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Börse New York: Pessimisten drücken Stimmung an US-Börsen

An der Wall Street überwiegen wieder die Sorgen. Unsichere Konjunkturprognosen belasten die Aktien. Eine besonders harte Landung erlebten Airbus-Konkurrent Boeing. Die Probleme des "Dreamliner" setzen dem Konzern zu.

Katerstimmung an den US-Börsen. Quelle: dapd
Katerstimmung an den US-Börsen. Quelle: dapd

New YorkDie US-Börsen haben am Mittwoch wenig verändert geschlossen. Auf der einen Seite drückten eher magere Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft und Kurseinbußen bei Boeing nach einer weiteren Notlandung eines "Dreamliner" die Stimmung. Andererseits legten Banken-Aktien nach den Quartalszahlen von Goldman Sachs und JPMorgan zu. Zudem beendeten die Papiere von Apple ihre tagelange Durststrecke und zogen die Tech-Börse Nasdaq mit.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent im Minus mit 13.511 Punkten. Im Verlauf war er zwischen 13.468 und 13.534 Stellen gependelt. Der breiter gefasste S&P-500 schloss nahezu unverändert zum Vortag mit 1472 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte indes 0,2 Prozent zu auf 3117 Stellen. In Frankfurt ging der Dax 0,2 Prozent im Plus bei 7691 Zählern aus dem Handel.

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Enttäuscht reagierten Börsianer auf den halbjährlichen Weltbank-Ausblick. Dieser geht nur noch von einem Plus der globalen Wirtschaftsleistung von 2,4 Prozent aus. Das wäre nur ein Tick mehr als im Krisenjahr 2012.

Im Blickpunkt standen die Bilanzen der Finanzkonzerne. Sowohl Goldman Sachs als auch JPMorgan steigerten ihren Gewinn deutlich. Aktien des Branchenprimus JPMorgan rückten ein Prozent vor, Papiere von Goldman 4,1 Prozent. JPMorgan hatte dank einer höheren Kreditvergabe für Hauskäufe den Gewinn im vierten Quartal um 53 Prozent steigern können. Goldman verdreifachte den Gewinn auf 2,8 Milliarden Dollar. Hierzu trug die Erholung an den Aktien- und Anleihemärkten ebenso bei wie höhere Einnahmen im Beratungsgeschäft sowie ein Rückgang der Personalkosten.

Hoffnungszeichen gab es aber auch von den US-Unternehmen, die ihre Produktion im Dezember erneut nach oben gefahren haben. Der Ausstoß legte wie erwartet um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu. Im November hatte es sogar ein Plus von 1,0 Prozent gegeben. Besonders die Hersteller von Fahrzeugen steigerten diesmal ihre Produktion.

Eine weitere Notlandung erschütterte das Vertrauen in den Boeing -Prestigeflieger "Dreamliner". Japan zog am Mittwoch nach der "höchst ernsthaften" Eskalation der Pannenserie beim 787 die Hälfte der bislang weltweit ausgelieferten Maschinen aus dem Verkehr. Die Boeing-Aktie verlor 3,4 Prozent.

Nach drei Tagen mit Abschlägen legten Apple-Aktien diesmal 4,2 Prozent zu. Zuletzt hatten Spekulationen auf den Kurs gedrückt, das iPhone5 verkaufe sich doch nicht so gut wie zunächst gedacht.

Dell-Aktien gaben indes nach den kräftigen Zuwächsen der Vortage 3,4 Prozent nach. Der PC-Hersteller erwägt offenbar einen Verkauf an Investoren und den Rückzug von der Börse. Allerdings ist fraglich, ob eine Finanzierung des Vorhabens gelingt. Dell ist an der Börse etwa 20 Milliarden Dollar wert.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 0,6 Milliarden Aktien den Besitzer. 1339 Werte legten zu, 1607 gaben nach und 136 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,69 Milliarden Aktien 984 im Plus, 1471 im Minus und 102 unverändert.

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