Marktberichte

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Börse New York: Freundliche Job-Zahlen bringen Dow auf Fünfjahreshoch

Der Arbeitsmarkt lässt hoffen, die US-Industrie steht so gut da, wie seit Jahren nicht mehr. Die guten Nachrichten versetzten den US-Börsen zum Wochenende einen kräftigen Schub.

Händler an der New York Stock Exchange. Für den Dow Jones geht es aufwärts. Quelle: AFP
Händler an der New York Stock Exchange. Für den Dow Jones geht es aufwärts. Quelle: AFP

New YorkDie US-Börsen sind nach freundlichen US-Arbeitsmarktzahlen am Freitag auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. Zwar schuf die US-Wirtschaft im Januar etwas weniger Stellen als zuletzt. Allerdings wurden die Zahlen für November und Dezember nach oben korrigiert.

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„Die Revision nach oben ist erfreulich“, sagte Mark Luschini, Chef-Investmentstratege bei Janney Montgomery Scott. Die Januar-Zahl deute gerade noch darauf hin, dass der Arbeitsmarkt an Fahrt gewinne. Gleichzeitig seien die Zahlen jedoch nicht so stark, dass die Notenbank Fed sich gezwungen sähe, ihre Konjunkturmaßnahmen wieder zurückzufahren.

Die größten Börsenunternehmen der Welt (Stand März 2013)

  • Platz 10

    Chevron

    Marktkapitalisierung: 231 Milliarden Dollar

    Branche: Ölkonzern

  • Platz 9

    Nestle

    Marktkapitalisierung: 134 Milliarden Dollar

    Branche: Konsumgüter

  • Platz 8

    IBM

    Marktkapitalisierung: 138 Milliarden Dollar

    Branche: Technologie

  • Platz 7

    Microsoft

    Marktkapitalisierung: 240 Milliarden Dollar

    Branche: Technologie

  • Platz 6

    General Electric

    Marktkapitalisierung: 240 Milliarden Dollar

    Branche: Mischkonzern

  • Platz 5

    Wal-Mart

    Marktkapitalisierung: 247 Milliarden Dollar

    Branche: Handel

  • Platz 4

    PetroChina

    Marktkapitalisierung: 255 Milliarden Dollar

    Branche: Ölkonzern

  • Platz 3

    Berkshire Hathaway

    Marktkapitalisierung: 257 Milliarden Dollar

    Branche: Investment

  • Platz 2

    Exxon Mobil

    Marktkapitalisierung: 403 Milliarden Dollar

    Branche: Ölkonzern

  • Platz 1

    Apple

    Marktkapitalisierung: 415 Milliarden Dollar

    Branche: Technologie

  • Berechnung

    Der Börsenwert eines Unternehmens (Marktkapitalisierung) wird ermittelt indem man die Gesamtzahl der börsennotierten Aktien mit dem aktuellen Kurs der Aktie multipliziert. Aktien, die sich nicht im Streubesitz befinden werden dabei nicht berücksichtigt.

    Am Beispiel von Apple heißt dies: 938.649.000 Aktien sind im Umlauf, der Kurs der Aktie betrug zum Stichtag der Analyse 425 Dollar. Ergebnis: Ein Börsenwert von rund 398,9 Milliarden Dollar.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,1 Prozent höher auf 14.009 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit Mitte Oktober 2007. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 13.860 und 14.019 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verzeichnete ein Plus von einem Prozent auf 1513 Zähler.

Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 1,2 Prozent auf 3179 Punkte. Im Wochenvergleich rückte der Dow um 0,8 Prozent, der S&P um 0,7 Prozent und der Nasdaq um 0,9 Prozent vor. In Frankfurt ging der Dax am Freitag 0,7 Prozent höher auf 7833 Punkten aus dem Handel.

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Auf Unternehmensseite standen erneut Bilanzen im Mittelpunkt. Der US-Pharmakonzern Merck übertraf mit seinen Zahlen zwar die Erwartungen von Analysten, blickt aber vorsichtig auf das Jahr 2013. Die Aktie fiel mehr als drei Prozent.

Der Ölmulti Exxon Mobil steigerte seinen Gewinn im vierten Quartal um sechs Prozent. Zwar fiel die Produktion von Öl und Gas, doch die Margen im Raffineriegeschäft legten zu. Die Exxon-Papiere notierten zuletzt kaum verändert. Dagegen kam der Bericht von Konkurrent Chevron gut an. Die Anteilsscheine legten 1,2 Prozent zu.

Einkaufsmanagerindex steigt Industrie gibt Hoffnung für die US-Wirtschaft

Die US-Industrie ist im Januar überraschend stark gestiegen.

Gefragt waren Dell -Aktien, die sich um drei Prozent verteuerten. Der schwächelnde PC-Pionier steht offenbar kurz vor der Übernahme durch seinen Gründer und Chef Michael Dell sowie den Finanzinvestor Silver Lake.

  • 02.02.2013, 22:48 Uhrneuheide

    was mit den staaten passiert,die den dollar nicht akzeptieren sieht man an dem irak,lybien,syrien und bald auch dem iran.

    nur wie lange kann die usa mit ihrem militärischen erpressungspotential diesen zustand noch aufrecht erhalten?
    sicherlich funktioniert im westen,die propaganda noch.
    aber was passiert wenn die bevölkerungen der kolonien dahinterkommen,das der amerikanische exportschlager "demokratie und freiheit"nichts mit einem höheren lebensstandart zu tun hat.

  • 02.02.2013, 07:44 Uhrkarstenberwanger

    In der Realwirtschaft kommt dort so gut wie nichts mehr an. Ich bin oft in den USA und kenne dort FAST keinen meiner langjährigen Freunde, der heute noch gut leben kann ohne einen zweit oder Drittjob zu haben und das obwohl man dort steuerlich nicht unbedingt schlecht lebt.

    Die Wahrheit über deren Wirtschaftslage dort ist allgemein eher katastrophal und was Kauf auf pump angeht, hat sich dort absolut garnichts geändert. Der ami spricht heute genau so wenig wie vor 2007 nicht davon, wie man sich etwas leisten kann, sondern wie man den KRedit dafür abbezahlt.

    Wo das alles hinführen wird, weiss ich nicht aber es sieht nach einem Knalleffekt aus der irgendwann die Finanzkrise eher wie einen kleinen Funken aussehen lassen wird.....Fakt ist ebenso dass der Dollar real gesehen nicht das Papier wert ist auf dem er steht und die Amis den kompletten Erdball mit dieser Währung verarschen.

  • 02.02.2013, 06:59 UhrInsider

    Das wird am Schluß ,wie so immer, ganz,ganz Böse enden,soviel steht fest-die Frage ist nur, wann es diesmal knallt- erst bei über 20 000 oder höher? Bernanke nährt die Blase wieder mal mit viel zu billigem Geld.Wozu sollen die US-Amerikaner ihr Geld in die eigene Produktion und oder oder in eigene Wirtschaft stecken? Lässt es sich an der Börse im Moment und(scheinbar) wie von Zauberhand, ohne (eigene) Anstrengung viel mehr vermehren und verdienen.
    Solange die Zinsen unten sind ,herrscht Anlagenotstand.Mit Staatsanleihen und Festgeld unterhalb der Inflationsrate lässt sich nichts verdienen.Deshald strömen Milliarden von Anlagegeldern der Pensionsfonds,Hedgefonds,Aktienfonds,gemischten Fonds etc. zurück an die Börse.
    Laut Bloomberg Analyse liegt der Beleihungsfaktor,der Aktienkauf auf Kredit schon wieder bei über 40 Prozent der investierten Gelder.Wehe wenn die Blase platzt,aber solange die Zinsen unten sind,wird das nicht passieren,die Ralley geht weiter,nur die Fallhöhe wird höher,der folgende Katzenjammer auch.

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