Marktberichte

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Börse New York: Notenbanken geben Wall Street Hoffnung

Unerwartet schlechte Konjunkturdaten drückten die Stimmung an der Wall Street. Überraschend stiegen die Arbeitslosenzahlen in der vergangenen Woche an. Dennoch schloss die Wall Street leicht im Plus.

Händler an der New York Stock Exchange. Quelle: ap
Händler an der New York Stock Exchange. Quelle: ap

New YorkSignale auf eine weltweit lockere Geldpolitik haben den Börsen in den USA ein leichtes Plus beschert. Doch die mauen Job-Zahlen vom Vortag drückten weiterhin auf die Stimmung der Anleger.

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Die Hoffnung auf eine anhaltend lockere Geldpolitik hat den US-Aktienmärkten am Donnerstag leichte Kursgewinne beschert. Die jüngsten Äußerungen aus dem Lager der Zentralbanken weltweit stimmten die New Yorker Anleger zuversichtlicher.

Nach den Verlusten des Vortags stiegen die Standardwerte an der Wall Street wieder etwas. Die Gewinne hielten sich aber in Grenzen. Ein überraschender Anstieg der Arbeitslosenzahlen in den USA versetzte den Märkten einen Dämpfer: In der vergangenen Woche beantragten 385.000 Amerikaner erstmals Arbeitslosenhilfe, erwartet worden waren nur 350.000.

Der Dow-Jones-Index schloss bei 14.606 Punkten rund 0,4 Prozent im Plus. Im Verlauf pendelte er zwischen 14.538 und 14.625 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 ging mit 1559 Zählern 0,4 Prozent höher aus dem Handel. Die Technologiebörse Nasdaq gewann 0,2 Prozent und schloss bei 3224 Punkten. In Frankfurt war der Dax mit 7817 Punkten und damit einem Minus von 0,7 Prozent aus dem Handel gegangen.

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Mit einem Paukenschlag wartete die Bank of Japan auf, als sie am Morgen den Abschied vom Leitzins als maßgeblichem geldpolitischen Kennwert verkündete. Auch will sie ihr Programm zum Ankauf von Wertpapieren deutlich ausweiten. Kurz vor Beginn des Handels an der Wall Street legte EZB-Präsident Mario Draghi nach und signalisierte, dass sich die Europäische Zentralbank (EZB) eine Hintertür für eine Zinssenkung in den nächsten Monaten offenhält.

Von der Federal Reserve hatten sich schon am Vortag gleich mehrere Vertreter im Sinne der Aktienmärkte geäußert. In der so genährten Hoffnung auf eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik zu Hause wie in Japan und Europa wagten sich die US-Investoren daher wieder aus der Deckung, bevor die Daten vom Arbeitsmarkt die Kauflaune etwas drückte.

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Die Fed-Mitglieder James Bullard und Dennis Lockhart zeigten sich überzeugt, dass die Notenbank ihren Ankauf von Staatsanleihen noch länger fortsetzt. Zusammen mit der marktfreundlichen Politik anderer Notenbanken gilt dieses Programm als einer der Faktoren für das Plus von neun Prozent, das die Wall Street seit Jahresbeginn verbucht hat.

Die Ausschläge der Börsenbarometer hielten sich aber in Grenzen, weil der zentrale Arbeitsmarktbericht der USA am Freitag erwartet wird. Zudem dämpfte der immer schärfer werdende Konflikt auf der koreanischen Halbinsel die Kauflust der US-Anleger.

Bei den Einzelwerten legten die Papiere von Walt Disney rund 0,6 Prozent zu. Der Konzern räumt nach Übernahme des Filmgeschäfts von "Star Wars"-Produzent George Lucas auf und schließt den im Rahmen des vier Milliarden Dollar schweren Zukaufs ebenfalls erworbenen Computerspiele-Entwickler LucasArts.

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Die Aktie des Elektronik-Einzelhändlers Best Buy stieg um rund 16 Prozent. Das Unternehmen hatte zuvor mitgeteilt, das neue iPad von Apple in seinen US-Geschäften mit einem Rabatt von 30 Prozent zu verkaufen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,65 Milliarden Aktien den Besitzer. 1832 Werte legten zu, 1093 gaben nach und 157 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,46 Milliarden Aktien 1552 im Plus, 860 im Minus und 132 unverändert.

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