits im abgelaufenen Quartal war das operative Ergebnis binnen Jahresfrist um gut ein Drittel auf sechs Millionen Euro eingeknickt, während der Umsatz um zwölf Prozent auf 113,2 Millionen Euro zulegte. Unter dem Strich konnte sich SKW gerade über der Gewinnschwelle halten, im Vorjahr hatte noch ein Nettogewinn von 4,3 Millionen Euro zu Buche gestanden. Die Titel schlossen gut vier Prozent schwächer.
Der Biotech-Zulieferer Stratec ist weniger zuversichtlich als noch vor wenigen Wochen. Die operative Rendite (Ebit-Marge) werde 2012 und 2013 zwischen 17 und 19 Prozent liegen, teilte das im TecDax gelistete Unternehmen am Montagabend mit. Noch Ende April hatte sich das Management zuversichtlich gezeigt, im Gesamtjahr 2012 und auch 2013 eine Ebit-Marge von mindestens 19 Prozent zu erreichen. Im ersten Quartal hatte die Ertragskraft unter den hohen Kosten für die Entwicklung neuer Analysesysteme gelitten. Die Papiere gaben insgesamt über acht Prozent nach.

@ FriendsTeuro,
mag alles richtig sein aber was hilft denn jetzt das?
Die Lösung und nicht die Ursache wäre mir lieber.
Übrigens es war nicht Dummheit, es ging darum den Großkonzerne, meistens deutsche und französische, alle Türen und Toren zu dem europäischen Markt aufzumachen. Die kleine mussten zwangsläufig dran glauben, es sei denn man macht auf Steuerparadies und dass man dazu jede Menge EU-Behörden bekommt. Da wird auch viel Geld in die Staatskassen gespühlt.

Auch ich wenn Sie damit einverstanden sind. Daß das ich hier seit Dezember 2011 zum teil gelesen habe entbehrt jeglicher Beschreibung

Wenn es einen Weg in ein wie auch immer geartetes seriöses Forum geben sollte, wäre ich daran interessiert.






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