Gefragt waren auch die Papiere von Sixt. Die Stammaktien des Autovermieters verteuerten sich im SDax nach Bekanntgabe eines Vorsteuergewinns über Markterwartungen um knapp ein Prozent auf 17,27 Euro.
Die deutschen Zulieferer für die Solarindustrie profitierten Händlern zufolge davon, dass die meisten EU-Länder nach Angaben von Diplomaten Strafzölle gegen chinesische Photovoltaik-Hersteller ablehnen. Wacker Chemie standen im MDax mit einem Plus von 5,6 Prozent an der Spitze. SMA Solar führten die Gewinnerliste im TecDax mit einem Aufschlag von 5,5 Prozent an. Wacker liefert Polysilizium für die Solarzellen-Produzenten, SMA produziert Wechselrichter. "Für die Zulieferer ist wichtig, dass keine Zölle erhoben werden, die den Wettbewerb und den Zugang zum chinesischen Markt erschweren", sagte ein Händler. Ein knappe Mehrheit der EU-Staaten lehnt Diplomaten zufolge die von der EU-Kommission geplanten Zölle gegen Solarmodule aus China ab. Mindestens 14 der 27 EU-Staaten einschließlich Deutschlands sind gegen die Anti-Dumping-Maßnahme, wie Vertreter der Länder der Nachrichtenagentur Reuters sagten.
Die Bechtle-Titel zogen nach positiven Aussagen von Unternehmenschef Thorsten Olemotz um 4,8 Prozent an, womit sie auch zu den besten Werten im TecDax zählten. Der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ sagte der Manager, dass das Geschäft des IT-Dienstleisters in Deutschland sowie Südeuropa derzeit sehr erfreulich laufe. Sixt-Stammaktien verteuerten sich nach Zahlen um 1,58 Prozent.
Die Umsätze blieben insgesamt dünn, da die Börsen in London und New York feiertagsbedingt geschlossen blieben. Mit gut 500 Millionen Euro lag das Volumen aller gehandelten Dax-Werte am Mittag kaum halb so hoch wie zur gleichen Zeit am Freitag.

"Die Märkte haben Schwierigkeiten zu verstehen, wie sich die Weltwirtschaft entwickelt und welche Auswirkungen die Aktivitäten der Notenbanken haben."
Die Märkte habe jeden Tag das Problem, irgendetwas zu verstehen. Mr. Market, willst du mich heiraten?

Tolle Analyse, was sind Sie klug! Bestimmt schon Milliardär mit der Strategie.
Was kostet sie?

Veto!
Das ist Berichterstattung par excellence.
Muss ich mir von einer Publikation sagen lassen, warum es wie weit wohin geht? Nein, muss ich nicht, will ich nicht. In den ausgebreiteten Gedärmen der bunten Vögel kann ich selbst besser lesen.






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