Einziger Verlierer am heutigen Tag war die Commerzbank. Die Papiere von Deutschlands zweitgrößtem Geldhaus gingen mit einem Abschlag von 0,2 Prozent aus dem Handel.
In der zweiten Reihe stachen unter anderem Papiere des Motorenherstellers Deutz hervor. Übernahmehoffnungen sorgten für Kursgewinne des im MDax gelisteten Unternehmens von 6,5 Prozent. Mehr zulegen konnten heute nur Salzgitter und Sky Deutschland (+8,7 Prozent) Einen Gewinnrückgang drückte hingegen Wacker Chemie ins Minus. Die Titel gaben 2,4 Prozent auf 66,68 Euro nach. „Die Zahlen waren schlechter als erwartet“, kritisierte Analyst Harald Gruber von Silvia Quandt Research. Den Ausblick bezeichnete er als entmutigend.
Aus dem Ausland sorgten die Geschäftszahlen von Nokia für Aufsehen. Der finnische Handy-Hersteller, der auf dem wichtigen Smartphone-Markt gegen die Dominanz von Apple und Geräte mit dem Google -Betriebssystem Android ankämpft, musste einen 73-prozentigen Gewinneinbruch einstecken. Die Aktie legte dennoch 2,7 Prozent auf 4,16 Euro zu, weil die Zahlen nicht ganz so schlimm ausfielen wie von Marktteilnehmern befürchtet.
Positive Signale kamen heute vom europäischen Anleihenmarkt. Bei der Versteigerung von Staatsanleihen zu deutlich günstigeren Zinsen konnte Italien am Donnerstag fünf Milliarden Euro einnehmen. Die erfolgreiche Auktion kann als Hinweis auf steigendes Vertrauen auf Investorenseite gewertet werden. Schließlich war es der erste Verkauf seit die Ratingagentur Standard & Poor's das Land Mitte Januar von der Note A um zwei Stufen auf BBB+ herabgestuft hatte.
Für 24-monatige Anleihen wurde ein durchschnittlicher Zinssatz von 3,76 Prozent fällig, im Dezember waren es noch 4,85 Prozent. Für neue 18-monatige Anleihen lag der durchschnittliche Zinssatz bei 3,2 Prozent. Analysten der italienischen Großbank Unicredit nannten die Versteigerung positiv und ein ermutigendes Zeichen für kommende Auktionen.
Der Markt sei besonders rege, nachdem die US-Notenbank am Mittwoch Zinserhöhungen bis Ende 2014 nahezu ausgeschlossen habe, sagte der in London ansässige Experte für Staatsschulden, Nicholas Spiro. Dies dürfte Händler ermutigt haben, in riskantere Anlagen zu investieren, wie beispielsweise Anleihen von wirtschaftlich schwächeren Staaten wie Italien. Weitere Anleihen in Milliardenhöhe will das südeuropäische Land am Freitag sowie am Montag veräußern.
Der Markt kann nicht Recht geben: das ist auch nicht seine Aufgabe.
Bedenken wir lediglich, dass das "freie Spiel der Kräfte" Wesensbestandteil der Märkte sein soll.
Das erklärte Volatilitäten der Gegenwart ebenso, wie jene der Vergangenheit.
Kein Markt war je "fest" - wir Gegenwärtigen neigen dazu das zu überschätzen.
Und wer heutzutage noch überrascht ist über "Innovationsgeschwindigkeiten" sollte sich nicht wundern, zu welchen Wundern "Dromologie" (die Lehre von der Geschwindigkeit, glaubt man nicht nur Virilio) in der Lage zu sein scheint.
stimmt, aber vor 10.000 Punkten wird die BlödZeitung keine AktienTipps geben.
Und zur Zeit wird noch soviel Schwarzgemahlt, dass genügend luft nach oben ist





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