Marktberichte

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Börse Frankfurt: Wirtschaftsdaten sorgen für Verlusttag im Dax

Enttäuschende Zahlen zum Wirtschaftswachstum aus ganz Europa trübten die Stimmung. Auch die Konjunktur auch in Deutschland schwächelt. Anleger trennten sich von Aktien, der Dax verlor.

FrankfurtDie Euro-Zone steckt tief in der Rezession und sorgt damit für großen Frust an den internationalen Börsenplätzen. Die Indizes in Frankfurt, Paris, Madrid und Mailand verzeichneten am Donnerstag zum Teil deutliche Verluste. Der Euro fiel sogar auf ein Drei-Wochen-Tief von 1,3313 Dollar. Die Wirtschaft der Währungszone ist Ende 2012 so stark zurückgegangen wie seit dem Höhepunkt der Finanzkrise vor knapp vier Jahren nicht mehr. "Die Schuldenkrise bleibt die größte Belastung für die konjunkturelle Entwicklung in der Euro-Zone", urteilten die Analysten der NordLB. "Hieran ändert auch die seit einigen Monaten andauernde Beruhigung an den Finanzmärkten grundsätzlich nichts."

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Die Volkswirtschaften in Deutschland und Italien waren im vierten Quartal 2012 stärker geschrumpft als von den Analysten erwartet. Insgesamt fiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Euro-Zone um 0,6 Prozent. Experten hatten ein Minus von 0,4 Prozent prognostiziert.

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Der Dax verlor gut ein Prozent auf 7631 Zählern. Zweitweise war er um 1,4 Prozent abgerutscht. Der Mailänder Leitindex gab ein Prozent nach, die Börse in Madrid sank um 0,7 Prozent.

Auch die Wall Street notierte zu Handelsschluss in Europa im Minus. Schlagzeilen machte hier der Plan zur größten Übernahme in der Nahrungsmittelbranche überhaupt: Die Investoren Warren Buffett und 3G Capital kaufen den US-Ketchuphersteller H.J. Heinz. Insgesamt wechselt der Konzern für 28 Milliarden Dollar den Besitzer. Heinz-Papiere sprangen um rund 20 Prozent in die Höhe. Die Anteilsscheine der Beteiligungsgesellschaft von Buffett, Berkshire Hathaway, notierten ein Prozent fester. Der Deal gab auch Lebensmittelwerten wie Unilever oder Kraft Auftrieb.

  • 14.02.2013, 07:20 UhrParketthengst_Ffm

    Kommentar zu: Dax könnte auf 9000 Punkte steigen 07:03 Uhr.
    Ex-Bundesbankpräsident:
    Euro-Krise ist für Axel Weber noch lange nicht vorbei
    13.02.2013, 21:12 Uhr. Der Auftritt von UBS-Chefaufseher Axel Weber in Frankfurt wurde mit Spannung erwartet. Über seine Schweizer Bank redet Weber weniger. Die Eurozone stand im Mittelpunkt – und der Ex-Bundesbanker malt ein düsteres Bild.
    - keine Fragen oder?? Dax 5000 ist wesentlich realistischer - es IST mehr als alles an positivem eingepreist.

  • 14.02.2013, 08:06 UhrTimmy0906

    Vielen Dank für die Info. Leider sind solche Aussagen in der Presse nur schwer zu lesen.
    Ich finde es schon wichtig, was ein ehemaliger Bundesbankpräsident zu sagen hat, zumal dieser die Möglichkeit hatte EZB-Präsident zu werden.

  • 14.02.2013, 08:21 Uhrstockpicker1

    Ganz ehrlich, das ist so egal was der DAX in 2013 macht.

    Einen Langfrist-Investor interessiert mehr was der Index bzw. die Aktie in 10,20 oder 30 Jahre machen und welche Anlagealternative zu Aktien über diesen Zeitraum, statt einer 10-jährigen Bundesanleihe bestehen.

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