Marktberichte

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Börse New York: Dow Jones kratzt an der 14.000-Punkte-Marke

Die Wall Street verabschiedete sich in positiver Stimmung ins Wochenende. Für Optimismus sorgten Konjunkturdaten aus China, die überraschend gut laufende Bilanzsaison in den USA - und LinkedIn schaffte einen Rekord.

Auf dem Handelsparkett der New York Stock Exchange: Die Kurse steigen wieder. Quelle: ap
Auf dem Handelsparkett der New York Stock Exchange: Die Kurse steigen wieder. Quelle: ap

New YorkErmuntert von starken Konjunkturdaten aus China und den USA haben Anleger am Freitag an der Wall Street zugegriffen. Gefragt waren vor allem Technologiewerte. Allerdings hielten sich die Gewinne beim Dow-Jones-Index in Grenzen, da Investoren zweifelten, ob der Aufwärtstrend noch lange anhalten wird.

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Finanzmarkt-Experte Terry Morris von der National Penn Investors Trust Company warnte vor überzogenen Erwartungen. "Der Markt hatte einen guten Lauf, und nun fragen sich die Investoren: Was nun? Was müssen wir für eine Zugabe tun?" Die Nasdaq hielt dies nicht davon ab, erneut eine für viele Jahre nicht überschrittene psychologisch wichtige Marke zu knacken. Die Technologiebörse schloss auf dem höchsten Stand seit November 2000, der Dow Jones erreichte zwischenzeitlich den höchsten Stand seit Oktober 2007.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg knapp 0,4 Prozent auf 13.992 Punkte. Im Handelsverlauf pendelte der Leitindex zwischen 13.944 und 14.022 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,6 Prozent auf 1517 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,9 Prozent auf 3193 Punkte.

Auf Wochensicht erhöhte sich der S&P um 0,3 Prozent und die Nasdaq um 0,5 Prozent, während es für den Dow leicht um 0,1 Prozent abwärts ging. Der Dax in Frankfurt ging mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 7652,14 Punkten ins Wochenende. Der EuroStoxx50 gewann 1,3 Prozent auf 2630,30 Zähler. Der Euro konnte sich dagegen nur vorübergehend über der Marke von 1,34 Dollar halten und kostete am Abend 1,3356 Dollar.

Die chinesischen Exporte wuchsen im Januar um 25 Prozent, so stark wie zuletzt im April 2011 und deutlich kräftiger als von Experten erwartet. "Die wirtschaftliche Lage verbessert sich, und die Handelsdaten untermauern den Aufwärtstrend", sagte Anlage-Stratege Hirokazu Yuihama von Daiwa Securities.

Hinzu kamen ermutigende Daten aus den USA. Das US-Außenhandelsdefizit fiel im Dezember auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahren. Den Analysten der Barclays Bank zufolge deutet dies darauf hin, dass die Wirtschaftsleistung im Schlussquartal 2012 doch nicht - wie bislang gedacht - geschrumpft ist.

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