Marktberichte

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Börse New York: US-Anleger ziehen sich zurück

Der US-Arbeitsmarktbericht versetzte den Aktienmärkten einen kleinen Schock. Die Zahlen fielen deutlich schlechter aus als erwartet. Vor allem Aktien, die stark von der Konjunktur abhängig sind, ließen Federn.

Händler an der New York Stock Exchange. Der Dow Jones verliert deutlich. Quelle: Reuters
Händler an der New York Stock Exchange. Der Dow Jones verliert deutlich. Quelle: Reuters

New YorkEnttäuscht von schwachen Konjunkturdaten haben sich US-Anleger am Freitag von der Wall Street zurückgezogen. Der Arbeitsmarktbericht für März fiel deutlich schlechter aus als erwartet. Die US-Wirtschaft schuf lediglich 88.000 neue Stellen, so wenig wie seit neun Monaten nicht mehr. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem Plus von 200.000 gerechnet. Ökonomen warnten aber vor Schwarzmalerei: "Das ist kein Signal, dass es jetzt rückwärtsgeht", sagte Peter Jankovskis vom Finanzdienstleister Oakbrook Investments.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zum Schluss 0,28 Prozent niedriger bei 14.565 Punkten. Er pendelte dabei zwischen Werten von 14.434 sowie 14.606 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 fiel um 0,43 Prozent auf 1553 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,66 Prozent auf 3204 Punkte nach. In der Wochenbilanz fiel der Dow um 0,1 Prozent, der S&P um ein Prozent und der Nasaq-Index um 1,9 Prozent. Der Dax beendete den Handel mit einem Abschlag von zwei Prozent bei 7658,75 Zählern - der niedrigste Schlusskurs seit Ende Februar.

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Vor allem Energiewerte, die stark von der Konjunkturentwicklung abhängig sind, ließen Federn. Chevron -Aktien ermäßigten sich um 0,5 Prozent. Abgestraft wurden auch die Anteilscheine von F5 Networks. Die Dividendenpapiere des Netzwerkspezialisten brachen um 19 Prozent ein, nachdem das Unternehmen für das zweite Quartal einen enttäuschenden Gewinn- und Umsatzausblick gegeben hatte.

Auf den Verkaufslisten der Börsianer standen auch die Aktien von Fluggesellschaften. Zuvor hatte J.P. Morgan Securities seine Umsatzerwartungen für die US-Airlines gesenkt. Delta Airlines verbilligten sich um 2,4 Prozent und United Continental um 0,1 Prozent.

Auf die Stimmung an den US-Börsen drückte auch die Entwicklung in Korea. Medienberichten zufolge hat der kommunistische Norden zwei Mittelstreckenraketen auf mobile Abschussrampen montiert und an geheimen Orten stationiert. Zudem forderte die Führung in Pjöngjang wegen der wachsenden Spannungen mehrere Länder auf, über einen Abzug ihrer Diplomaten nachzudenken. Südkorea befürchtet, dass der Konflikt die Märkte dauerhaft belasten könnte.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 720 Millionen Aktien den Besitzer. 1426 Werte legten zu, 1550 gaben nach und 112 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,59 Milliarden Aktien 990 im Plus, 1446 im Minus und 129 unverändert.

  • 06.04.2013, 08:15 Uhrlapunscho23

    "hihi, die Verschiebung von May auf April kommt durch die Klimakatastrophe" - Verstehe doch, dieser Winter war der längste ohne Sonnentage seit 1951, die Temperaturen blieben überdurchschnittlich lange im Keller, da "frieren" die Aktienmärkte eben ein und...fallen...
    Echt spannend, was weiterkommt.
    Wo LUFT reingepumpt muss auch LUFT hinaus. Aber wenn die Luft nicht mehr in Kurssteigerungen WILL.

  • 05.04.2013, 16:25 Uhraktionaer

    so, das war es dann wohl mit der Rally, ne

    Wurde ja auch Zeit, denn iwa muste es ja zur abkühlung kommen.

    Sell in May and go away.

    hihi, die Verschiebung von May auf April kommt durch die Klimakatastrophe

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